Leben und Studieren in China

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Allgemeine Informationen und Tipps zum Leben und Studieren in China: Informationen zu Einreise und Aufenthalt, Lebenshaltungskosten, medizinische Versorgung, Sprache, Wohnen und China-Links.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Informationen und Tipps

China ist ein sehr heterogenes Land. Infrastruktur, Klima, Landschaft und Sprache unterscheiden sich von Studienort zu Studienort erheblich. Wer zum Beispiel ein Studium in der Provinz Kanton anstrebt und nur ein paar Brocken Mandarin versteht, wird sich vielleicht wundern. Denn der hier gesprochene Dialekt ähnelt dem Mandarin-Chinesisch in etwa so wie das Holländische dem Deutschen.

Ausländische Studierende in China

Trotz großer kultureller und politischer Unterschiede entscheiden sich immer mehr Studierende für einen Aufenthalt in der Volksrepublik – ob als Praktikant oder eingeschriebener Studierender. Über 40.000 ausländische Studierende lebten 2003 in China, um dort die Sprache und Kultur des Landes zu studieren. Der größte Teil davon stammt aus anderen asiatischen Ländern. Gaststudierende aus dem Westen sind dagegen noch immer etwas Besonderes. Doch die Tendenz ist steigend.

Großer Wachstumsmarkt mit hervorragenden Karrierechancen

China verändert sich rasant. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg des Bruttoinlandprodukts von neun Prozent in den vergangenen Jahren ist es zu einer bedeutenden, dynamischen Wirtschaftsweltmacht herangewachsen. Die Volksrepublik gehört zu den attraktivsten Standorten für Direktinvestitionen weltweit und verzeichnet enorme Exporterfolge. Deutschland ist inzwischen mit Abstand Chinas größter europäischer Handelspartner geworden und steht in der Rangfolge der weltweiten Handelspartner Chinas auf Platz sechs. Der deutsch-chinesische Handel "boomt". Gute Karten auf einem der bedeutendsten Zukunftsmärkte haben daher Studierende, die frühzeitig Erfahrung mit der Kultur, Sprache und den Umgangsformen des Landes gesammelt haben. Denn für sie hält der Arbeitsmarkt später beste Karrierechancen bereit.

Die Wahl des richtigen Studienorts

Auf der Suche nach dem passenden Studienort hast du angesichts der Vielfalt die Qual der Wahl. Wenn du nicht ganz auf die Shopping-Tour oder die Latte Macchiato verzichten kannst, solltest du dich für ein Studium in einer der großen Küstenstädte Chinas entscheiden. Durch die vielen ansässigen ausländischen Firmen ist der Lebensstil hier weitaus westlicher geprägt als in den Kleinstädten und im Landesinneren. Wobei deutsche Großstädte wie Hamburg oder Köln Kleinstädte sind, wenn man in chinesischen Dimensionen denkt. Angesichts der enormen Bevölkerungszahl in den Metropolen ist auch eine Zwei-Millionen-Stadt eine Kleinstadt. Doch gerade dort wird dein Aufenthalt zum echten China-Erlebnis: statt eleganter Fünf-Sterne-Hotels, Wolkenkratzern, Bars und riesigen Einkaufszentren triffst du auf atmosphärische Krämerläden, pulsierende Märkte, traditionelle Häuser und verwinkelte, kleine Gassen neben den sozialistischen Einheits-Betonbauten.

Infrastruktur

Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in China ist für viele Ausländer sicher gewöhnungsbedürftig. In den wenigsten Städten gibt es ausgebaute U-Bahn-Netze; Busse sind das meistgenutzte öffentliche Verkehrsmittel. Hier kannst du dir selbst ein Bild vom raschen Bevölkerungswachstum Chinas machen. Trotz der hohen Investitionen im Verkehrssektor sind die Busse und Bahnen meist chronisch überfüllt. Viele Chinesen bewegen sich daher auf zwei Rädern fort. Günstige gebrauchte Fahrräder oder kleine Reparaturwerkstätten finden sich überall, da das Fahrrad das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel in China ist. Die Fahrt in einem Taxi ist für den europäischen Geldbeutel zwar durchaus erschwinglich. Allerdings ist dieses Fortbewegungsmittel nur zu empfehlen, wenn du auch ein bisschen Chinesisch sprichst. Sonst drehst du ein paar unfreiwillige Runden.

