Studieren in Darmstadt

aus e-fellows.net wiki, dem Wissensspeicher von e-fellows für e-fellows
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Uni-Leben in Darmstadt

"Wissenschaftsstadt Darmstadt" begrüßt einen das Ortsschild der rund 140.000 Einwohner starken Stadt am Rande des Odenwaldes. Das ist keine Angeberei: drei Hochschulen und zahlreiche privatwirtschaftliche Forschungsinstitute sorgen dafür, dass jeder Wissen schafft.

Natürlich gibt es noch mehr im Leben. Zwar ist der Tourismus nicht der bedeutendste Wirtschaftszweig der Stadt, doch auch Darmstadts Kultur- und Freizeitangebot kann sich sehen lassen.

Drei Hochschulen

Neben der Technischen Universität Darmstadt, die mit über 16.000 Studierenden die größte Darmstädter Hochschule ist, gibt es die Fachhochschule Darmstadt und die Evangelische Fachhochschule. Die TU ist bundesweit für ihre guten Ingenieurstudiengänge bekannt. Doch auch Germanisten, Psychologen oder Biologen studieren hier. Der Ausländeranteil der Uni liegt bei etwa 17 Prozent. So hat die Stadt ein ganz besonderes internationales Flair. Dieser wird auch aktiv von zahlreichen Studentenorganisationen gefördert, sei es durch Praktikantenaustausch wie bei AIESEC oder durch multikulturelle Gruppen wie den Griechischen Studentenverein Darmstadt. Auch wenn die TU nicht als Campus angelegt wurde, ist sie doch sehr zentral in der Innenstadt angesiedelt und gut zu Fuß zu erkunden. Die Naturwissenschaften sind größtenteils in der außerhalb des Stadtkerns gelegenen Lichtwiese untergebracht. Da diese aber über eine eigene Mensa verfügt und nur ganz wenige Studenten zwischen beiden Teilen der Universität pendeln müssen, ist die Zweiteilung gut zu überbrücken.

Geschichte der TU

Bereits im Jahre 1877 verlieh Ludwig IV., Großherzog von Hessen und bei Rhein, der polytechnischen Schule zu Darmstadt den Titel Technische Hochschule und ließ sie damit Universitätsstatus erlangen. Als sich die neu ernannte TH zunächst mit äußerst niedrigen Studentenzahlen konfrontiert sah, wurde 1881 ernsthaft über eine mögliche Schließung debattiert. Die Rettung kam mit der Errichtung des Lehrstuhls für Elektrotechnik - dem ersten weltweit an einer technischen Hochschule. Auf diesem zukunftsträchtigen Gebiet an der Spitze der wissenschaftlichen Entwicklung angelangt, konnte sich Darmstadt fortan über einen Mangel an Studenten nicht mehr beklagen. Um ihren Universitätsrang national wie international zu verdeutlichen, wurde die TH 1997 in Technische Universität Darmstadt umbenannt. Ende 2007 wird direkt im Herzen der Stadt und des Innenstadtteils das neue Wissenschafts- und Kongresszentrum eröffnet, welches das neue Zentrum der Wissenschaftsstadt darstellen wird. Theorie und Praxis Für Studenten bietet der Wirtschaftsraum Darmstadt und Südhessen gute Chancen auf Praxiserfahrungen. Sowohl der studentische Nebenjob in einer der zahlreichen kleinen Softwareschmieden als auch Praktika bei größeren Unternehmen wie T-Online, Merck, Wella oder der Software AG ermöglichen engagierten Studierenden die praktische Vertiefung des Uni-Wissens. Forschungsinteressierte finden in Darmstadt vor allem einige Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, das ESOC (die Zentrale der europäischen Raumfahrtüberwachung) oder die Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI). Gerade auch die Nähe zu Frankfurt und gute Kontakte der Hochschule im Rhein-Main-Gebiet bieten Chancen für einen Schnellstart in die Karriere. Erste Kontakte zu namhaften Unternehmen lassen sich jedes Frühjahr auf der konaktiva, der größten von Studenten organisierten Unternehmenskontaktmesse Deutschlands, knüpfen.

Kultur

Darmstadt mag zwar den Ruf eines Technik-Mekkas haben, bietet aber auch kulturell interessierten Menschen einiges. Da die Stadt als Zentrum des Jugendstils gilt, würde sie sogar den Erwartungen von sich hierhin verirrten Touristen gerecht werden. Ein Besuch der Mathildenhöhe ist wegen der beeindruckenden Architektur und dem guten Ausblick ein Muss für jeden Darmstadt-Neuling. Außerdem kann der Interessierte in zahlreichen Galerien und Ausstellungshäusern die Kunst des Jugendstils bewundern. Auch das Hessische Landesmuseum lässt das Herz des Kunstliebhabers höher schlagen. An kulturellem Abendprogramm ist vor allem das Staatstheater - für Studierende der Fachhochschule ist der Eintritt kostenlos - oder die Centralstation zu erwähnen, in der regelmäßig Konzerte oder andere Veranstaltungen stattfinden.

Freizeit

Das Nachtleben in Darmstadt wird zwar von der Anziehungskraft Frankfurts überschattet, hat aber dennoch einiges zu bieten. In zahlreichen Kneipen und einigen Diskotheken können Studenten lokale Biere wie Darmstädter oder Pfungstädter Pils genießen. Im Sommer gibt es selbstgebrautes Bier aus dem Ratskeller in biergartenähnlicher Atmosphäre auf dem Marktplatz. Besonders studentisch geprägt ist das Uni-Kneipenviertel zwischen Magdalenen- und Mauerstraße. Eine der größten Darmstädter Attraktionen ist das alljährliche Heinerfest - das zweitgrößte Innenstadtfest Deutschlands. Bei Musik, Tanz und Kirmes sperrt Darmstadt die gesamte Innenstadt für fünf Tage komplett und überlässt sie den zirka 700.000 Besuchern.

Universitäten in Darmstadt

Technische Universität Darmstadt

Karolinenplatz 5

64289 Darmstadt

Tel.: (06151) 16-0

Fax: (06151) 16-5489

[www.tu-darmstadt.de]

Fachhochschule Darmstadt

Haardtring 100

64295 Darmstadt

Tel.: (06151) 16-02

Fax: (06151) 16-8949

www.fh-darmstadt.de


Evangelische Fachhochschule Darmstadt

Zweifalltorweg 12

64293 Darmstadt

Tel.: (06151) 8798-0

Fax (06151) 8798-58

www.efh-darmstadt.de


Weblinks

Meine Werkzeuge