Lerntechniken

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Artikel, in dem e-fellows ihre Lerntechniken vorstellen können. Um mit deinen Tipps und Techniken anderen e-fellows zu helfen, klicke auf "bearbeiten", ersetze unten stehende Überschrift (z.B. "Technik 1") durch den Namen deiner Technik und beschreibe darunter deine Methode.

Inhaltsverzeichnis

Mind Mapping und Karteikartensystem gemischt

Grundsätzlich empfehle ich eine Kombination aus Mind Mapping und dem klassischen Karteikartensystem.

Der Vorteil von Mindmaps liegt darin, dass Lerninhalte auf Schlagwörter reduziert werden und komplexe Sachverhalte durch die optische Darstellung einfach zu verstehen und damit leicht einzuprägen sind. In diesem Vorteil liegt allerdings auch gleichzeitig der Nachteil. Zu viel Inhalt auf einer Mindmap führt zu komplizierten Darstellungsmustern und der Lerninhalt ist somit alles andere als leicht verständlich und einprägbar.

Um die Übersichtlichkeit der Mindmap zu wahren, wird das Wissen hinter den einzelnen Schlagwörtern nicht dargestellt. Daher empfiehlt es sich, für dieses Wissen auf Karteikarten zurückzugreifen. Dabei sollte nicht unbedingt an handbeschriebene Kartonzettel gedacht werden. Einfach mit einem Textverarbeitungsprogramm das Blatt in sechs gleiche Abschnitte Teilen und mit Lerninhalt füllen. Das Karteikartenprinzip bewahrt vor dem Aufschreiben zu vieler, überflüssiger Infos. Schließlich ist der Platz begrenzt. Mindmaps sind zudem sehr arbeitsintensiv und somit zeitintensiv, also für effizientes Lernen weniger gut geeignet. Falls du ein gutes fotografisches Gedächnis hast sind Mindmaps gut. Versuche die zu lernenden Mindmaps aus dem Gedächnis frei zu reproduzieren.

Vorsicht vor gezieltem Auswendiglernen: Den Stoff einfach mehrmals lesen, denn das ist weniger anstrengend und es bleibt recht viel im Gedächtnis.

Danach zu jedem Themengebiet eine Mindmap anlegen und fertig. Hier ist evtl. von Vorteil, sich das Buch mit dem man lernt, in PDF-Format zu besorgen. Damit ist man flexibel und hat alles auf einem Blick auf dem Bildschirm.

Graphische/Akustische Transformation

Nicht wenigen Menschen fällt es schwer sich lange Texte bzw. deren Inhalt zu merken. Dabei wird letzterer aber nur von einer begrenzten Anzahl an Schlagwörtern gebildet, ein Großteil des Textes stellt lediglich Beziehungen her oder dient Umschreibungen und Wiederholungen. Dies nutzen bereits einige Schnelllesetechniken wie Text-Scanning aus, indem man einfach um die Füllstellen herumliest.

Wem es aber vorrangig darum geht, Inhalte dauerhaft und genau im Gedächtnis zu behalten anstatt in kurzer Zeit Informationen zu sammeln, dem kann ich eine weitere Methode empfehlen, Texte zu analysieren: Deren Umwandlung in eine andere Sinnesebene. Bekannt ist dies eigentlich bestens aus Vorlesungen, bei denen der Professor Lehrbuchwissen grafisch (Präsentation) und akustisch (Vortrag) umsetzt. Beispielsweise lassen sich komplexe Zusammenhänge relativ leicht als Pfeildiagramm darstellen, Strukturen oder bildliche Texte kann man skizzieren und lautes Sprechen hilft beim Vokabelpauken. Persönlich nutze ich auch gerne die umgekehrte Richtung - indem ich bei Sprachstudien neue Vokabeln als Text im Geiste vorbeiziehen lasse.

Dies alles dient zum einen der Minimierung des Informationsgehalts des zu lernenden Stoffes auf das wesentliche, zum anderen speichert man die Informationen in anderen Hirnarealen und erreicht dadurch eine gewisse Redundanz beim Erinnern.

Fragebogen erstellen

Sinn: Zusammenfassen, Strukturieren und mit dem Stoff arbeiten, etwas produzieren, Wesentliches von Unwesentlichem trennen. Du hast dich schon mit dem Stoff beschäftig und bist die Musterklausuren durchgegangen, dann kannst du auch selbst einmal einen Fragebogen erstellen.

Dafür einfach das Skript nehmen und daraus Fragen generieren, zb als Lückentext. (Eutrophierung: Def.:______________ ;; Formel: c heisst ______ und hat den Wert _____)

Erzeuge einen Fragebogen/Übungsklausur und eine Liste der Lösungen, dann verdeckst du die Lösung und nimmst ein leeres Blatt auf das du nur noch die Lösungen schreibst.

Somit kannst du die Übungsklausur mehrmals machen ohne die Freifelder radieren zu müssen.

Computerprogramm benutzen

Sinn: Erfolgserlebnisse durch Auswertung, Schummeln nicht möglich.

Es gibt gute Programme um Fragebogen zu erstellen oder Vokabeln effizient zu lernen (zb Langenscheidt Vokabeltrainer). Karteikarten können hier nicht ganz mithalten, da man nichts produziert (eintippen).

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