MPH Prävention und Gesundheitsförderung

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Studiengänge im e-fellows.net wiki
Bachelor | Master | Diplom | LL.M. | MBA | Promotion | alle Studiengänge | Partnerstudiengänge von e-fellows.net
  • Qualifizierung für die Übernahme von Fach- und Führungsaufgaben in gesundheitsrelevanten Zusammenhängen in verschiedenen Organisationen
  • Spezialisierung für das Management von Prävention und Gesundheitsförderung in den Schwerpunktfeldern: Bildung und Erziehung, Soziale Dienste sowie Arbeit und Organisation
  • Zugangsvoraussetzungen: Erster Studienabschluss (Uni, FH oder qualifizierter Berufsakademie-Abschluss) in einem thematisch verwandten Fachgebiet sowie mindestens zwei Jahre relevante Berufserfahrung
  • Abschlussgrad: Master of Public Health (MPH) in Prävention und Gesundheitsförderung

Studienorganisation

  • Dauer: 24 Monate (vier Semester), Start jeweils im April
  • In den ersten drei Semestern Lehrveranstaltungen jeweils an sechs Wochenenden und im Rahmen einer fünftägigen Blockveranstaltung sowie E-Learning/Fernstudium, danach abschließende Masterarbeit (4. Semester)
  • System aus neun Modulen mit studienbegleitenden Prüfungen und der abschließenden Masterarbeit
  • Intensive Betreuung und vielfältige Kontakte
  • Möglichkeit zum Probeeinstieg durch Buchen einzelner Module

Investition

  • EUR 8.900,– inkl. aller Studienmaterialien, zahlbar in vier Raten
  • Zusätzlich ca. EUR 220,– Verwaltungsbeitrag pro Semester
  • Alle Studienkosten in voller Höhe steuerlich absetzbar


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Das Leuphana Weiterbildungsmodell

Die globale Wirtschaft entwickelt sich rasant und eröffnet vielseitige Möglichkeiten. Wer fachlich und persönlich qualifiziert ist, kann neue Potenziale effektiv nutzen. Flexibles und lebenslanges Lernen ist daher eine Voraussetzung für den persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg.

An der Leuphana Universität Lüneburg wird lebenslanges und interdisziplinäres Lernen gefördert. Die speziell für Weiterbildung und praktischen Wissenstransfer gegründete Leuphana Professional School bietet eine Reihe wissenschaftlicher Aufbau-Studiengänge, die berufsbegleitend absolviert werden können.

Die Leuphana Professional School steht im ständigen Dialog mit Verantwortlichen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Vielseitige Erfahrungen aus der Praxis bilden die Grundlage für ein Kompetenzprofil, mit dem Fach- und Führungskräfte ihre Potenziale erschließen können: Das Leuphana Weiterbildungsmodell verbindet jeweils spezifisch fachliche mit grundlegenden überfachlichen Qualifikationen.

Alle Fachmodule der Leuphana Weiterbildung sind deshalb in drei überfachliche Module eingebettet, die der Vermittlung von Sozial-, Organisations- und Gesellschaftskompetenz dienen: Person und Interaktion, Organisation und Veränderung sowie Gesellschaft und Verantwortung. Studiengangsübergreifende Lerngruppen bieten hier zusätzlich vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten. Auf Wunsch unterstützt individuelles Coaching die persönliche Entwicklung und rundet damit die Modulstruktur der Leuphana Weiterbildung ab. Insgesamt umfasst das Studium 60 Credit Points (cp).

Die Studiengänge der Professional School richten sich an berufstätige Fach- und Führungskräfte, die sich berufsbegleitend qualifizieren wollen. Modulare Weiterbildungangebote auf universitärem Niveau mit individueller Betreuung bilden die Basis.

[Bearbeiten] Allgemeine Informationen zum MPH Prävention und Gesundheitsförderung

Umfassende Kompetenz in Prävention und Gesundheitsförderung

Der Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung vermittelt Fachkompetenzen und persönliche Fähigkeiten für Fach- und Führungskräften im Wettbewerb. Investitionen in die Weiterbildung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen sich für Studierende, aber auch für Unternehmen und soziale Organisationen aus.