Kontrollen

Die chinesische Gesellschaft ist in Einheiten gegliedert. Dieses System vermittelt zwar das Gefühl, aufgehoben und geborgen zu sein, ist aber gleichzeitig mit einer relativ starken Kontrolle des Einzelnen verbunden. Es kann durchaus sein, dass du das Studentensekretariat über deine Reisepläne in der Ferienzeit informieren musst. Als Studierender aus dem Ausland bist du aber nicht ganz so stark in die Hochschul-Einheit eingebunden wie deine chinesischen Mitstudierenden.

Reisen und Feiern

Die für ausländische Studierende zuständigen Sekretariate an den chinesischen Hochschulen bieten oft Reisen an, veranstalten Parties oder laden zu offiziellen Empfängen. So hast du die Chance einen tiefen Einblick in das kulturelle Leben deines Gastlandes zu bekommen. Doch Achtung, solche Veranstaltungen sind meist ein Geben und ein Nehmen, denn aktive Teilnahme ist erwünscht. So solltest du nicht überrascht sein, wenn du vor laufenden Hochschulkameras eine Rede halten oder die Zuschauer mit einem Lied oder landestypischen Tanz beglücken musst. Party bis in die Morgenstunden? Für die meisten chinesischen Studierenden kommt das nicht in Frage. Sie lernen viel und hart. Denn die meisten sind froh, überhaupt studieren zu dürfen; die Studiengebühren sind für viele Familien eine große Belastung.

Einreise und Aufenthalt: Visum und Registrierung

Egal ob Tourist, Studierender oder Geschäftsreisender: Bevor du deine Reise in das Reich der Mitte antrittst, musst du dir unbedingt ein Visum besorgen. Zuständig dafür sind die Botschaft und die Konsulate der Volksrepublik in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Der Antrag muss persönlich oder in Vertretung (Bekannter oder Visa-Service) gestellt werden und ist nicht per Post möglich. Frühestens 50 Tage vor der geplanten Einreise kannst du dein Visum beantragen. Die Bearbeitung dauert etwa zwei Wochen. Allerdings gibt es auch einen schnelleren Service, der 30€ kostet, wenn man persönlich (vor 11 Uhr) seinen Antrag beim Konsulat einreicht, dann bekommt man das Visum innerhalb einer Stunde.

Welches Visum ist das richtige?

Je nach Art und Dauer des Aufenthalts unterscheiden sich auch die Visa. Der Grund der Reise muss daher bei der Beantragung angegeben werden. Ein Wechsel der Visumart ist vor Ort in China nicht mehr möglich. Für Kurzstudien-Aufenthalte unter sechs Monaten musst du ein "F"-Visum beantragen, für Aufenthalte von mindestens einem Jahr benötigst du ein "X"-Visum. Daneben gibt es Visa mit einmaliger oder mehrmaliger Einreiseerlaubnis. Mit einem "Multiple-Entry-Visa" kannst du während deines China-Aufenthalts aus- und wieder einreisen (zum Beispiel nach Hongkong) ohne dafür ein neues Visum beantragen zu müssen. Das Datum der Aus- und Wiedereinreise muss aber bereits beim Visumantrag angegeben werden. Steht die Reiseplanung noch nicht fest, kann ein Visum mit einmaliger Einreise auch in China umgeschrieben werden.

Was braucht man für das Visum?

Für dein Visum brauchst du:

  • einen Reisepass mit einer Gültigkeit von noch mindestens 6 Monaten
  • ein ausgefülltes Antragsformular
  • ein Passbild
  • die Visumsgebühr von ca. 20-60 Euro in bar
  • bei Aufenthalten von einem Jahr und länger ein Gesundheitszeugnis (Formular kann man beim DAAD herunterladen)
  • für ein Studentenvisum den Zulassungsbescheid deiner Hochschule
  • für ein Geschäftsvisum ein Einladungsschreiben eines Unternehmens in China und eine entsprechende Einladung der zuständigen Provinzregierung

Die auf dem Visum angegebenen Aufenthaltsfristen sind unbedingt einzuhalten. Eine Überschreitung führt zu hohen Geldstrafen und Komplikationen bei der Ausreise. Eine Verlängerung ist nur bei einem Touristenvisum auf maximal 90 Tage möglich.

