Molekulare Biomedizin (B.Sc.), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
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Interdisziplinärer Studiengang „Molekulare Biomedizin“
Der Bachelor-Studiengang Molekulare Biomedizin verknüpft Methoden und das molekulare Verständnis der Naturwissenschaften mit aktuellen Inhalten der Medizin. Ziel ist es dabei, ein molekulares Verständnis der Mechanismen und Funktionsweisen komplexer Lebensvorgänge zu erhalten und die Pathophysiologie menschlicher Erkrankungen zu verstehen. Dies ist auch die Grundlage für die Entwicklung neuer Diagnostika und Therapie-Ansätze, die zur Bekämpfung menschlicher Erkrankungen dienen sollen.
Für die Ausbildung stehen international renommierte Wissenschaftler und modernste Laborausstattung zur Verfügung.
Um ein effizientes Studium zu gewährleisten, werden die Studierenden während des gesamten Studiums durch die Dozenten/innen beraten und betreut (Mentorensystem). Eine internationale Kompatibilität des Studiengangs wird durch die Anwendung des ECTS-Kreditpunktesystems ermöglicht.
Die 30 Studienplätze werden über ein hochschuleigenes Zulassungsverfahren vergeben. Die Bewerbungsfrist läuft jeweils von 30. Apri bis 15. Juli. Weitere Infos gibt es auf der molbiomed-Seite
Studienplan (Beschreibung)
Der Studiengang Molekulare Biomedizin wird von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät gemeinsam getragen. Inhalt des Studiums sind die molekularen und zellbiologischen Grundlagen des Lebens und deren krankhafte Veränderungen. Der Berufs qualifizierende Abschluss eröffnet den Absolventen ein breites Aufgabenfeld in Forschung, Entwicklung, Diagnostik und Therapie.
Dazu ist es erforderlich, dass Fachdisziplinen aus den Naturwissenschaften, wie die Biologie und Chemie, systematisch mit medizinischen Studieninhalten zusammengeführt werden. Dies ist durch den Aufbau des Bacherlor-Studiengangs reflektiert. So werden in den ersten 4 Semestern naturwissenschaftliche (Biologie, Chemie, Physik) und medizinische Grundlagenfächer (Anatomie, Physiologie, Biochemie) gelehrt. Ziel ist es dabei, dass die Studierenden bei ihrer interdisziplinären Ausbildung fachliche Kompetenz in den genannten Grundlagenfächern erwerben, um biomedizinische Fragestellungen analysieren, selbständig bearbeiten und weiterentwickeln zu können.
Im 5. und 6. Semester erfolgt über Wahlpflichtmodule eine Vertiefungsphase, die den Studierenden essentielle Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen in der biomedizinischen Forschung vermitteln soll. Eine fachliche Schwerpunktsetzung ist durch die Wahl des Bachelorarbeit in einem Teilbereich der Biomedizin (z.B. Immunologie, Zellbiologie, Molekulare Pathologie, Genetik) möglich. Dabei werden die Studierenden in gängigen biochemischen, molekular- und zellbiologischen Analysemethoden der biomedizinischen Forschung ausgebildet und sie lernen dabei, eine wissenschaftliches Projekt zu bearbeiten. Die praktische und theoretische Ausbildung bildet die Grundlage für eine berufliche Tätigkeit, für das weiterführende Master/ Promotionsprogramm oder andere nationale und internationale Master-Studiengänge im Bereich der Lebenswissenschaften. Weitere Infos gibt es auf der molbiomed-Seite
Mögliche Berufsfelder
Universität: Forschung und Lehre
Forschungsinstitute: Biomedizinische Grundlagenforschung an Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, Großforschungseinrichtungen etc.
Industrie: Biomedizinische Grundlagenforschung und Entwicklung, Produktion, Marketing etc.
Untersuchungslabors: Molekulare Diagnostik bei medizinischen, biotechnischen, umweltbezogenen und forensischen Fragestellungen
Kliniken: Molekulare Diagnostik in verschiedenen klinischen Disziplinen (Innere Medizin, Kinderheilkunde, Humangenetik etc.) molbiomed Seite
LIMES Institut
Der Studiengang molekulare Biomedizin wurde im Wintersemester 2003/2004 von den LIMES-Gruppen („Life and Medical Sciences“) eingeführt. Das LIMES-Biozentrum verbindet Arbeitsgruppen aus der Biologie, der Chemie, der Pharmazie und der Medizin. Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Durchführung interdisziplinärer Grundlagenforschung, Lehre und Nachwuchsförderung in den zentralen und komplementären Bereichen der Naturwissenschaften und der Medizin. Dazu zählen insbesondere die Medizinische und Kombinatorische Chemie, die Bioorganische Chemie, die Molekulare Zell- und Entwicklungsbiologie, die Genetik, die Immunbiologie, die Lipidbiochemie und -analytik, die pharmazeutische Entwicklung von Wirkstoffen und Hochdurchsatz-Screening-Verfahren und die Erforschung der molekularen Grundlagen menschlicher Organerkrankungen mit Hilfe von transgenen Tiersystemen (Maus, Fruchtfliege).
Warum Molekulare Biomedizin in Bonn?
- Aufnahme von nur 30 Studierenden pro Jahr
- Individuelle Betreuung durch Mentoren
- Studienabschluss in sechs Semestern
- Ausbildung durch international renommierte Wissenschaftler
- Interdisziplinärer Exzellenz- Studiengang
Verwandte Studiengänge
- Biomedizin (Mainz)
- Humanbiologie (Marburg)
- Humanbiologie (Greifswald)
- Molekulare Biotechnologie (Heidelberg)
- Molekulare Biotechnologie (München)
- Molekulare Medizin (Erlangen)
- Molekulare Medizin (Ulm)
- Molekulare Medizin (Göttingen)
- Molekulare Medizin (Freiburg)
- Biomedizin (Würzburg)
Studiengänge bei e-fellows.net
Ausführliche Porträts von Studiengängen aller Fachrichtungen gibt es auf der Website von e-fellows.net.
Sie informieren über
- Inhalte des Studiums
- Voraussetzungen
- Fristen und Termine
- Kontakte
Weblinks
Dieser Artikel stammt im Original von Daniel Holl.
