Learning from the Roots e.V.

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learning from the roots * e.V.

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Der Verein learning from the roots wurde an der Technischen Universität München von Studenten, Doktoranden und Mitarbeitern vom Lehrstuhl für Raumkunst und Lichtgestaltung und vom Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik gegründet. Mittlerweile setzen sich jedoch die Mitglieder aus einer bunten Mischung aus noch studierenden und bereits berufstätigen Architekten und Ingenieuren zusammen, die sich fachlich und finanziell ganz unterschiedlich in die Projekte des Vereins in Deutschland und Simbabwe einbringen.

Der Verein verfolgt allgemein gesprochen den Zweck der nachhaltigen Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung auf der Forschungs- und Lernplattform St. Rupert Mayer Mission. Dabei ist nicht primär klassische Entwicklungszusammenarbeit zu verstehen, sondern vielmehr ein gegenseitiges Lernen, Austauschen und Sammeln von theoretischem Wissen und Praxiserfahrung sowohl für die Bewohner auf der Mission als auch den Vereinsmitgliedern.

Hintergund

Die Bevölkerung des südafrikanischen Landes Simbabwe muss seit Jahren wirtschaftliche und politische Missstände aushalten. Die ca. 200 km westlich von der Hauptstadt Harare gelegene St. Rupert Mayer Mission ist aufgrund ihrer abgelegenen Lage im afrikanischen Busch vom Zugang zu Bildung, Entwicklung und von einer funktionsfähigen Infrastruktur weitgehend abgeschnitten.

Seit 2006 befassen sich Entwurfsstudenten der Architektur mit dem Projekt einer Schulerweiterung. Seitdem entstanden zwei Lehrerhäuser, gemauerte Wasserspeicher, ein Basketballfeld und schließlich in den Jahren 2010/11, unter Einbringung der gewonnenen Erfahrungen, ein neues Schulgebäude.

Die häufigen Stromausfälle, die das Tagesgeschäft der Mission stark einschränken, sollen durch ein neu entwickeltes Energiekonzept beseitigt werden. Es sieht ein autarkes Inselsystem zur Stromversorgung vor, das auf allen zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energieformen basiert. Die Umsetzung des Energiekonzeptes soll nun mit Hilfe von Spenden schrittweise durch einzelne Unterprojekte und im Rahmen der Aus- und Weiterbildung von jungen Vereinsmitgliedern und der Menschen vor Ort erfolgen.


Allgemeine Projekttätigkeiten auf der Mission

Das Engagement des Vereins ist aus Gründen der Nachhaltigkeit langfristig angelegt. Die fachliche Begleitung der Vereinsprojekte führen überwiegend (meist aus zeitlichen Gründen) mehrere Studenten- und Doktorandengenerationen in Form von studiumsbegleitenden Arbeiten wie Bachelor- oder Master Thesis, Praxissemester oder Forschungspraktika durch. Während sich berufstätige Vereinsmitglieder hauptsächlich beim Spendensammeln, der alljährlichen Simbabwe-Projektausstellung und der fachlichen Beratung der Studierenden einbringen, kann grundsätzlich jedes Vereinsmitglied ein neues Projekt anstoßen und vor Ort umsetzen.

Mit der Entwicklung eines nachhaltigen und umfassenden Energiekonzepts will der Verein sowohl die Menschen auf der Mission aktiv unterstützen, aber auch Vereinsmitlgiedern die Möglichkeit bieten, Problemstellungen in einem fremden Umfeld praktisch zu lösen, dabei viel über die lokalen Bedingungen lernen und an insofern an einem aktiven Wissenaufbau teilnehmen. Konkrete Forschungs- und Arbeitsgebiete, die sich in diesem Rahmen ergeben, sind beispielsweise:

  • die Simulation von Energieversorungsnetzen, sowohl im Inselbetrieb aber auch unter Berücksichtigung der öffentlichen Versorgungsnetze,
  • die messtechnische Datenerfassung der verschiedenen Energieformen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasseauf der Mission und in der Umgebung,
  • die Integration von verschiedenen Energieerzeugungsformen, die beispielsweise stark fluktuierend oder stetig zuverlässig Strom liefern,
  • die Dimensionierung und der praktische Aufbau von energietechnischen Anlagen wie Photovoltaikmodule, Mikrowindkraftanlagen, Biogasanlagen, Energiespeichern, etc. und
  • die Möglichkeit, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel auch durch längere Aufenthalte auf der Mission und im weiteren südlichen Afrika.

Der Verein und seine Arbeit richtet sich an alle, die sich für Themen wie das südliche Afrika, Entwicklungszusammenarbeit, interkultureller Austausch, Abenteuerlust und Erneuerbare Energien für Afrika interessieren. Neue tatkräftige Mitglieder sind immer herzlich willkommen.

Aktuelles zu allen laufenden Vereinsprojekten findet sich auf der Vereinswebsite

Unterstützung

Finanzielle Unterstützung und Sachspenden dienen rein der Umsetzung des Vereinszwecks. Jeder Euro und jede gespendete Anlage kommt eins zu eins auf der Forschungs- und Lernplattform an. Jegliche Verwaltungs-, Reise- und sonstige Kosten werden von den Vereinsmitgliedern selbst übernommen. Die aufgewendete Zeit wird nicht vergütet und wird selbstverständlich ehrenamtlich investiert.

Bei Bedarf kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

Spendenkonto: 1321943

BLZ: 701 900 00

IBAN: DE 50701900000001321943

BIC: GENODEF1MO1

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