Kurzer Geheimtip: Wenn man Probleme mit der Visa-Ausstellung in Deutschland hat (zu kurzer Zeitraum, nur single entrance), ist es sehr einfach sich Visas für die VR in einer Travel Agency in Hongkong zu organisieren. Es wird nur der Reisepass benötigt, ist günstiger und braucht ca. zwei Tage.

Weitere Infos zum Visum

Weitere Infos zu Visaangelegenheiten erteilt die Chinesische Botschaft in Berlin:

Chinesische Botschaft Märkisches Ufer 54 10179 Berlin Tel: (030) 27588 0 Fax: (030) 27588 221 http://www.china-botschaft.de/det/

Hier findest du auch den Antrag zum Downloaden, ein Merkblatt zum Ausfüllen und die Adressen der Konsulate.

Registrierung

Innerhalb von 24 Stunden nach deiner Ankunft in China musst du dich bei der lokalen Polizeibehörde registrieren, es sei denn, dass du in einem Hotel oder Hostel untergebracht bist. In diesem Fall erledigen diese die Anmeldung. Bei der Erledigung dieser Formalitäten hilft meistens das für ausländische Studierende zuständige Sekretariat der Gasthochschule. Dabei legst du nochmals das Gesundheitszeugnis vor, das auch für die Bewerbung an der Hochschule erforderlich ist.

Lebenshaltungskosten

Währung und Bargeld

In ganz China (ausgenommen Hong Kong und Macau) gilt einheitlich die Volkswährung Renmin Bi (RMB). Bargeld ist meist die einzig mögliche Zahlungsform. Ausländische Kreditkarten werden nur in sehr wenigen Geschäften und Restaurants akzeptiert, selbst wenn die Aufkleber an den Eingängen etwas anderes versprechen.

Geldautomaten und Wechselstuben

Auch bei einem längeren Studienaufenthalt ist es aber nicht empfehlenswert, das gesamte Bargeld für ein Jahr oder länger bereits bei der Einreise mitzuführen. An den Automaten der Bank of China, die im ganzen Land ausreichend vertreten sind, kannst du mit einer Kredit- oder EC-Karte Geld abheben. Umtauschen kannst du Bargeld vor Ort am Flughafen, in vielen Hotels (Achtung, unbedingt Wechselkurs beachten!) und bei der Bank of China gegen Vorlage des Reisepasses. Vor dem Schwarztausch bei windigen Straßenhändlern kann nur ausdrücklich gewarnt werden. In China ist eine Menge Falschgeld in Umlauf. RMB kann in Deutschland weder angekauft noch rückgetauscht werden. Es ist daher besser, dein übriges Bargeldvermögen noch vor Ort zurückzutauschen.

Bei längeren Aufenthalten mag es sich anbieten, bereits in Deutschland ein Konto bei einer international vertretenen Bank zu eröffnen, die eine Lizenz für das RMB-Geschäft besitzt. So kann man sich die Gebühren für's Abheben sparen. Ein kostenloses Studentenkonto bietet bspw. die Citibank an, die in einigen großen Städten Chinas mit Filialen vertreten ist. Bleibt man länger im Land, ist aber auch die Eröffnung eines chinesischen Kartenkontos eine gute Option, auf das entweder Beträge vom eigenen Konto überwiesen oder größere umgetauschte Beträge eingezahlt werden können. Die zugehörige Karte funktioniert in etwa wie eine EC-Karte und gehört mittlerweile in Supermärkten und Kaufhäusern auch unter Chinesen zu den beliebtesten Zahlungsmittel.

