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Ein typischer Arbeitsalltag bei Finance Advisory

Stefan Rottenbücher ist Manager im Bereich Finance Advisory bei KPMG. Hier gibt er dir einen Einblick in seinen Arbeitsalltag.

Als Berater bei KPMG betreue ich Mandanten bei der Neuausrichtung des Rechnungswesens mit Fokus auf dem Thema "Digital Transformation & Process Excellence". Damit ein zukunftsfähiges, modernes Rechnungswesen seine Aufgaben effizient und effektiv erfüllen kann, müssen unsere Kunden eine Reihe von Herausforderungen bewältigen:

  • Harmonisierung von Systemen und Prozessen
  • Steigerung von Transparenz und Effizienz bei transaktionalen Prozessen im Rechnungswesen
  • Einsatz von neuen Technologien (z.B. Robotic Process Automation, Process Mining, AI)
  • Entwicklung zukunftsfähiger Teams

Wir – das Team von Finance Advisory  bei KPMG – unterstützen Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen mit individuell auf den Kunden zugeschnittenen Lösungen. Derzeit begleite ich zwei Projekte in München mit den Schwerpunkten "Finance Transformation" und "Harmonisierung des Rechnungswesens".

Montag, 15. Oktober 2018

Mein Arbeitstag beginnt um 8 Uhr mit einem Meeting beim Mandanten. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche, das wir zum Thema "Etablierung von standardisierten und kontinuierlich gemanagten Prozessen im Finanzbereich" beraten. In der Regel arbeite ich vier oder fünf Tage in der Woche bei Mandanten vor Ort. Üblicherweise beginnt mein Tag dann gegen 8 Uhr, abhängig von den Arbeitszeiten im jeweiligen Unternehmen und meiner Reisetätigkeit.

Künftig sollen im Finanzbereich meines Mandanten agile Projektmanagementmethoden wie Scrum oder Kanban eingesetzt werden. Dafür haben wir ein Konzept ausgearbeitet, das ich um 13 Uhr im Lenkungsausschuss vorstellen werde.

Arbeit im Office [Quelle: KPMG]
Arbeit im Office

Gegen 16 Uhr bin ich für eine Recruiting-Veranstaltung an einer Universität. Dort stelle ich das Beratungsportfolio von Finance Advisory vor. Was steckt hinter den Bereichen "Accounting & Reporting Advisory", "Digital Transformation & Process Excellence", "Deal & Capital Market Services" und "Finanz- & Treasurymanagement"? Ich versuche den Studenten unser Beratungsportfolio genauer zu erklären und gebe ihnen zudem Einblicke in die KPMG-Digitalisierungsstudie. Darüber hinaus geht es auch um das Thema Process Mining in der Praxis.

18.30 Uhr: Feierabend. Den verbringe ich mit meinen Kollegen beim Fußballspielen in der SoccArena im Olympiapark.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Heute geht es um 9 Uhr los. Im KPMG-Büro erwartet mich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Bachelorstudenten, der bei uns ein Praktikum im Bereich Finance Advisory machen möchte. Wir freuen uns, dass wir ihn ab dem 1. November in unserem Team begrüßen dürfen.

Danach steht eine Telefonkonferenz mit Kollegen an. Wir diskutieren, ob wir bei einem aktuellen Mandanten eine Automatisierungslösung (Smart Accounting Robot) einsetzen können, um die Verarbeitung des Einkaufsprozesses im Rechnungswesen (Purchase-to-Pay ) zu verbessern.

Kundentermin [Quelle: KPMG]
Unterwegs zum Kunden

Gegen 11.30 Uhr treffe ich meinen Mandanten zum Jour fixe unseres Projekts und für ein gemeinsames Mittagessen. Anschließend arbeite ich am Projekt-Setup. Dafür definiere ich die Projektziele und den Projektscope, lege eine Zeit- und Meilensteinplanung an und beschreibe konkrete Arbeitspakete. All diese Schritte stimme ich anschließend mit den Projektverantwortlichen beim Kunden ab. Um 17 Uhr treffe ich mich mit meinen anderen projektinvolvierten KPMG-Kollegen auf einen Kaffee in der Lounge des Mandanten.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Auch heute startet mein Tag um 9 Uhr mit einem Meeting beim Mandanten. Der Inhalt ist ein Statusupdate zu allen Projekten, die aktuell im CFO-Bereich des Mandanten laufen. Ich gebe einen Überblick über den aktuellen Status meiner Themen, erläutere die nächsten Schritte und gehe auf mögliche Risiken und Abhängigkeiten ein. Im Anschluss führen wir einen zweistündigen Workshop zum Thema "Management von Datenqualität im Rechnungswesen" durch. Dabei erarbeiten wir Maßnahmen, um die Datenbasis in den im Rechnungswesen eingesetzten Systemen (vor allem SAP) zu vereinheitlichen. Das soll uns helfen, künftig weniger Zeit mit der Datenaufbereitung zu verbringen.

Um 12 Uhr treffe ich mich – wie jeden Mittwoch – mit dem Engagement-Partner und dem KPMG-Projektteam zur Abstimmung und zum gemeinsamen Mittagessen.

Von 13 bis 14 Uhr habe ich einen Termin mit der Leiterin des Bereichs "Finance & Accounting". Darin stimmen wir ab, welche Arbeitspakete im Rahmen des "Finance Transformation"-Projekts priorisiert behandelt werden.

Danach steht ein weiterer Workshop auf unserer Agenda: Wir möchten das Management-Reporting unseres Mandanten vereinheitlichen und optimieren. Dafür setzen wir eine Simulation auf, wie das Reporting künftig strukturiert sein könnte, und stellen die Idee den Projektverantwortlichen vor.

Um 19 Uhr ist Feierabend und ich lege noch eine Laufeinheit mit Team-Kollegen im Westpark ein.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Um 8.30 Uhr geht es los mit einem Dispo-Call. Dabei stimme ich mich mit unseren Partnern und den (Senior) Managern des Münchner Finance Advisory Teams über aktuelle Projekte, den Ressourcenbedarf und neue Projektmöglichkeiten ab.

Den Rest des Tages beschäftige ich mich mit dem Thema "Performance Management im Finanzbereich". Im Team erarbeiten wir ein grobes Konzept. Dazu gehören vor allem aussagekräftige KPIs zur Steuerung der Prozesse im Rechnungswesen.

Workshop im Team [Quelle: KPMG]
Abstimmung im Team

Freitag, 19. Oktober 2018

In der Früh steht wieder ein Call auf meinem Terminplan: Ab 9 Uhr sprechen wir intern bereichsübergreifend über das Thema "Konzernabschluss und Konsolidierung"; beteiligt sind Kollegen aus dem Bereich Audit und dem Bereich Consulting. Danach tauschen wir uns im Finance Advisory Team über neue Tools und Innovationen aus, die relevant für unser Beratungsportfolio sind.

Nach dem Mittagessen steht ein weiterer Workshop auf der Tagesordnung. Dieser behandelt das Thema Standardisierung und Harmonisierung von Prozessabläufen. Der Fokus liegt dabei auf dem Abschlusserstellungs- und Berichterstattungsprozess (Record-to-Report) bei meinen Mandanten.

Zwischen 16 Uhr und 16.30 kümmere ich mich um verschiedene administrative Aufgaben wie zum Beispiel die Reisekostenabrechnung. Und im Anschluss heißt es dann: Ab ins Wochenende! :-)

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