  • Zukunftweisende Inhalte

Prävention und Gesundheitsförderung bilden einen Querschnittsbereich in der Multidisziplin Gesundheitswissenschaften/Public Health und sind für die zukünftige gesamtgesellschaftliche Entwicklung von Bedeutung. Eine systematische und qualitätsgesicherte Prävention und Gesundheitsförderung trägt nicht nur wesentlich zur Gesunderhaltung der Bevölkerung bei, sondern kann auch die Leistungsfähigkeit von Menschen und Organisationen steigern.

  • Fachwissen und Führungskompetenz

Der Studiengang zielt auf eine breite fachliche Professionalisierung und praxisnahe Qualifizierung der Studierenden sowie die Ausbildung überfachlicher Schlüsselkompetenzen, die effektive Führungsleistungen ermöglichen. Damit entspricht er den sowohl im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens als auch in der freien Wirtschaft den Ansprüchen an zukünftige Fach- und Führungskräfte.

  • Wissenschaftlichkeit und Praxisrelevanz

Wissensvermittlung und Kompetenzentwicklung ergänzen und verknüpfen sich im Studiengang. Dabei wird stets ein besonderes Augenmerk auf Anwendbarkeit und Praxisrelevanz gelegt. Die Studierenden sollen hierbei auch befähigt werden, eigene praxisbezogene Problemlösungen zu entwickeln. Zu diesem Zweck analysieren und reflektieren sie in den Lehrveranstaltungen Fallstudien und Best Practice-Beispiele aus verschiedenen Handlungsfeldern.

[Bearbeiten] Zielgruppe

Für Fachexperten mit Führungsanspruch

Der Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung richtet sich an Weiterbildungsinteressierte, die sich beruflich damit auseinander setzen und/oder sich für weiter reichende Management-Aufgaben in gesundheitsrelevanten Handlungsbereichen qualifizieren wollen.

  • Breite thematische Relevanz

Das Studiengangsangebot richtet sich an eine breite Gruppe potenzieller Interessenten, die beruflich in der Prävention und Gesundheitsförderung arbeiten oder arbeiten wollen. Angesprochen sind insbesondere Hochschulabsolventen thematisch korrespondierender Fachrichtungen wie z. B. Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Soziale Arbeit, Lehramt, Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Soziologie und Psychologie oder Wirtschaftspsychologie und Betriebswirtschaftslehre.

  • Berufsfeldspezifische Wahl-Schwerpunkte

Der Masterstudiengang Prävention und Gesundheitsförderung (MPH) greift drei Berufsfelder auf. Entsprechende Studienschwerpunkte werden von Studierenden entsprechend ihrem Interesse zu Studienbeginn gewählt und ermöglichen damit eine Weiterqualifizierung auf Basis der individuellen Vorqualifikationen und beruflichen Erfahrungen. Die Schwerpunkte bilden Aufgaben- und Handlungsfelder von Prävention und Gesundheitsförderung in den folgenden Bereichen ab:

- Bildung und Erziehung

- Soziale Dienste

- Arbeit und Organisation

- In Planung: Umwelt und Technik

  • Von Praktikern für Praktiker

Alle Lehrenden im Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung haben neben der wissenschaftlichen Kompetenz Erfahrungen in Lehre und Praxis in ihren jeweiligen Arbeitsgebieten. Dozierende aus namhaften Organisationen und Unternehmen ergänzen das Programm und stellen Lehrinhalte aus der Praktikerperspektive dar.

[Bearbeiten] Lehrkonzept

Wissenschaft orientiert an der Praxis

  • Angewandtes Wissen

Die Inhalte des Studiengangs MPH Prävention und Gesundheitsförderung sind ebenso praxisnah wie die eingesetzten Lehrmethoden. Veranstaltungen im seminaristischen Stil, Bearbeitung von konkreten Fallstudien, Projektarbeit in Kleingruppen sowie Gastvorträge von Praktikern bilden ein rundes Gesamtpaket. Die Bibliothek und die für einige Veranstaltungen erforderlichen IT-Labore befinden sich im Haus. Um gute Studienbedingungen zu gewährleisten, werden pro Kurs maximal 25 Studierende aufgenommen.


