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Der MBA

Karrieresprung MBA?

Karrieresprung MBA?

Kaum ein akademischer Titel, für den Studierende so viel Geld hinlegen. Kaum ein Studienprogramm, mit dem die Teilnehmer so hohe Erwartungen verknüpfen. Weltweit gibt es heute über 2.000 MBA-Anbieter mit über 5.000 MBA-Programmen - 50 Prozent davon in den USA. Jährlich studieren etwa 350.000 Studenten in MBA-Programmen. Auch in Deutschland hat man das lukrative Potenzial erkannt: Über 100 Anbieter bieten mittlerweile das MBA-Studium an.
 

Praxisnah und international
 Was macht den MBA so attraktiv? Gute MBA-Programme bereiten Führungskräfte auf die Anforderungen der globalen Marktwirtschaft vor. In solchen MBA-Programmen sind Dozenten- wie Studentenschaft deshalb international zusammengesetzt. Sie vermitteln betriebswirtschaftliche Grundlagen ebenso wie Management-Kenntnisse. Teamarbeit und Fallstudien unter meist hohem Zeitdruck erzeugen Ernstfall-Atmosphäre, Praktika und Projekte sowie ein oft enger Austausch mit Unternehmen stellen den unmittelbaren Bezug zum Berufsalltag her.
 

MBA ist nicht gleich MBA
 Doch woran erkennt man ein gutes MBA-Programm genau? Staatlich anerkannte Akkreditierungsstellen bewerten die Qualität von Business Schools oder Programmen nach festen Standards. Doch nur rund ein Drittel der Anbieter und Programme trägt das Gütesiegel einer Akkreditierungsstelle. Vor allem die Gütesiegel der Akkreditierungsstellen AACSB (USA), AMBA (GB) und EQUIS (Europa) sind begehrt. Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum lassen sich zunehmend auch von der FIBAA in Bonn akkreditieren. Auch wenn die Akkreditierung allein noch keine Auskunft gibt, welches Programm für dich geeignet ist: Sie trennt zumindest einen Teil der Spreu vom Weizen.
 

Karrieresprung...
 MBA-Teilnehmer geben als Hauptmotivation für das Studium meist an, die eigenen Job-Chancen erhöhen und das Gehalt verbessern zu wollen. Statistiken scheinen ihnen Recht zu geben: Bei den 100 besten MBA-Programmen im Ranking der Financial Times vom Januar 2003 erzielen Absolventen eines Vollzeitprogramms drei Jahre nach Abschluss im Durchschnitt zweieinhalbmal soviel Bruttoeinkommen als vor dem MBA-Studium.
 

...oder Fehlinvestition?
 Doch ein Vollzeitprogramm bedeutet auch hohe Auslagen: Studiengebühren bis zu 62.000 Euro und Lebenshaltungskosten müssen erst einmal aufgebracht werden. Im Grunde zählt auch der Verdienstausfall zur MBA-Investition - denn zwei Jahre Vollzeitstudium bedeuten auch zwei Jahre ohne Gehalt. Im Durchschnitt zahlt sich für Vollzeitabsolventen die Investition erst nach fünf Jahren aus - trotz höherer Gehälter. Immer mehr MBA-Anwärter entscheiden sich deshalb für Teilzeitprogramme. Teilnehmer eines der 50 besten Executive MBA-Programme der Financial Times vom Oktober 2002 steigern ihr Gehalt nach drei Jahren um durchschnittlich 70 Prozent. Einkommensvergleiche bei Absolventen der übrigen MBA-Programme gibt es bisher noch nicht.

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