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Der Sprung in die digitale Welt

Melanie Buchinger, Studentin im Dualen Master@BWI, hat ein besonderes Verhältnis zur Geschwindigkeit. Man trifft sie häufig auf ihrem Rennrad – und manchmal auch auf einem Flugplatz. Wie sie bei der BWI zum großen Sprung ansetzt, davon erzählt dieses Porträt.

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, so weit das Auge reicht – ein perfekter Tag, um sich hinabzustürzen. Über dem Flugplatz im mittelfränkischen Neustadt a. d. Aisch kreist ein kleines Sportflugzeug. An der geöffneten Luke hockt Melanie Buchinger, 27 Jahre, die gleich mit dem Fallschirm abspringen wird. "Der Moment unmittelbar davor", beschreibt sie, "ist schwer in Worte zu fassen, eine Mischung aus Konzentration und Loslassen zugleich". Dann der Sprung: ein Adrenalin-Kick pur. "Du weißt kaum, wo oben und wo unten ist, dein Körper spürt die riesige Schubkraft, circa 60 Sekunden lang befindest du dich im freien Fall. Etwa 2.000 Meter über dem Boden öffnet sich der Fallschirm, drosselt abrupt das Tempo und du genießt nur noch das Schweben und den einmaligen Blick auf die Landschaft aus der Vogelperspektive", erzählt Melanie begeistert. Die Leidenschaft für diesen Sport hat sie von ihrem Vater geerbt, einem ehemaligen Bundeswehr-Fallschirmjäger.

Mit ihrem Rennrad unternimmt Melanie ausgedehnte Touren ins Umland, beispielsweise in die Fränkische Schweiz. "So zwischen 80 und 120 Kilometer Strecke dürfen es schon sein", sagt sie. Spätestens jetzt ist klar: Die Studentin im dualen Master@BWI hat hohe Ansprüche an sich selbst – privat wie beruflich. Mal tritt sie am Wochenende gemeinsam mit Freund:innen in die Pedale, mal powert sie sich an sonnigen Sommerabenden zum Abschluss eines langen Arbeitstages aus. "Die Mischung zwischen Team- und Eigeninitiative ist mein Ding. Deshalb gefällt es mir so gut bei der BWI."

Noch während des Bachelor-Studiums eingestiegen

Anfang 2019 befand sich die gelernte Medienkauffrau auf der Zielgeraden ihres berufsbegleitenden Bachelor-Studiums (Multimedia und Kommunikation mit Schwerpunkt Medieninformatik), dem nur noch die Praxisphase fehlte. Ein Bekannter machte sie auf seinen Arbeitgeber aufmerksam: die BWI GmbH, den IT-Dienstleister der Bundeswehr, der auch in Melanies Wohnort Nürnberg einen Standort mit rund 200 Beschäftigten hat.

Sie bewarb sich initiativ für ein Praktikum, wurde direkt zum Gespräch eingeladen, angenommen und im Portfolio & Catalogue Management der BWI eingesetzt. Die Abteilung ist für die Weiterentwicklung des Service- und Leistungsportfolios verantwortlich und schafft unter anderem die Grundlagen für eine Kosten- und Leistungstransparenz. Das Ziel: ein einziges, abgestimmtes und zukunftssicheres Service- und Leistungsportfolio für die Kunden und die BWI.

Schnell stellte sich heraus, dass Melanie sowohl ihre bisherigen Berufserfahrungen als auch ihre Kenntnisse aus dem Studium hervorragend in dieses Team einbringen kann. Ihre kommunikative Ader fiel auf – und bald bot man ihr ein fünfmonatiges Praxissemester mit anschließender Bachelor-Arbeit an, ohne dass eine erneute Initiativbewerbung notwendig gewesen wäre. Gerne nahm Melanie an und schrieb schließlich ihre Abschlussarbeit bei der BWI. Unter dem Titel "Daten als strategische Ressource der BWI" untersuchte sie, welche Voraussetzungen das Unternehmen schaffen muss, um aus Daten in Zukunft einen noch größeren Mehrwert schöpfen zu können.