  • Berufsbegleitendes Studium

Der Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung ist so konzipiert, dass Teilnehmende während des Studiums voll berufstätig bleiben können. Die Lehrveranstaltungen finden in den ersten drei Semestern jeweils an sechs Wochenenden (in der Regel freitags ab 13 Uhr bis sonntags 15 Uhr) sowie im Rahmen einer fünftägigen Blockwoche in Lüneburg statt. Zwischen den Präsenzphasen werden die Lehrinhalte im angeleiteten Selbststudium durch Bearbeitung von Lehrmaterialien (Bücher, Skripte, E-Learning) vor- und nachbereitet.


  • Masterarbeit

Im vierten Semester fertigen die Studierenden eine Masterarbeit an. In der Arbeit sollen sie eine einschlägige Problemstellung aus dem von ihnen gewählten Studienschwerpunkt auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes unter Einsatz wissenschaftlicher Methoden anwendungs- und ergebnisorientiert bearbeiten. Die Masterarbeit macht 25 Prozent des Studiums aus.


  • Studienbegleitende Prüfungen

Der Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung enthält neben der Masterarbeit weitere neun Module, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Eine Abschlussprüfung am Ende des Studiums entfällt. Die Endnote entspricht dem gewichteten Durchschnitt aus den einzelnen Modulnoten. Präsenzprüfungen (Klausuren, Präsentationen, mündliche Prüfungen) finden in der Regel an Präsenzwochenenden statt, so dass keine gesonderte Anreise nötig ist.


  • Modularer Lehrplan

Der Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung umfasst insgesamt 60 Credit Points (ECTS, europaweit gültige Bewertung von Studienleistungen) und ist aus neun Modulen à 5 cp und der Masterarbeit mit 15 cp zusammengesetzt. Alle Module können auch einzeln gebucht werden, damit Studierende nach eigener zeitlicher Leistungsfähigkeit lernen können. Leistungen aus erfolgreich abgeschlossenen Modulen werden auf den Studiengang MPH Prävention und Gesundheitsförderung angerechnet, sofern die Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind.

[Bearbeiten] Fachmodule

Integrative Gesundheitswissenschaft

Dieses Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse der Gesundheitswissenschaften unter Einbeziehung soziologischer, psychologischer, pädagogischer, historischer, ethischer und anthropologischer Aspekte. Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse über wissenschaftliche Definitionen und Konzepte von Gesundheit in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Sozialstatus.

Mögliche Ressourcen und Risiken für Gesundheit werden aufgezeigt und entsprechende wissenschaftstheoretische Modelle vermittelt. Hinzu kommen interdisziplinäre Fragestellungen sowie rechtliche, ethische und ökonomische Aspekte aus den zentralen Handlungsfeldern von Prävention und Gesundheitsförderung.

Angewandte Gesundheitswissenschaft

Das Modul vermittelt grundlegende Fachkompetenzen zu Strategien und Methoden der Prävention und Gesundheitsförderung. Die Studierenden erhalten einen Überblick in gesundheitsbezogenen Anwendungsbereichen wie z. B. der Gesundheitsaufklärung, Gesundheitsberatung, Gesundheitserziehung, Gesundheitsbildung, Gesundheitsselbsthilfe, Gemeinwesensarbeit oder medizinischen Prävention. Dabei werden auch Instrumente zur Konzeption und Umsetzung von gleichstellungsorientierten Projekten im Praxisalltag explizit berücksichtigt. Im Mittelpunkt stehen die im Studiengang besonders hervorgehobenen Schwerpunktbereiche "Schule", "Betrieb" und "Soziale Dienste innerhalb und außerhalb des Gesundheitswesens".

