Elite

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Begriffsbestimmung

Der Begriff "Elite" leitet sich aus dem lateinischen Wort "eligere" (auswählen) ab. Er bezeichnet heute in der Regel Personen, die Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft innehaben. In der Zusammensetzung "Geistige Elite" verweist er auf Personen, die von anderen als mit besonders großer Intelligenz und Weitsicht ausgestattet angesehen werden. Oft spricht man auch von Funktionselite, Leistungselite, Machtelite oder Bildungselite.

Begriffsentstehung

Im 17. Jahrhundert wurden mit "Elite" hochwertige Waren bezeichnet. In der französichen Revolution stand die Benennung "élite" für Personen, die sich ihre gesellschaftliche Position selbst erarbeitet hatten. Mit Beginn der Industrialisierung diente der Begriff "Elite" der Abgrenzung des Bürgertums von der Masse. Heute verwendet man den Begriff, vor allem in der Soziologie, sowohl wertneutral als auch gesellschaftskritisch.

Elitestudiengänge

Elitestudiengänge bieten leistungsfähigen und motivierten Studierenden besonders gute Studienbedingungen. Das Elitenetzwerk Bayern umfasst beispielsweise 21 Elitestudiengänge an neun bayerischen Universitäten.

Zitate

  • Ja, es ist mithilfe von Netzwerken möglich, in bestimmte Positionen zu kommen, ohne die dafür nötige Leistung zu erbringen. Das funktioniert aber vor allem in Ländern, in denen derlei Elite-Netzwerke seit langem bestehen. Die Musterbeispiele sind Frankreich mit den Grandes Ecoles, die USA mit der Ivy League oder Großbritannien mit den Board and Public Schools. - Michael Hartmann, Soziologe und Elitenforscher
  • Ich habe schon von Elite gesprochen, als das andere noch ganz schlimm fanden. Wir brauchen Eliten. Wer sie gezielt fördern will, muss sich um exzellente Bedingungen für exzellente Leute kümmern. - (Annette Schavan, CDU, im August 2005 gegenüber dem SPIEGEL)


Weblinks

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