Partner von:

Wer macht aus Zeit Geld?

51.500 Euro – so viel verdienen die 2.183 teilnehmenden e-fellows durchschnittlich in ihren ersten beiden Berufsjahren. Angeführt werden die Gehälter bereits in dieser ersten Phase von den Juristen, die sich über 57.800 Euro freuen (n=255). Direkt auf den Fersen sind ihnen die sehr hoch einsteigenden Mathematiker, Informatiker und Physiker mit 56.900 Euro (n=296), gefolgt mit einigem Abstand von den Ingenieuren mit 51.800 Euro (n=253). Die in vielen anderen Rankings führenden Wirtschaftswissenschaftler und –ingenieure (n=1.087) landen in ihren ersten beiden Berufsjahren mit 49.500 Euro knapp hinter den Medizinern und Naturwissenschaftlern, die zu Beginn ihrer Karriere immerhin 50.000 Euro einstreichen (n=204).

Um 32 Prozent auf 67.700 Euro steigen in den darauffolgenden drei Jahren die Durchschnittsgehälter aller e-fellows (n=1.282). Mit 37 Prozent den größten Sprung machen dabei wenig überraschend die Wiwis, die sich mit 67.900 Euro in der Einkommenstabelle auf Platz 3 vorkämpfen (n=654). Mit 35 Prozent ebenfalls stark zulegen können die Juristen (n=101), die mit 78.100 Euro die Tabelle weiter anführen. Ingenieure (n=139) und die stark einsteigenden Informatiker (n=226) hingegen machen mit 25 beziehungsweise 21 Prozent nur einen unterdurchschnittlichen Sprung. Die Ingenieure unter den e-fellows landen somit nach fünf Jahren mit 64.800 nur auf einem der hinteren Ränge, während die Informatiker, Mathematiker und Physiker dank starkem Einstieg mit nunmehr durchschnittlich 68.600 Euro immer noch auf Platz zwei liegen.

Nach fünf Jahren oder mehr verdienen die e-fellows im Schnitt 99.100 Euro (n=962) und somit 46 Prozent mehr als noch nach zwei Jahren. Besonders bemerkenswert ist der finanzielle Fortschritt bei den Wirtschaftswissenschaftlern, die sich um sagenhafte 56 Prozent auf im Schnitt 105.600 Euro verbessern (n=480). Die Gehälter von Programmierern und Co. hingegen wachsen nur unterdurchschnittlich um 26 Prozent auf 86.100 Euro an (n=167), was die Gruppe der Informatiker, Mathematiker und Physiker unter den e-fellows nach fünf Jahren auf einen der hinteren Ränge zurückwirft. Deutlich vor ihnen landen nach fünf Jahren oder mehr die Ingenieure (n=145), die sich um 44 Prozent auf 93.200 Euro verbessern.

Mehr Mitarbeiter und mehr Verantwortung = mehr Gehalt

Wenig Überraschungen ergeben sich auch dieses Jahr in der Auswertung nach Unternehmensgröße: Je mehr Mitarbeiter eine Firma hat, desto höher sind die Gehälter. So verdienen e-fellows in Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern im Schnitt nur 54.200 Euro, in Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern schon 58.400 Euro. In Viertausenderschritten geht es auch anschließend weiter die Gehaltsleiter hoch: Firmen mit 100 bis 1.000 Mitarbeitern zahlen bereits 62.600 Euro, bei bis zu 5.000 Mitarbeitern werden es 66.200 Euro und bei mehr als 5.000 Mitarbeitern winken schließlich 70.500 Euro.  

Wenig überraschend auch die Auswirkungen von Personalverantwortung auf das Gehalt. Während e-fellows ohne Führungsposition über alle Fachgruppen hinweg 61.500 Euro verdienen (n=3.690), freuen sich e-fellows in leitenden Funktionen über 49 Prozent oder 30.200 Euro mehr Gehalt, sprich über 91.700 Euro (n=737). Besonders interessant ist eine Führungsposition für Wirtschaftswissenschaftler und –ingenieure (n=361), die mit 98.600 Euro satte 62 Prozent mehr verdienen als ihre Kollegen ohne leitende Funktion (n=1.860). Wie schon beim Thema Promotion profitieren Informatiker, Physiker und Mathematiker auch beim Antritt einer Führungsposition nur unterdurchschnittlich: Sie verbessern sich gehaltstechnisch lediglich um 33 Prozent im Vergleich zu ihren Kollegen ohne Personalverantwortung (n=107 und n=582), so die Zahlen der e-fellows.net-Gehaltsdatenbank.

nach oben

Wer weiß, was seine Qualifikationen wert ist, hat beim Gehaltspoker bessere Karten. In unserer großen Gehaltsdatenbank kannst du nachsehen, was andere e-fellows in deiner Position verdienen.

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren