Electronic Business (Hochschule Heilbronn)

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Was ist Electronic Business?

Kaufen und verkaufen, lernen und präsentieren, Waren produzieren, transportieren und Lager auffüllen, Bankkonten führen und Musik aus dem Internet downloaden, Informationen im Internet finden und damit arbeiten. Die Abläufe in Unternehmen weltweit organisieren und vernetzen. Daten werden verarbeitet, Waren auf dieser Basis hergestellt und zu den Käufern gebracht. Die Herstellung von Lebensmitteln ist von der Anlieferung der Rohstoffe beim Produzenten bis zum Verkauf aus dem Supermarktregal durchgängig auf elektronischem Weg organisiert. Die LKWs für den Transport werden auf ihren Routen elektronisch geleitet. Die Warenbestände werden ständig kontrolliert und die Produktion angeglichen.

Die elektronischen Wege um die Welt sind unendlich und gleichzeitig blitzschnell. Informationen werden gesammelt, verarbeitet, gespeichert. Alle Abläufe in der Wirtschaft basieren heute auf elektronischen Prozessen.

Das alles ist Electronic Business!

[Bearbeiten] Inhalte

Querdenken steht auf dem Studienplan. Neben betriebswirtschaftlichem Wissen werden die relevanten Kenntnisse der Informatik und Wirtschaftsinformatik vermittelt. Praxisorientierte Lösungen an der Schnittstelle von IT und Betriebswirtschaft stehen im Mittelpunkt. Das Studium setzt sich zu etwa gleichen Teilen aus Inhalten der Wirtschaftswissenschaften und der Informatik zusammen.

Im Grundstudium werden in Pflichtveranstaltungen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Informatik und Wirtschaftsinformatik vermittelt. Im betriebswirtschaftlichen Bereich zählen hierzu Kenntnisse der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften, Recht, Marketing und der Buchhaltung. Daneben werden informatikspezifische Grundkenntnisse wie Programmierung, Datenbanksysteme oder Wirtschaftsinformatik gelehrt - unter anderem ergänzt durch Mathematik. Besonderen Stellenwert nehmen ergänzend die Themen Projektmanagement, Recht und Sozialwissenschaften ein.

Im Hauptstudium steht die praktische Anwendung der Kenntnisse im Mittelpunkt. In einer Vielzahl praxisnaher Veranstaltungen werden konkrete Probleme des Electronic Business gemeinsam mit Unternehmen diverser Branchen gelöst. So werden sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die informationstechnischen Grundkenntnisse in Projekten und Seminaren weiter vertieft.

[Bearbeiten] Aufbau

Die Studiendauer beträgt sieben Semester, die ein praktisches Studiensemester beinhalten. Das erste und zweite Semester gehören zum Grundstudium, in dem die theoretischen Grundlagen gelegt werden. Das Hauptstudium schließt das praktische Studiensemester (5. Semester) ein. Neben den Pflichtveranstaltungen besteht im Hauptstudium ab dem 4. Semester die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Studienschwerpunkten. Den Abschluss im 7. Semester des Studiums bildet die Anfertigung einer Bachelorthesis.

[Bearbeiten] Schwerpunkte

Je nach eigenem Interessenschwerpunkt können ab dem 4. Semester die betriebswirtschaftlich strategischen oder technologisch informatikorientierten Kenntnisse vertieft werden.

Der Schwerpunkt "Business Process und Relationship Management" befasst sich mit der Abwicklung von Geschäftsprozessen und -beziehungen. Zielsetzung ist es, dass die Studierenden eigenständig das vermittelte betriebswirtschaftliche Fakten- und Methodenwissen zur Lösung von unternehmensspezifischen Problemstellungen einsetzen können. Im Mittelpunkt stehen Relationship Management, digitale Geschäftsbeziehungen und die betriebliche Informationsversorgung, immer mit engem Bezug zu Informationstechnologien.

Im Schwerpunkt "E-Business-Systeme" dreht sich alles um vernetzte Informations- und Kommunikationstechnologien - insbesondere um Internettechnologien. Hierbei lernen die Studierenden Software-Architekturen kennen, können diese beurteilen und erstellen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Web Anwendungen.

[Bearbeiten] Praxis

Im Praxissemester, welches als Pflichtpraktikum im 5. Semester liegt, lernen die Studentinnen und Studenten hautnah die Arbeit in einem Unternehmen kennen.

Bereits im Grundstudium lernen die Studierenden, wie Projekte durchzuführen sind. In den höheren Semestern werden verschiedene Veranstaltungen dann in Projektform durchgeführt. Dabei erarbeiten Teams, die sich aus mehreren Studierenden zusammen setzen, reale Aufgabenstellungen unter Einsatz von aktuellen Technologien.

Gastreferenten und Lehrbeauftragte aus renommierten Unternehmen und die enge Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen sichern darüber hinaus praxisnahe, aktuelle und zukunftsweisende Studieninhalte.

[Bearbeiten] Berufsperspektiven – und nach dem Studium?

Aufgrund der fächerübergreifenden Ausbildung ergeben sich vielfältige nationale und internationale Einsatzmöglichkeiten in Fach- und Führungspositionen in fast allen Branchen. Die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informationstechnologien steht hierbei im Vordergrund. Dementsprechend wird der Bedarf an Absolventen des Studienganges Electronic Business langfristig als sehr groß eingeschätzt.

Mögliche Berufsbilder sind somit:

- E-Business-Manager

- E-Business-Relationship-Manager

- E-Business-Unternehmensgründer

- IT-Consultant

- IT-Führungskraft

- IT-Projektmanager

- Softwarearchitekt

- etc.

Neben dem Berufseinstieg stehen den Absolventen mit dem erworbenen Abschlussgrad "Bachelor of Science" aber auch noch andere Wege offen. So können sie ihr Wissen durch ein Masterstudium erweitern und vertiefen, im nationalen wie auch internationalen Bereich.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums werden insgesamt 210 ECTS-Punkte erworben. Der Abschlussgrad ist „Bachelor of Science (B.Sc.)“.

[Bearbeiten] Bewerbung und Zulassung zum Studiengang

Zulassungsvoraussetzung ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.

90% der Studienplätze werden auf Grundlage eines Auswahlverfahrens vergeben; 10% der Studienplätze werden nach der Wartezeit vergeben. Im Auswahlverfahren wird die Note der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) herangezogen. Eine studiengangbezogene Berufsufsausbildung, sofern besser als die HZB, wird mit 30% (HZB dann 70%) berücksichtigt. Ist die Note der studiengangbezogenen Berufsausbildung nicht besser als die HZB, geht die HZB mit 100% ein.

Bewerbungsschluss für das Wintersemester ist jeweils der 15. Juli, für das Sommersemester jeweils der 15. Januar.

[Bearbeiten] Weblinks

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