Grundsätzliche Informationen zu Kosten von Abhebungen im Ausland sowie Möglichkeiten des Bargeldtransfers finden sich bei www.geld-im-ausland.de

Wer wie ein Chinese lebt, lebt günstig

Im Vergleich zu Europa ist das Leben in China relativ preiswert. Das gilt allerdings nur, wenn man vorwiegend chinesische Produkte einkauft und in chinesischen Restaurants essen geht. Importierte ausländische Produkte oder ausländische Restaurants, wie man sie in den großen Städten findet, sind oft überteuert. Gerade in touristischen Einkaufspassagen liegen die Preise meist höher als in so mancher europäischen Metropole. Also lieber ein bisschen abseits der Touristenpfade in den chinesischen Lebensstil eintauchen. Das schont den Geldbeutel und nur hier kannst du China erleben, wie es wirklich ist. Ein Teller Nudelsuppe in manch kleinem Straßenrestaurant schmeckt eben besser als ein Menü bei McDonalds. Und wie wäre es mit einer Tasse chinesischem Tee anstelle eines Kaffees bei Starbucks?

Gutes Essen für kleine Preise

Für ein Essen in einem chinesischen Restaurant der mittleren Preiskategorie muss man pro Person mit ein bis zwei Euro rechnen. Noch preiswerter ist meist das Essen in der Mensa. Außerhalb der großen Metropolen findest du außerdem oftmals die traditionellen Garküchen am Straßenrand, wo schmackhafte Gerichte für ein paar RMB angeboten werden. Für "Selbstversorger" wird auf chinesischen Märkten eine Fülle an frischen Lebensmitteln zu kleinen Preisen angeboten, die das Herz eines jeden Hobbykochs höher schlagen lassen.

Feilschen ist Pflicht

Auch Kleidung und Schuhe werden in Geschäften und auf den Märkten sehr preiswert angeboten. Für groß gewachsene Europäer ab 1,90 Meter Körpergröße und Schuhgröße 45 ist die Auswahl allerdings begrenzt. Sehr beliebt sind Imitate westlicher Markenprodukte. Die Preise sind dabei meist Verhandlungssache. Doch Vorsicht: Ausländische Studenten und Touristen sind immer wieder ein beliebtes Ziel für Straßenhändler, die ihre Ware zu überhöhten Preisen an den Mann oder die Frau bringen wollen. Gerade auf Märkten solltest du unbedingt feilschen. Mit ein wenig Übung zahlst du dann meist nur einen Bruchteil des ursprünglichen Preises.

Studentenjobs

Wenn du kein Stipendium erhältst und dein Taschengeld ein wenig aufbessern möchtest, bleibt nur noch die Suche nach einem Nebenjob. Das Angebot hängt von der wirtschaftlichen Bedeutung deines Studienortes ab. In den Metropolen stehen deine Chancen auf einen Studentenjob daher erheblich besser als in den Provinzstädten: ausländische Medienvertreter, Joint-Venture-Firmen oder chinesische Unternehmen mit vielen Auslandskontakten suchen immer wieder Gaststudenten als Übersetzer oder Berater. Die Löhne orientieren sich meist an den Durchschnittslöhnen der jeweiligen Stadt und liegen deutlich unter den deutschen Stundenlöhnen. Aber auch außerhalb der großen chinesischen Städte bieten sich Möglichkeiten für einen Nebenjob. Wie wäre es mit einem Sprachkurs in deiner Muttersprache für deine chinesischen Kommilitonen? Selbst wenn du damit nicht das große Geld verdienen kannst - auch die interessanten Erfahrungen, die du dabei sammelst, sind wertvoll und nützlich.


Medizinische Versorgung

Zusatzversicherung abschließen!

Für die Dauer deines Aufenthaltes solltest du auf jeden Fall eine Zusatzversicherung abschließen, falls deine Krankenversicherung keinen Auslandsschutz beinhaltet. Denn in der Regel müssen Arzt- und Krankenhausrechnungen sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden sie jedoch nicht erstattet. Es kann jedoch sein, dass für China eine Zusatzversicheurng nicht ausreicht. Du solltest also zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Ein auf das Auslandsstudium angepasstes Angebot findest du bei von mawista.