Methoden angewandter Gesundheitsforschung

Dieses Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse im Fachgebiet "Angewandte Gesundheitsforschung", inkl. der Entwicklung entsprechender Handlungskompetenzen. Ziel der Lerneinheit ist die Befähigung der Studierenden zur Anwendung qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden sowie grundlegender statistischer Verfahren in der Gesundheitsforschung.

Die Studierenden lernen dazu die unterschiedlichen Methoden kennen und erfahren exemplarisch deren Anwendungsmöglichkeiten. Des Weiteren beschäftigen sie sich mit der Analyse von Best-Practice Modellen und mit Planungsentwürfen eigener qualitativer Untersuchungen.

Qualitätsmanagement und Evaluation

In diesem Modul geht es um die Vermittlung grundlegender Fachkenntnisse und die Entwicklung entsprechender Handlungskompetenzen zum Arbeitszusammenhang "Qualitätsmanagement und Evaluation" in Prävention und Gesundheitsförderung. Im Mittelpunkt der Lerneinheiten stehen die Schlüsselbegriffe und Elemente eines qualitätsorientierten Evaluationskonzepts, der Nutzen von Evaluation und Qualitätsentwicklung sowie deren rechtlichen und ethischen Grundlagen. Dazu machen sich die Studierenden mit den wichtigsten Strategien, Methoden und Instrumenten der Evaluation und Qualitätsmanagement in Prävention und Gesundheitsförderung vertraut, analysieren Best-Practice Modelle und planen eigene Modellvorhaben.

[Bearbeiten] Schwerpunkt A: Bildung und Erziehung

Grundlagen von Prävention und Gesundheitsförderung in Bildung und Erziehung

Das Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse im Themenfeld Gesundheit und Bildung in der Perspektive von Prävention und Gesundheitsförderung. Die Studierenden sollen nach Abschluss der Lerneinheiten beurteilen können, welche bildungs- und erziehungstheoretischen Konzeptionen im Rahmen von Prävention und Gesundheitsförderung auch in historischen Bezügen relevant sind. Sie kennen die gesundheits-, bildungs- und sozialpolitischen Kontexte des Themenfelds und können aktuelle Entwicklungen und Trends auf nationaler und internationaler Ebene auf diese Zusammenhänge beziehen.

Praxis des Managements von Prävention und Gesundheitsförderung in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen

Dieses Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse und einen systematischen Überblick über Strategien und Methoden der Prävention und Gesundheitsförderung in pädagogischen Settings. Ziel ist der Erwerb von systematischen Kenntnissen über Konzeptionen, Ansätze und Strategien im Zusammenhang mit den damit verbundenen Handlungsfeldern und handlungsleitenden Prinzipien. Die Studierenden erhalten einen Überblick über die zentralen Ansätze und Strategien, wie z. B. Risiko- und Protektivfaktorenansätze oder Salutogenetische Ansätze und formale Strategien des Empowerment, der Partizipation oder Netzwerkarbeit oder thematische Strategien in Bezug auf u. a. Sucht, Ernährung, Bewegung, Stress, mentale Gesundheit oder "new morbidities".

[Bearbeiten] Schwerpunkt B: Soziale Dienste

Grundlagen von Prävention und Gesundheitsförderung in ausgewählten Sozialen Diensten

Das Modul vermittelt grundlegende Kenntnisse, die Studierende in die Lage versetzen, praxisnahe Projekte der Prävention und Gesundheitsförderung für unterschiedliche Einrichtungen der Sozialen Arbeit zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehören Einrichtungen der Öffentlichen Jugendpflege, die Gemeinwesenarbeit insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen oder Sozialdienste. Ziel des Moduls ist die Befähigung von Studierenden zur Anwendung unterschiedlicher Methoden der Prävention und Gesundheitsförderung sowie deren Übertragung auf den Bereich Soziale Dienste.


