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Gemeinsam das Fahren von morgen entwickeln

Bosch Standort Leonberg [Quelle: Bosch]

Quelle: Bosch

Der Bosch Entwicklungs- und Dienstleistungsstandort in Leonberg ist ein Silicon Valley der Fahrerassistenz. Ungefähr 2000 Mitarbeiter arbeiten hier zusammen an einem der Topthemen unserer Zukunft: automatisiertes, assistiertes und vernetztes Fahren. Was das Leben und Arbeiten in Leonberg besonders macht, berichten Dr. Thomas Irawan (Standortleiter) und Sara Pena Bote (Product Owner) im Gespräch mit e-fellows.net.

Herr Irawan, was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Position als Standortleiter in Leonberg?

Als Standortleiter habe ich die Möglichkeit an sehr vielfältigen und breitgefächerten Themen mitzuarbeiten. Aufgrund der Zuständigkeit für viele unterschiedliche Bereiche und Themen – von der Entwicklung der Hardware und Software für Fahrerassistenzsysteme über vielfältige Personal- und Organisationsthemen bis hin zum Bau eines neuen Standortes. Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen und haben in Leonberg mittlerweile ungefähr 2000 Mitarbeiter. Das empfinde ich als extrem spannend, aber auch als große Herausforderung. Wir müssen die Leute einarbeiten, Kompetenz aufbauen und gemeinsam besser werden. Einen so vielfältigen Job hatte ich bei Bosch bisher noch nie, da meine Position zusätzlich mit der Businessunit Leitung verknüpft ist und ich damit für das Geschäft der Fahrerassistenz bei Bosch weltweit verantwortlich bin. Die Abwechslung, die Vielzahl der Themen und die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten, begeistern mich. Außerdem gefällt mir die Internationalität der Mitarbeiter und dass wir aufgrund des sehr niedrigen Durschnittalters einer der jüngsten Standorte der Bosch Gruppe sind.

Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit besonders?

Ich schätze die lockere, offene Zusammenarbeit und fördere flache Hierarchien. Ich habe ein tolles Leadership Team, dass den "positive Leadership"-Ansatz lebt und eine super Mannschaft, die mit viel Leidenschaft und hohem Einsatz an aktuellen und zukünftigen Themen arbeitet.

Manchmal vergleiche ich meine Führungskräfte mit einem Team von Superhelden, da jeder seine persönliche "Superkraft" hat und wir nur im Team und der Kombination unserer Superkräfte die vielen Aufgaben und Herausforderungen meistern können. Alle begeistern sich für die Themen und zeigen bedingungslosen Einsatz. Ich glaube, dass das den Erfolg dieses Geschäftsfelds ausmacht.

Sie haben von 2013 bis 2016 als Werksleiter in Thailand gearbeitet. Worin sehen Sie im Vergleich zu Ihrem Arbeitsalltag in Thailand die größten Unterschiede und Herausforderungen?

Mein jetziger Job ist ein absolutes Kontrastprogramm zu meinem früheren Job in Thailand: Ich habe nicht nur einen Länder-, sondern auch einen massiven Kulturwechsel erlebt. Auch wenn die deutsche Kultur meine Heimatkultur ist, habe ich mich in den vier Jahren in Thailand verändert. Dazu kommt, dass ich auch den Standort und die Funktion gewechselt habe und jetzt insgesamt noch mehr Verantwortung trage. Meine Entscheidungen haben größere Auswirkungen. Das ist einerseits interessant, andererseits auch eine große Verantwortung. Die Erwartungshaltungen sind vielfältig und größer als bei den vorigen Aufgaben. Ich bin überzeugt davon, dass man zunächst sich selbst gut führen muss, um dann auch andere führen zu können. Bei Bosch nennen wir diese wichtigen Führungskompetenzen "Leading myself" und "Leading others". Deswegen versuche ich, auf mich zu achten und mit allem, was ich tue, als gutes Beispiel voran zu gehen.
Da wir so stark wachsen, stoßen wir in gewissen Punkten an unsere Strukturgrenzen. Dadurch haben wir trotz unserer Größe eine Art Start-Up-Feeling und stehen vor der Herausforderung, diese Komplexität zu beherrschen. Das motiviert uns immer mehr, mit agilen Methoden zu arbeiten. Wir erleben hier quasi eine agile Transformation mit tausenden Mitarbeitern und entwickeln die Fahrerassistenz von morgen.

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