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10 Fragen an Marco Jenzsch von Roche

Marco Jenzsch [Quelle: Roche]

Quelle: Roche

Dr. Marco Jenzsch (Jahrgang 1978) studierte Bioverfahrenstechnik an der Martin-Luther-Universität in Halle und promovierte daraufhin am Institut für Bioprozesstechnik der MLU zum Dr.-Ing. Seit 2006 arbeitet er beim Pharmakonzern Roche im oberbayerischen Penzberg, seit 2016 leitet er in der Diagnostika-Division die biotechnologische Einsatzstoffproduktion für invitro-diagnostische Tests.

Welche drei Eigenschaften brauchen Sie in Ihrer Position am häufigsten?

  1. Empathie, um Menschen zu begeistern,
  2. Mut, um bewusst Risiken einzugehen und
  3. einen festen Willen und Ausdauer, um notwendige Entscheidungen und Veränderungen umzusetzen.

Wie lautet der beste Rat, den man Ihnen je gegeben hat? Von wem kam dieser Rat?

"Denk daran, dass dein Berufsleben ein Marathon ist, daher solltest du es nicht als 100-Meter-Lauf starten!" Der Rat stammt von meinem Mentor in meiner ersten Führungsrolle.

Was ist der beste Rat, den Sie geben können?

"Walk the talk, and talk the walk!" – sei authentisch, indem du das machst, was du sagst: keine leeren Versprechungen! Und erklär immer, was du machst: deine Entscheidungen, deine Beweggründe und auch Ängste und Sorgen, die du dabei vielleicht hast.

Welchen Fehler darf ein Chef niemals begehen? Machen gute Chefs überhaupt Fehler?

Zu glauben, er oder sie sei unersetzbar! Selbstverständlich machen Chefs Fehler, denn wer arbeitet und etwas bewegt, wird auch Fehler machen. Der offene und ehrliche Umgang damit macht aus Fehlern eine nachhaltige Lernerfahrung.

Innovation bedeutet für Sie, …

… den Mut zu haben, bewusst andere Wege zu gehen und auch Widerstand auszuhalten.

Ein Freund von Ihnen zögert, ob er das Zeug zum Chef hat. Welche drei Fragen sollte er sich stellen, um eine Entscheidung zu finden?

  1. Habe ich ein generelles Interesse an anderen Menschen?
  2. Kann ich gut zuhören und andere Meinungen als Lösung akzeptieren?
  3. Fällt es mir schwer, auch "unbeliebte" Entscheidungen zu treffen?

Jack Welch sagt: "There's no such thing as work-life balance. There are work-life choices, and you make them, and they have consequences." Stimmen Sie zu?

Ich habe ein grundsätzliches Problem mit dieser Unterscheidung von "work" und "life", als ob das eine nicht zum anderen gehören würde. Meine Familie hat oberste Priorität, daher ist der Begriff "Balance" für mich unpassend und setzt ungesunde Erwartungen. Selbstverständlich verlangt der Beruf auch ein hohes Leistungspensum, das zuweilen die Zeit für Familie, Freunde und Hobbys einschränkt. Wenn einem der eigene Beruf allerdings so richtig Freude bereitet, dann sind diese Phasen sehr gut zu "ertragen".

Haben Sie ein Gadget, auf das Sie nicht mehr verzichten wollten? 

Auf Dienstreisen (meist in den USA) frühstücke ich gerne gemeinsam mit der Familie, indem ich sie via FaceTime mit am Tisch sitzen habe.

Ein Freund ruft an und will Sie um 19.30 Uhr zum Abendessen treffen. Wann wäre der nächste freie Termin in Ihrem Kalender?

Ich treffe mich regelmäßig mit Freunden zum Essen, daher wird der Termin wahrscheinlich nicht an meiner Verfügbarkeit scheitern.

Auch Manager haben mal frei, oder? Wie sieht Ihr idealer Urlaub aus?

Jamaika, Irie.

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