Die Fallschirmspringerin setzt zur Landung an: duales Studium Master@BWI

Noch während Melanie an ihrer Bachelor-Arbeit schrieb, arbeitete sie im Projekt Booster mit, das beispielsweise die weitere Optimierung der Kosten- und Leistungstransparenz anstrebt. Hier konnte Melanie erste Verantwortung übernehmen und projektbezogene Kommunikationsaufgaben steuern. Seit sie im September 2020 ihr duales Master-Studium bei der BWI begonnen hat, hat sie zusätzliche Aufgaben übernommen, wobei ihr Erfahrungen aus der Abschlussarbeit zugutekommen: "Ich schreibe tatsächlich die Datenstrategie der BWI ein Stück weit mit, wobei ich immer wieder auf Erkenntnisse aus meiner Bachelor-Arbeit zurückgreifen kann", erzählt sie ein bisschen stolz. Gemeinsam mit Kolleg:innen aus verschiedenen Fachbereichen arbeitet Melanie an einem zielorientierten Verfahrensplan, der die BWI in Zukunft noch stärker befähigt, Wissen aus Daten generieren – um noch effizienter und effektiver zu werden.

"Ich geh einfach gern zur Arbeit!"

Ihre insgesamt 28 Kolleg:innen im Team – acht Frauen, 20 Männer – unterstützen sie super und beantworten praktisch jede ihrer Fragen. "Ich geh einfach gern zur Arbeit! Klar, das verdanke ich sicher auch dem Teamgeist, der unserem Abteilungsleiter immens wichtig ist und den er definitiv vorlebt", betont Melanie: "Selbst in Corona-Zeiten versuchen wir, so gut es eben geht, uns wenigstens virtuell zu treffen und auch auf Distanz zu motivieren. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, haben wir zum Beispiel neulich versucht, unsere Kolleg:innen anhand von Kinderfotos wiederzuerkennen." 

Das mag kaum den Workshop-Tag ersetzen, zu dem die zwischen München, Nürnberg und Bonn verteilten Kolleg:innen vor der Corona-Pandemie regelmäßig im zentralen Frankfurt am Main zusammenkamen: "Wir mögen uns, besprechen Fachliches wie Privates und verbringen gern Zeit miteinander – während und nach der Arbeit."

Melanies wöchentliches Arbeitspensum bei der BWI umfasst 40 Stunden, wovon sie, wie alle Master-Studierenden bei der BWI, zehn Stunden für ihr Studium freigestellt ist. Die Vorlesungen liegen in den Abendstunden sowie samstags. Darüber hinaus bezahlt die BWI das Master-Studium mit Schwerpunkt IT-Management an der privaten Hochschule FOM Nürnberg und übernimmt sämtliche Prüfungsgebühren.

Lehrpersonal mit hohem Praxisbezug

"An meinem Studium gefällt mir besonders, dass unsere Dozent:innen uns motivieren, in den Unternehmen aktiv nach Themen zu forschen – mit Blick auf eine spätere Master-Arbeit und als Impuls für unsere tägliche Arbeit." Melanie empfiehlt das duale Master-Studium allen, die selbstbewusst Job und Studium in Einklang bringen können. Gute Organisation und Disziplin sind unerlässlich: "Man muss bei der Arbeit halt auch mal Nein sagen können. Wenn die Uni ruft, ist die Uni dran, vor allem in Prüfungszeiten!"

Wie beim Fallschirmspringen gilt: Ohne gute Vorbereitung und Präzision läuft es nicht. Dafür hat das "Abenteuer" BWI nicht nur einen krisensicheren Arbeitsplatz zu bieten, sondern von Anfang an die Chance auf tolle Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem Team Play.

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