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Das sorgt für Ablenkung im Büro

Handy, Smartphone, WhatsApp [Quelle: tempus corporate, Getty Images]

Quelle: tempus corporate, Getty Images

Wenn die Mitarbeiter im Büro abgelenkt sind, nervt das vor allem den Chef. Aber der Blick aufs Smartphone und das Gespräch mit dem Kollegen können doch gar nicht so viel Zeit kosten, oder?

Viele Beschäftigte sind während der Arbeit unkonzentriert und machen nicht das, was der Chef eigentlich von ihnen will: 86 Prozent der Erwerbstätigen lassen sich während der Verrichtung ihrer Arbeit zumindest gelegentlich ablenken.

Das Problem betrifft also fast jeden: Nur knapp jeder zehnte sagt, Ablenkung betreffe ihn gar nicht. Doch ist das überhaupt möglich, ganz ohne Ablenkungen durch einen kompletten Arbeitstag zu kommen?

Die gute Nachricht für die Arbeitgeber: Bei den meisten hält sich die anders verwendete Zeit in Grenzen (siehe Grafik). Von den Arbeitnehmern, die von sich selbst sagen, dass sie sich bei der Arbeit ablenken lassen, befassen sich gut zwei Drittel weniger als 30 Minuten am Tag mit anderen Dingen als ihrer Arbeit. Doch einer von zehn Beschäftigten ist sogar mehr als eine Stunde am Tag abgelenkt.

Das zeigt jetzt eine repräsentative Studie vom Marktforschungsinstitut Yougov in Kooperation mit Statista. Die beiden Unternehmen haben dafür Mitte März mehr als 1.000 Erwerbstätige online befragt.

Ablenkung, Zeit, Büro

Private Gespräche und das Smartphone lenken besonders ab

Die größten Verursacher von Ablenkung sind laut der Studie die lieben Kollegen. 62 Prozent sagen, dass sie private Gespräche im Büro von ihrer Arbeit abhalten. Doch nicht nur die Arbeitskollegen sondern auch das Smartphone ist für viele ein Quell der Ablenkung: Jeder Dritte lässt sich etwa über private Messenger wie Whatsapp ablenken und jeder vierte schreibt während der Arbeitszeit private E-Mails.

Männer und Frauen lassen sich von unterschiedlichen Einflüssen ablenken

Laut der Studie gibt es, was die Gründe für Ablenkungen angeht, erkennbare Unterschiede zwischen den Geschlechtern (siehe Grafik). So lassen sich Frauen etwas häufiger von zwischenmenschlichen Faktoren ablenken als Männer. Private Gespräche halten 66 Prozent der Frauen und nur 58 Prozent der Männer von der Arbeit ab. Doch auch für sie bleiben sie der größte Ablenkungsfaktor im Büro. Männliche Arbeitnehmer lassen sich aber anscheinend eher von technischen Ablenkungseinflüssen ablenken als ihre weiblichen Kollegen. 43 Prozent der Männer gaben an, dass sie der Blick aufs Handy ablenkt. Bei den Frauen trifft das nur auf etwa jede Dritte zu.

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