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Tausche graue Theorie gegen bunte Praxis

[Quelle: unsplash.com, Autor: Hitesh Choudhary]

Quelle: unsplash.com, Hitesh Choudhary

Informatikstudium schön und gut – aber wie wende ich mein Wissen praktisch an? Diese Frage stellte sich e-fellow Samuel schon im ersten Semester. Antworten fand er bei TNG: zunächst beim Open Techday, dann als Werkstudent in der Softwareentwicklung. Hier berichtet er von seinen Erfahrungen rund um Python, Scrum und Machine Learning.

Vom Open-Techday-Teilnehmer zum Werkstudenten 

Zu meiner Stelle als Werkstudent bei TNG kam ich eher durch Zufall: Ende des ersten Semesters wurde ich über e-fellows.net zu einem Open Techday von TNG eingeladen. Bis dahin hatte ich noch nie von TNG gehört und wusste nicht viel über die Arbeit eines Software Consultants. Durch den Techday konnte ich mir aber einen sehr guten Eindruck von diesem Beruf verschaffen – und erfuhr, dass man bei TNG auch als Student schon ähnlich wie ein festangestellter Consultant Software entwickelt. Zusätzlich kann man auch das Techday-Programm mit seinen Vorträgen und Workshops zur eigenen Weiterbildung nutzen. Da ich während meines Informatikstudiums gern erste Einblicke und Erfahrungen in der IT-Branche sammeln wollte, ergriff ich die Chance und bewarb mich als Werkstudent.

Rein in die IT-Welt

An meinem ersten Tag wurde ich mit einem eigenen Arbeitslaptop ausgestattet und hatte Zeit, ihn nach meinem Belieben einzurichten, und mich in mein Projekt einzulesen. Dieses beschäftigte sich mit der Analyse von Source Code mithilfe von Machine Learning. Damit können Codeänderungen vorhergesagt werden und welche Tests davon am meisten betroffen sein werden. Diese Tests kann man dann als erstes laufen lassen und vermeidet so, dass die komplette Sammlung von Tests abgearbeitet werden muss, was je nach Projekt bis zu mehrere Stunden dauern kann. Da ich vorher noch nie mit Python oder Techniken aus dem Machine Learning gearbeitet hatte, musste ich anfänglich einiges recherchieren - dadurch habe ich sehr viel gelernt.  Inzwischen nutze ich Python sehr häufig und auch sehr gerne. Durch das Projekt habe ich insgesamt einen guten Überblick über verschiedene Machine Learning Techniken und Frameworks bekommen.

Vorhang auf und Mikro an

Aus den Erfahrungen und verschiedenen Lösungsansätzen für Machine Learning auf Source Code entstand ein einstündiger Vortrag, den ich gemeinsam mit meinem Betreuer auf insgesamt drei Konferenzen halten durfte. Nach Abschluss des Projekts habe ich den Vortrag zunächst für die interne TNG-Konferenz, den "Big Techday", konzipiert. Auf einer Konferenz vor so vielen Zuhörern einen Vortrag zu halten war eine ganz neue Erfahrung für mich, welche nach ein paar Monaten sogar noch getoppt wurde, als wir unseren Vortrag auch in London auf der O‘Reilly AI Conference und in San Francisco auf der Oracle CodeOne präsentierten. Das war sehr beeindruckend für mich und wenn mich früher jemand gefragt hätte, ob ich mir vorstellen könne, solch einen Vortrag vor einem so großen Publikum zu halten, hätte ich mit Sicherheit mit "Nein" geantwortet.

Meetings, Kundengespräche und erfolgreiche Projekte

Abgesehen von diesem internen Projekt habe ich auch noch an einem weiteren Machine-Learning-Projekt mitgearbeitet, bei dem ich im Bereich Lizenzanalyse von Open Source Software eingesetzt wurde. Besonders spannend fand ich, dass dieses Projekt von der Arbeitsweise ganz anders als mein vorheriges Projekt organisiert war, da ich nicht mehr alleine am Code arbeitete. Wir benutzten Techniken aus Scrum, zum Beispiel das Daily Standup, bei dem jedes Teammitglied berichtet, woran es gerade arbeitet und ob es irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme gibt. Außerdem hatten wir ein Board auf GitHub, über das wir unser Projekt in Tickets organisiert haben. In regelmäßigen Abständen kamen wir mit dem Kunden zusammen, um die neuen Entwicklungen vorzustellen und weitere Ideen zu erarbeiten. Da das Projekt zeitlich begrenzt war, mussten wir gut planen, welche Features in welcher Zeit realistisch entwickelt werden können. Diese Planungsarbeit war für mich komplett neu und auch sehr interessant mitzuerleben. Es war ein tolles Gefühl, als wir dem Kunden unsere Software letztlich erfolgreich übergeben konnten.

Mein Fazit

In meiner Zeit bei TNG habe ich viele tolle Erfahrungen gesammelt: von neuen Technologien über schöne Aufenthalte in Österreich bei den Firmenretreats bis hin zu meinen ersten eigenen großen Vorträgen. Diese vielfältigen Möglichkeiten schon als Student zu bekommen ist, denke ich, nicht in jedem Unternehmen selbstverständlich.

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