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Seit 12 Jahren autolos

"Carsharing oder der Überlandbus"

Mein erstes und einziges Auto war ein alter Fiat Punto. Vor 12 Jahren fiel ihm auf der A1 hinter Saarbrücken plötzlich der Auspuff ab. Kurze Zeit später wurde er verschrottet. Ein neues Auto wollte ich nicht, mir war das eindeutig zu viel Mühe um Müll. Seither bin ich autolos, ich vermisse es nicht. Wenn ich in Gegenden unterwegs bin, die vom ÖPNV nicht ausreichend erschlossen sind, nutze ich Carsharing – oder warte auch mal an der Feld-und-Wiesen-Haltestelle auf den nächsten Überlandbus. Ich verreise mit der Bahn, die Orte, an denen ich gelebt habe, kenne ich zu Fuß am besten. Mittlerweile wünsche ich mir autofreie Städte, ein größeres Angebot an Leih-Lastenrädern und kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Es ist nicht so, dass ich damals etwas für die Umwelt tun wollte. Aber Überdruss ist ein guter Motor für Veränderung, durch den ich in vielem bewusster zu leben gelernt habe.

Melanie Huber, Assistenz der Ressortleiterinnen und -leiter von ZEIT ONLINE

© ZEIT ONLINE (Zur Original-Version des Artikels)

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