Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur e.V.
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Initiative
Der Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur e.V. (HCWK) wurde 1988 als unabhängige, überparteiliche und fächerübergreifende Studenteninitiative an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zum Zwecke des interdisziplinären Austauschs gegründet. Er wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, die Ausbildung an den Universitäten durch Praxisbezug und interdisziplinären Austausch zu ergänzen. Zu diesem Zweck organisiert der Club in Heidelberg seit 1989 jährlich ein mehrtägiges Forum zu einem aktuellen Thema von gesellschaftlicher Relevanz. Im November 2007 wurde er für sein Engagement von der Bundesregierung als "Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2008" ausgezeichnet.
Das Heidelberger Symposium
Seit seiner Gründung 1988 haben es sich die ehrenamtlich engagierten Studierenden zur Aufgabe gemacht, jährlich ein aktuelles Thema von gesamtgesellschaftlicher Relevanz zu erörtern und auf diese Weise ein interdisziplinäres Diskussionsforum für den Dialog zwischen Experten und Interessierten, Referenten und Teilnehmern zu schaffen. Traditionell nehmen im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung etwa 50 führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur sowie ca. 500 Besucher an Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Kolloquienrunden teil.
Das Symposium wird in jedem Jahr von einem neuen Organisationsteam vorbereitet und ausgerichtet, das aus Studenten aller Fachrichtungen gebildet wird. Das Organisatorenteam entscheidet dabei eigenverantwortlich über Thema und Ausgestaltung und wird vom Vorstand und Beirat des Clubs nur unterstützt und beraten. Nach dem Symposium werden die Organisatoren Mitglieder des Trägervereins.
Das 20. Heidelberger Symposium
Anlässlich seines 20jährigen Bestehens veranstaltet der Heidelberger Club vom 15.-17. Mai 2008 auf dem Universitätsplatz in Heidelberg ein Symposium zum Thema Wissen und Gesellschaft unter der Schirmherrschaft von Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.
Themen der vergangenen Symposien
1989: „Europa `92“
1990: „Ressourcen - Spiel mit Grenzen“
1991: „Freiheit - Freizeit - Berufung - Beruf“
1992: „Deutschland quo vadis?“
1993: „Falsch programmiert?! - Herausforderung Informationsgesellschaft“
1994: „Werte - Worthülsen oder Wegweiser?“
1995: „Sozialfall Sozialstaat“
1996: „Globalisierung - der Schritt in ein neues Zeitalter“
1997: „Aus-Gebildet?!“
1998: „Im Rausch der Geschwindigkeit - wo steht der Mensch?“
1999: „Identität im neuen Jahrtausend“
2000: „Zukunft der Medien - Medien der Zukunft“
2001: „GENial ? - Der Mensch von Morgen“
2002: „EuroVision - United States of Europe?“
2003: „Arbeit im Wandel - Entwicklungsland Deutschland?“
2004: „Visions of the World“
2005: „Identität in Deutschland“
2006: „ANGST - Blockade unserer Gesellschaft?“
2007: „Um Gottes Willen - Renaissance der Religion?“
Referenten vergangener Symposien
Zu den Referenten früherer Symposien zählen:
Bärbel Bohley (DDR-Bürgerrechtlerin, Gründerin des Neuen Forums)
Ignatz Bubis (Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland)
Ursula Engelen-Kefer (Stellvertretende DGB-Vorsitzende)
Joachim Fest (Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Hans-Georg Gadamer (Philosoph)
Hans-Dietrich Genscher (Bundesaußenminister a.D.)
Peter Glotz (Gründungsdirektor der Universität Erfurt)
Alfred Grosser (Professor für Politologie, Paris)
Herbert Henzler (Chairman, McKinsey Deutschland)
Regine Hildebrandt (Sozialministerin des Landes Brandenburg)
Paul Kirchhof (Richter am Bundesverfassungsgericht)
Dieter Kronzucker (Journalist)
Hanna-Renate Laurien (Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Berlin)
Ursula Lehr (Bundesfamilienministerin a.D.)
Paul Martin (Chefredakteur der Bild)
Friedrich Merz (MdB und Rechtsanwalt)
Klaus Naumann (General a.D.)
Franz Nuscheler (Direktor des Institut für Entwicklung und Frieden, Duisburg)
Heinz Riesenhuber (Bundesforschungsminster a.D.)
Christiane Prinzessin zu Salm-Salm (Chefredakteurin von MTV-Deutschland)
Rudolf Scharping (Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion)
Annette Schavan (Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg)
Bernd Schmidbauer (Staatsminister im Kanzleramt)
Hermann Otto Solms (Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion)
Bernhard Vogel (Ministerpräsident des Landes Thüringen)
Joseph Weizenbaum (Massachusetts Institute of Technology)
Ernst Ulrich von Weizsäcker (Präsident des Wuppertal Instituts für Klima-Umwelt-Energie)
Guido Westerwelle (als Generalsekretär der FDP)