Für alle Stipendiaten der chinesischen Regierung

Als Vollstipendiat der chinesischen Regierung erhältst du mit deinem Stipendienpaket auch eine Krankenversicherung. Damit kannst du dich allerdings nur in bestimmten Krankenhäusern und bei bestimmten Ärzten behandeln lassen. Bei niedergelassenen ausländischen Ärzten oder in einer der großen Unikliniken ist der medizinische Standard oft besser als in kleineren Krankenhäusern. Dafür musst du die Kosten selbst tragen. Falls du Stipendiat bist, lohnt es sich aber in jedem Fall bei deinem Stipendiengeber wegen Versicherungsschutz nachzufragen.

Arztpraxen und Krankenhäuser

Hinsichtlich der Ausstattung sind die chinesischen Ärzte gegenüber ihren europäischen Kollegen meist im Nachteil. Eine Hürde bei der Behandlung in einem chinesischen Krankenhaus ist außerdem oft die Sprache. Wenn möglich, sollten daher bei schweren Erkrankungen der Botschaftsarzt oder internationale Krankenhäuser konsultiert werden. Vor der Abreise lohnt sich auch ein Kontrollbesuch beim Zahnarzt. Falls dann doch Zahnschmerzen auftreten, solltest du eine der renommierten Kliniken in den Metropolen aufsuchen oder einen Kurztrip nach Hongkong einplanen. Denn wenn man den westlichen Standard gewöhnt ist, erscheint die Praxisausstattung in den Provinzen nicht sonderlich vertrauenserweckend. Auf jeden Fall gehört eine gut gefüllte Reiseapotheke ins Gepäck, da europäische Medikamente nicht überall verfügbar sind.

Chinesische Heilkunst

Wer auf Akupunktur und Kräutermedizin schwört, findet in China ein wahres El Dorado der verschiedensten Behandlungsmöglichkeiten. Akupunktur, Schröpfen oder andere traditionelle Techniken werden in allen Krankenhäusern angeboten. Vor allem bei leichteren Krankheiten ist die traditionelle chinesische Medizin empfehlenswert, die weitgehend auf homöopathischen Mitteln basiert.


Wohnen

Wohnheim

Die Mieten für einen Wohnheimsplatz sind preiswert. Je nach Standard kostet ein Doppelzimmer umgerechnet zwischen 50 und 130 Euro pro Monat. Für ein Einzelzimmer musst du allerdings mit dem doppelten Mietpreis rechnen. Selten bewohnen ausländische Studierende mit ihren chinesischen Kommilitonen dasselbe Wohnheim. Dabei spielen nicht nur politische Gründe eine Rolle. Die Wohnheime für die chinesischen Studierenden sind wesentlich einfacher ausgestattet: vier bis acht Personen pro Zimmer sind die Regel und südlich des Gelben Flusses haben chinesische Häuser und Wohnheime keine Heizung. Als Austauschstudierender genießt man also durchaus einen gewissen Luxus, selbst wenn es nicht in allen Wohnheimen eine Küche gibt. Aber keine Angst: Auf deinen Kaffee oder Tee zum Frühstück musst du nicht verzichten, denn Wasserkocher findet man überall. Und die Mensa gibt es ja auch noch.

Wohnungssuche auf eigene Faust

Bis vor ein paar Jahren war es ausländischen Studierenden nicht gestattet, außerhalb dieser Studentenwohnheime zu wohnen. Das hat durchaus auch Vorteile, denn die stressige Wohnungssuche vor Ort entfällt. Inzwischen ist es in den großen Städten Peking, Kanton, Nanjing und Shanghai aber auch möglich, sich abseits vom Campus eine Bleibe zu suchen. Hier kannst du das Leben in chinesischer Nachbarschaft kennen lernen, die sehr viel herzlicher ist als hierzulande. Wohnungen werden in China meist komplett möbliert angeboten, was Gaststudenten sehr entgegenkommt. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Vermieter eine gültige Lizenz zur Vermietung an Ausländer besitzt. Mietpreise verstehen sich grundsätzlich als Kaltmieten.



