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Leidenschaft für unternehmerische Probleme gefragt

Consultant entwickelt Strategie mit Kollegin [Quelle: pexels.com, Anthony Shkraba]

Quelle: pexels.com, Anthony Shkraba

Philipp Marquardt hat Betriebswirtschaft studiert und ist anschließend bei Deloitte eingestiegen. Vor allem die komplexen Problemstellungen haben ihn an der Unternehmensberatung gereizt. Als Consultant arbeitet er aktuell an der Schnittstelle zwischen Business und IT.

Strategie zwischen Business und IT

Warum ich meine Karriere in der Unternehmensberatung begonnen habe? Am allermeisten vermutlich der intellektuellen Herausforderung wegen: Komplexe unternehmerische Problemstellungen gemeinsam im Team zu lösen – das finde ich unglaublich spannend! Wer bei einer der führenden Unternehmensberatungen in Deutschland starten möchte, wird sich sicherlich auch hiermit identifizieren können.

Bevor ich allerdings in der Unternehmensberatung anfing, habe ich Betriebswirtschaft studiert und hier bereits relevante Praxiserfahrung in der Beratung und in internationalen Großkonzernen gesammelt. Zum Abschluss meines Studiums habe ich dann meine Diplomarbeit in Kooperation mit einer Unternehmensberatung erstellt. So konnte ich das notwendige fachliche Skill-Set aufbauen und den Kontakt zur Branche herstellen. 

An der Schnittstelle von Business und IT

An meiner aktuellen Position hat mich ganz besonders die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Business und IT gereizt. In unserer Business IT Strategy Practice unterstützen wir das IT-Management unserer Kunden bei allen wichtigen Strategie- und Technologiethemen. Die Projekte reichen hierbei von Strategie und Governance über Prozessoptimierung bis hin zu M&A- und Sourcing-Beratung. Und da wir unabhängig von System- und Technologieanbietern agieren, können wir in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden eine objektive Position einnehmen. Von Absolventen wünschen wir uns demnach auch ein eher generalistisches Verständnis, wenngleich in unserem Bereich eine hohe Affinität zu technologischen Fragestellungen natürlich wichtig ist.

Der Reiz der Lernkurve und die Kehrseite der hohen Sozialkosten

Was mich persönlich besonders am Job reizt, ist die enorm steile Lernkurve. Zum einen auf der fachlichen Seite, was sich ja zwangsläufig durch die unterschiedlichen Projekteinsätze ergibt. Zum anderen aber auch die eigene, persönliche Entwicklung. In der Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen entwickelt man sich unglaublich schnell weiter.

Neben allen Vorzügen des Berufs gibt es allerdings auch kleinere Nachteile. Das Private spielt sich meist am Wochenende ab, und weil ich viel unterwegs bin, kann ich beispielsweise meinen lokalen Freundeskreis nur eingeschränkt pflegen. Ich habe hierzu einmal den durchaus passenden Begriff "Sozialkosten" gehört – und diese sind in der Beratung schlichtweg höher als in anderen Branchen. Aber auch das ist organisierbar, und die Vorteile überwiegen aus meiner Perspektive bei Weitem.

Für wen dieser Job der Richtige ist

Wer in der Unternehmensberatung überdurchschnittlich erfolgreich sein möchte, muss sich im Klaren sein, dass die erste Priorität dem Beruf gilt. Kandidaten mit hoher Einsatzbereitschaft und ausgeprägter Dienstleistungsmentalität sind hier eindeutig im Vorteil. Wer sich mit diesen Rahmenbedingungen nur schwer abfinden kann, dem rate ich von dem Beruf ab. Kunden erwarten Berater, die sich umfassend in die Problemstellung einarbeiten und schon nach kurzer Zeit individualisierte und umsetzbare Handlungsempfehlungen vorlegen. Eine gewisse Leidenschaft für unternehmerische Probleme ist hier unabdingbar. Empfehlen würde ich diesen Job im Übrigen auch niemandem, der dem Reisen abgeneigt ist. Rollkoffer, Flieger, Ausland, Hotel – das ist nicht jedermanns Sache.

Professionalität und Persönlichkeit – Tipps für Kandidaten

Führende Unternehmensberatungen wollen ausschließlich die besten Absolventen rekrutieren und stellen dementsprechend selektiv ein. Der Grund hierfür liegt unter anderem in der sofortigen Einsatzfähigkeit der Absolventen auf Projekten. Neben hervorragenden akademischen Leistungen empfehle ich daher, bereits während des Studiums relevante Praxiserfahrung zu sammeln. Praktika bei renommierten Unternehmen im Ausland sind von großem Vorteil, ebenso wie beispielsweise ein Praxiseinsatz oder eine Abschlussarbeit bei einer Unternehmensberatung. So erweitert man seine Qualifikationen, gewinnt Kontakt zur Branche und stellt auch für sich selbst fest, inwiefern man Gefallen am Beruf des Unternehmensberaters findet.

Zusätzlich zu rein formalen Qualifikationen steht jedoch die Persönlichkeit im Vordergrund. Alle führenden Unternehmensberatungen bieten intellektuelle Herausforderung auf hohem Niveau, die Unterschiede sind marginal. Aber niemand will reine Arbeitsmaschinen einstellen. Denn gerade auf intensiven Projekten spielen Teamkompatibilität, Sozialkompetenz und Vertrauen eine außerordentlich wichtige Rolle. Es ist daher aus meiner Sicht vor allem eine Frage des Personal Fits zwischen Unternehmensberatung und Absolvent: Passe ich zur Unternehmenskultur? Mit welchem Typ Mensch arbeite ich auf Projekten zusammen? Kandidaten empfehle ich daher auch, auf solch weiche Indikatoren zu achten – und insbesondere im Bewerbungsprozess ganz sie selbst zu sein.

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