Hochschule Bremen

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die größte Fachhochschule im kleinsten Bundesland! Die Hochschule Bremen ist traditionsreich und innovativ zugleich. Lassen sich die Anfänge der Hochschule Bremen auf das Jahr 1799 zurückdatieren, so setzt die Hochschule Bremen heute konsequent auf Innovation und Internationalisierung. Diese außergewöhnliche Verknüpfung hat das Profil der Hochschule Bremen im vergangenen Jahrzehnt entscheidend geprägt. Heute verkörpert die Hochschule Bremen Kompetenz in anwendungsnaher und praxisorientierter Lehre und Forschung.


Geschichte

Standort Flughafenallee
Standort Flughafenallee
Standort Süderstrasse
Standort Süderstrasse

Während als offizielles Gründungsdatum der Hochschule Bremen das Jahr 1982 gilt, reichen die Anfänge bis ins Jahr 1799, das Gründungsjahr der Vorgänger-Einrichtung des Fachbereichs Nautik ("Bremische Navigationsschule"). - 1894 nahm das "Technikum der Freien Hansestadt Bremen" seinen Unterrichtsbetrieb auf, aus dessen Abteilung "Baugewerkschule" die heutigen Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen hervorgingen. - 1895 und damit ein Jahr später folgten die Seemaschinistenschule, die Maschinenbauschule und die Schiffbauschule. - 1919 wurde die "Soziale <Frauenschule" eingerichtet (später: Hochschule für Sozialpädagogik und Sozialökonomie), aus der sich der Fachbereich Sozialwesen entwickelte. - 1963 begann der Fachbereich Wirtschaft als "Höhere Wirtschaftsfachschule". - Aus diesen Einrichtungen wurden 1970 vier (Fach-)Hochschulen, die sich zu praxisorientierten und anwendungsnahen Fachhochschulen entwickelten. - 1982 folgte die Zusammenlegung der vier bis dahin eigenständigen Hochschulen für Technik, für Wirtschaft, für Sozialwesen und für Nautik, die zur Gründung der Nachfolge-Einrichtung "Hochschule Bremen" führte.

Zur aktuellen Geschichte: Tradition und Innovation sind die Pole, die die Hochschule Bremen in besonderer Weise prägen. Trotz oder gerade wegen der oben genannten Geschichte ist das Fächerspektrum modern und in besonderer Weise zukunftsorientiert ausgerichtet. Internationalität ist zum Markenzeichen der Hochschule Bremen geworden.

Allein im Jahr 2000 ist das zukunftsweisende Profil der Hochschule Bremen durch zwei herausragende Preise gewürdigt worden. Mit dem Prädikat "best practice-Hochschule 2000" würdigte das Centrum für Hochschulentwicklung den umfassenden Reformansatz der Hochschule Bremen. "Die Hochschule ist Spitze" titelte eine Bremer Zeitung und übersetzte damit zugleich - zugegeben ein wenig frei - den Titel der Auszeichnung auf ihre Weise ins Deutsche. Der Deutsche Akademische Austauschdienst, gewissermaßen das "Außenministerium" aller deutschen Hochschulen, zeichnete im selben Jahr die Hochschule Bremen für ihr internationales Marketing mit einem Preis aus. Im Jahr 2001 folgte der "Highlight"-Marketing-Innovationspreis des Bremer Marketing-Clubs, der mit diesem Preis insbesondere das internationale Marketing-Engagement würdigte. Schließlich zeichnete der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft die Hochschule Bremen als "Reform-Fachhochschule" aus, eine Auszeichnung, die 2001 insgesamt fünf Fachhochschulen zuteil wurde.

Auch in den Jahren 2004 und 2005 standen Veränderungen ins Haus: Nahezu alle Studiengänge wurden auf die theoretisch international kompatible Bachelor- und Master-Struktur ausgerichtet. Den Studierenden wird die internationale Anerkennung ihrer Studienleistungen und -abschlüsse erleichtert, wodurch die Mobilität während des Studiums oder im Berufsleben begünstigt wird. die Hochschule Bremen folgt mit diesem Reformprozess der Vorgabe der Bologna-Erklärung vom Juni 1999, im vollzug derer europaweit die Umstellung auf die neue Struktur bis spätestens 2010 abgeschlossen sein muss.

Die etwa 8.000 Studierenden der Hochschule Bremen können an neun Fachbereichen unter derzeit 61 überwiegend Internationalen Studiengängen auswählen. In weit mehr als der Hälfte sind Auslandsaufenthalte mit Praxis- und Studiensemestern obligatorisch. Weitere Merkmale sind Fremdsprachen-Unterricht sowie die Fremdsprachigkeit einzelner Lehrveranstaltungen. Mit der hohen Anzahl Internationaler Studiengänge markiert die Hochschule Bremen bundesweit einen Spitzenplatz und konnte die Internationalität zu ihrem Markenzeichen entwickeln. Etwa 270 Kooperationsverträge mit Partner-Hochschulen weltweit regeln den Austausch von Studierenden und Lehrenden und die Lehrinhalte.

Die Struktur der Internationalen Studiengänge ist nicht einheitlich: Anzahl und Ausrichtung der Auslandssemester orientieren sich an den Erfordernissen der Studiengänge und den Möglichkeiten des jeweiligen Gastlandes. Die Anzahl der Auslandssemester kann zwischen einem und vier Semestern schwanken.

Standorte

Standort Neustadtswall
Standort Neustadtswall
Standort Werderstrasse
Standort Werderstrasse

Der Studienbetrieb der Hochschule Bremen erfolgt derzeit an vier Standorten: Neustadtswall 30 mit 3.485 Studierenden und Werderstraße 73 mit ca. 3.259 Studierenden - beide wenige Gehminuten vom Bremer Zentrum entfernt -, am neuen Standort Flughafenallee 10 (685 Studierende) sowie in der Süderstraße 2 ("International Graduate Center") mit 143 Studierenden.

Studienangebot

Das Studienangebot der Hochschule Bremen wird an folgenden Fachbereichen organisiert:

  • FB1 Allgemeinwissenschaftliche Grundlagenfächer
  • FB2 Architektur
  • FB3 Bauingenieurwesen
  • FB4 Elektrotechnik und Informatik
  • FB5 Maschinenbau
  • FB6 Nautik und Internationale Wirtschaft
  • FB7 Schiffbau, Meerestechnik und Angewandte Naturwissenschaften
  • FB8 Sozialwesen
  • FB9 Wirtschaft

Nach Angaben der Hochschule waren im WS06/07 insgesamt 7759 (m:4657,w:3102) Studierende eingeschrieben, davon über 17 Prozent ausländische Studierende.

Forschung

Den formalen Rahmen für anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung, Konstruktion und Wissenschaftstransfer an der Hochschule Bremen bilden in der Regel Institute, Zentren und Wissenschaftliche Einheiten oder Laboratorien und Sondereinrichtungen. In über 40 solchen Institutionen wird momentan an über 90 aktuellen Forschungsprojekten gearbeitet.






Weblinks

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