Weblinks

  • Du möchtest dich mit e-fellows austauschen, die ein Auslandssemester in China gemacht haben? Tritt der Gruppe in der e-fellows.net community bei. (Gilt für Stipendiaten von e-fellows.net)

Wenn du ein Auslandsstudium oder Praktikum in China planst, kannst du gar nicht früh genug damit anfangen dich mit deinem Gastland zu beschäftigen. Deswegen findest du hier eine kleine Zusammenstellung hilfreicher Websites:


Offizielle Seiten

  • Chinesische Botschaft: Auf der Homepage der Chinesischen Botschaft findest du Informationen zum Bildungswesen und zu den Einreisebestimmungen.
  • DAAD – Außenstelle Peking: Diese Seite bietet dir Informationen über Förderungsmöglichkeiten und Aktivitäten des DAAD in China.
  • Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V.: Ausstellungen, Vorträge, gesellschaftliche Veranstaltungen – die Deutsch-Chinesische Gesellschaft e.V. stellt nicht nur jede Menge Infos für China-Interessenten zur Verfügung, sondern auch eine umfangreiche Linksammlung.
  • Deutsche Botschaft in Peking: Auf diesen Seiten findest du Aktuelles über deutsch-chinesische Beziehungen und Zusammenarbeit.


Hochschule und Studium

  • China Education and Research Network: Studieren in China – aber wo? Eine Liste chinesischer Hochschulen findest du auf der Hompage des China Education and Research Network (CERNET).
  • China Scholarship Council: How to study in China? Wie es funktioniert erfährst du auf den Seiten des China Scholarship Council. Außerdem gibt es eine Liste der 384 chinesischen Hochschulen, die ausländische Studierende zulassen.
  • studieren-in-china.de: Auf dieser Webseite findet man zahlreiche Informationen rund um das Studium in China.

Land und Leute

  • China Internet Information Center: Du suchst die neusten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik? Willst du wissen, wie das Wetter in Peking ist? Oder doch lieber chinesisch Kochen lernen? Kein Problem - auf www.china.org.cn findest du zahlreiche nützliche Tipps und interessante Neuigkeiten über die Volksrepublik.
  • Entdecke China: Unentbehrlich für alle, die durch China reisen wollen: chinatravel.com bietet nützliche Reise-Informationen.


Medien

  • China Daily: Auf den Seiten der Zeitung China Daily findest du tagesaktuelle Neuigkeiten. Weitere News gibt es bei China News Digest (Chinesisch).
  • Time Asia: Spannende Artikel über Asien und China gibt es auch online im Magazin Time Asia.
  • China-Special der FAZ: China-Spezial der FAZ zu Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur.


Auf der Suche

  • China Search Agency: Was auch immer du über China wissen willst, die Experten der "China Search Agency" finden es für dich. Leider nicht umsonst.
  • Jobsuche: Falls du in China Karriere machen möchtest: Auf diesen Seiten findest du Jobinformationen und zahlreiche Stellenangebote.


Geballte Information

  • Chinaweb.de: Ob Reise, Medien, Kultur, Politik oder Bildung - auf Chinaweb.de erwarten dich über 1.000 Chinalinks.


China in Deutschland

  • Hochschulkompass: Ob Ostasienwissenschaften in Duisburg, chinesische Sprache in Berlin, Sinologie in Freiburg oder BWL mit interkultureller Qualifikation Chinesisch an der Uni Mannheim - bereits in Deutschland hast du Möglichkeiten China und seine Sprache in dein Studium zu integrieren. Die verschiedenen Studienoptionen findest du im Hochschulkompass auf den Seiten der Hochschulrektorenkonferenz.

Sprache

Eine Homepage mit vielfältigen Informationen zum Lernen der Chinesischen (und auch der Japanischen) Sprache, die unter anderem die Möglichkeit bietet, Chinesische Texte (Kurzzeichen) oder ganze Homepages schnell zu übersetzen. Wenn man mit dem Cursor über ein Zeichen fährt, werden Aussprache und verschiedene Bedeutungen angezeigt.

  • www.chinesepod.com: Kostenlose 15-20 minütige Podcasts mit Chinesischkursen eines Shanghaier Unternehmens. Derzeit schon über 800 Podcasts mit vielen Lektionen online.
  • www.stepintochina.de:

Chinesisch-Sprachkus in Qingdao organisiert von einem e-fellow. Regelmäßig werden auch Stipendien angeboten

Weitere Artikel im e-fellows.wiki und bei e-fellows.net


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