Eberhard-Karls-Universität Tübingen

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Universität Tübingen
Universität Tübingen

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

"Willkommen in Tübingen, willkommen im Vorhof zum Himmel."

Mit diesem Worten begrüßte ein Professor jedes Semester seine neuen Studenten. Und so ganz falsch lag er mit seinen Worten nicht. Das schwäbische Tübingen ist seit Jahrhunderten Anziehungspunkt für Gelehrte und Schöngeister. Neben Hölderlin und Uhland, die Jahrzehnte ihres Lebens in Tübingen verbrachten, gehören auch Goethe und Schiller zu den Freunden dieser Stadt. Ihre Werke wurden durch den Tübinger Verleger Cotta in die Welt getragen.
An der 1477 gegründeten Eberhard-Karls-Universität sind zur Zeit rund 24.000 Studierende eingeschrieben. Bei insgesamt ca. 88.000 Einwohnern in der Stadt sorgen sie für ein buntes Studentenleben. Und der Ausspruch von Walter Jens „Tübingen hat keine Universität, Tübingen ist eine Universität“ charakterisiert die Stadt auch heute noch treffend.

Geschichte

Graf Eberhard im Bart, der spätere Herzog von Württemberg, gründete die Hoheschule im Jahre 1477 im Anschluss an eine Pilgerfahrt nach Jerusalem. Diese entwickelte sich dank bedeutender Gelehrter wie dem späteren Reformator Philipp Melanchthon (Magister der freien Künste), Johannes Stöffler (Astronom und Mathematiker) oder Leonhart Fuchs (Mediziner und Botaniker) schnell zu einer der wichtigsten Bildungseinrichtungen des deutschen Südwestens. Eng mit der Geschichte der Universität verbunden ist das nach Einführung der Reformation in Württemberg 1536 gegründete Evangelische Stift (ehemaliges Augustinerkloster) als kostenlose Ausbildungsstätte für Theologen und Pfarrer. Stiftler wie Johannes Kepler, das „Dreigestirn“ Hegel, Hölderlin und Schelling, Wilhelm Waiblinger, Wilhelm Hauff, Gustav Schwab, Eduard Mörike und viele andere schrieben hier ein Stück europäische Geistesgeschichte. Herausragende geisteswissenschaftliche Größen aus vielen Jahrhunderten Universitätsgeschichte stehen schillernden Namen aus der naturwissenschaftlichen Fakultät gegenüber, die die erste ihrer Art in Deutschland war und 1863 gegründet wurde.

Finanzen

Studienangebot

Heute bietet die Eberhard Karls Universität ihren 24 000 Studierenden ein hohes Niveau der Lehre und Forschung in etwa 80 Studiengängen an 14 Fakultäten. Sie umfassen das gesamte Fächerspektrum einer klassischen Universität über bundesweit einzigartige Fachrichtungen wie „Allgemeine Rhetorik“ bis hin zur zukunftsorientierten High-Tech-Wissenschaft. Grundlagenforscher und Geistesgrößen von Weltrang wie die Nobelpreisträgerin für Medizin Christiane Nüsslein-Volhard, der Rhetoriker Walter Jens oder der Theologe Hans Küng geben den Bemühungen recht.

Studierende

Forschung

Weblinks

Persönliche Werkzeuge