Yolante

aus e-fellows.net wiki, dem Wissensspeicher von e-fellows für e-fellows

Wechseln zu: Navigation, Suche
Infos zu über 700 Stipendien: die Stipendiendatenbank von e-fellows.net

Young Ladies Network in Technologies, Förderprogramm von Siemens für junge Frauen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen (wozu aber auch Mathematik und Physik gezählt werden).

Inhaltsverzeichnis

Wer kann gefördert werden?

Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm sind Abitur oder Fachabitur mit überdurchschnittlichen Leistungen in Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern. Das Alter der Bewerberin sollte zwischen 17 und 23 Jahren liegen und sie muss ein Studium im Bereich von Elektrotechnik, Maschinenbau/ Verfahrenstechnik/Fertigungstechnik, Physik, Informatik, Wirtschaftsinformatik/ Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik oder Mathematik anstreben oder begonnen haben (Aufnahme bis zum dritten Semester möglich).

Auch andere Kriterien wie soziale Kompetenz und Engagement, Sprach- und PC-Kenntnisse und Interesse am Unternehmen Siemens selbst spielen bei der Vergabe der 100 Förderplätze jährlich eine Rolle.

Wie kann man sich bewerben?

Wer Interesse hat und diese Voraussetzungen erfüllt, bewirbt sich zwischen 15. März und 15. November online unter: http://www.siemens.de/yolante. Zum Online-Formular gehören ein Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, in dem man begründet, warum man sich für das gewählte Studienfach und für das Förderprogramm interessiert und dafür geeignet zu sein meint. Und natürlich das Abiturzeugnis.

In der Regel bewirbt man sich dabei schon für einen speziellen Bereich des Unternehmens Siemens, das dem angestrebten Studiengang und den eigenen Interessen am ehesten entspricht.

Meist meldet sich der jeweilige Ansprechpartner innerhalb weniger Tage und es kommt zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch, wo letztlich über die Aufnahme entschieden wird.

Wie wird gefördert?

Im Kern ist Yolante ein Mentorenprogramm: Jeder Yolantee wird ein Siemens-Mitarbeiter/-in zur Seite gestellt, der seine persönlichen Erfahrungen mit der Studentin teilt, ihr Ratschläge zur Studienplanung, Praktika und ähnlichem gibt. Wenn man ein Praktikum, einen Werksstudentenjob, eine Diplomarbeit oder ähnliches in diesem Unternehmen sucht, hat man als Fördermitglied auch gleich einen Ansprechpartner, der bemüht ist, die Studentin so einzusetzen, dass es auch ihr selbst am meisten bringt.

Ergänzt wird die Mentorenbetreuung durch Seminare. Auch Netzwerkbildung unter Studentinnen ähnlicher Studiengänge zum Erfahrungsaustausch und für gemeinsame Aktionen ist ein Ziel.

Für wen und inwiefern lohnt sich die Förderung?

Für Studentinnen im Ingenieurwissenschaftlichen Bereich ist es von Vorteil, einen Ansprechpartner für die zu absolvierenden Pflichtpraktika zu haben und meiner Ansicht nach ist es gerade auch für Studentinnen der Mathematik und Physik interessant, schon früh mögliche Einsatzgebiete in der Wirtschaft wahrzunehmen und für sich zu erkunden. Gerade der Kontakt zu "Gleichgesinnten" und Mentoren, die das Studium aus einer anderen Perspektive sehen, kann manchmal helfen, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.

Weblinks

Persönliche Werkzeuge