Soziale Benachteiligung und Gesundheit/ Gesundheitsmanagement in Sozialen Diensten

Im Verlauf dieses Moduls setzen sich die Studierenden auf der Basis des Gesundheitskonzepts von Antonovsky mit den Risiken und Ressourcen für Gesundheit in sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen auseinander und lernen die Epidemiologie gesundheitlicher Benachteiligung kennen. Möglichkeiten und Hindernisse gesundheitsbezogener Interventionen im Praxisfeld werden analysiert.

[Bearbeiten] Schwerpunkt C: Arbeit und Organisation

Zielsetzungen und theoretische Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Dieses Modul vermittelt den Stand der Forschung zu den Gesundheitsrisiken und -potenzialen in der Arbeitswelt sowie ein differenziertes Verständnis von gesundheitsfördernden und -gefährdenden personalen und organisationalen Bedingungen. Grundlegende Kenntnisse zu integrativen Konzepten des Gesundheitsmanagements in Organisationen schließen sich an. Ziele und Nutzen betrieblicher Prävention und Gesundheitsförderung werden erörtert und die aktuellen Herausforderungen wie z. B. kontinuierliche Veränderungsprozesse, Globalisierung oder demographischer Wandel aufgezeigt.

Praxis und Methoden des betrieblichen Gesundheitsmanagements

Das Modul vermittelt wissenschaftlich fundierte Kenntnisse und Kompetenzen zur Konzeption, Durchführung und Evaluation von Maßnahmen und Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. Es werden verschiedene Instrumente und Methoden vorgestellt und die spezifischen Erfolgsbedingungen und Risiken bei der Implementierung von Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erläutert.

[Bearbeiten] überfachliche Module

Sozial-, Organisations- und Gesellschaftskompetenzen sind wichtig für den beruflichen und persönlichen Erfolg. Diese werden in drei überfachlichen Modulen der Leuphana Weiterbildung vermittelt, wobei der Fokus je nach Modul zwischen Individuum, Organisation und Gesellschaft variiert:


Person und Interaktion Studierende sollen die überfachlichen Grundlagen des beruflichen Erfolgs erkennen und ihre eigenen Stärken sowie Schwächen in diesem Bereich analysieren lernen. Darauf aufbauend entwickeln sie langfristige Karriereziele und planen den weiteren Berufsweg. Das Modul beinhaltet auch fachbezogenes Business-English. Inhalte:

  • Grundlagen des beruflichen Erfolges
  • Selbstevaluation, Karriereziele und persönliche Karriereplanung
  • Business English mit Schwerpunkt Sales and Marketing

Organisation und Veränderung Die Studierenden setzen sich mit verschiedenen Führungsinstrumenten auseinander und wenden diese auf spezielle Bedingungen der Vertriebsorganisation an. Sie vertiefen ihr Wissen über Personalmanagement (Personalgewinnung, -auswahl und -entwicklung). Das Modul führt auch in die Steuerung von Teams ein, um die Kooperation und Arbeitseffizienz aktiv zu optimieren. Darüber hinaus sollen kulturelle Unterschiede in der Kommunikation und im Verhalten analysiert werden. So erwerben Studierende die Fähigkeit, auch in interkulturellen Kontexten erfolgreich zu kommunizieren. Inhalte:

  • Personalmanagement mit Schwerpunkt vertriebsspezifische Anreizsysteme
  • Teamentwicklung und Mitarbeiterentwicklung
  • Interkulturelle Kommunikation und kulturspezifische Normen im Geschäftsleben

Gesellschaft und Verantwortung Studierende erarbeiten Kriterien für psychologisch fundiertes Führungsverhalten, analysieren ihren persönlichen Kommunikationsstil und bauen so ihre Kompetenzen als Führungskraft aus. Ein weiterer Teil dieses Moduls ist das verantwortungsbewusste Management von Veränderungsprozessen in Unternehmen und Organisationen. Darüber hinaus reflektieren Teilnehmer die Bedeutung der Unternehmensethik und lernen, den bewussten Umgang mit Werten zu vermitteln.

  • Führung und Verantwortung
  • Veränderungen sinnvoll gestalten
  • Ethik und Werte

[Bearbeiten] Verwandte Artikel

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge