Doktorandenstipendium der Deutsche Telekom Stiftung
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Dieser Artikel behandelt das Doktorandenstipendium der Deutsche Telekom Stiftung, welches nicht zu verwechseln ist mit dem Stipendienprogramm der Deutsche Telekom für Studierende. Die Deutsche Telekom Stiftung ist zwar von der Deutschen Telekom gegründet, es handelt sich aber um zwei unabhängige Institutionen.
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Allgemein
Die Deutsche Telekom Stiftung wurde 2004 gegründet. Sie engagiert sich für eine Verbesserung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik und führt zu diesem Zweck Projekte in den Bereichen Basis- wie Spitzenförderung durch. Hierzu gehört auch ein Stipendiatenprogramm für Doktoranden.
Der Stiftungsvorstand wird von Dr. Klaus Kinkel (Bundesminister a.D.), Kai-Uwe Ricke (ehem. Vorsitzender des Vorstandes Deutsche Telekom AG) und Prof. Dr. Sigmar Wittig (Vorsitzender des Vorstandes des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt) gebildet.
Stipendiatenprogramm für Doktoranden
Die Deutsche Telekom Stiftung hat das Ziel, besonders begabte und leistungsbereite Doktorandinnen und Doktoranden der Naturwissenschaften (Mathematik, Physik, Chemie, Informatik und Ingenieurwissenschaften) zu fördern. Geisteswissenschaften sind nicht für die Förderung vorgesehen.
Die finanzielle Grundförderung besteht aus einem sehr attraktiven zweijährigen Stipendium, welches auch Reisemittel für Konferenzbesuche beinhaltet. Daneben gibt es ein Mentorenprogramm sowie regelmäßige Workshops zu Themen wie "Wissenschaftskommunikation" für die Doktoranden. Außerdem erhalten die Stipendiaten die Möglichkeit, das jährlich in Lindau stattfindende Nobelpreisträgertreffen zu besuchen.
Aufnahme
Gegenwärtig werden ca. 15 Doktoranden gefördert, regelmäßig werden neue Stipendien ausgeschrieben. Voraussetzung für die Teilnahme an dem zweistufigen Auswahlverfahren ist die Empfehlung durch die Leitung ausgewählter Universitäten; eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Das Verfahren besteht in der ersten Stufe aus einem Expose des Dissertationsvorhabens und zwei Hochschullehrergutachten, in der zweiten Stufe findet ein ca. 20-minütiges Auswahlgespräch mit Vertretern der Stiftung in Bonn statt.
Aufgrund der geringen Anzahl an Stipendien sind die Erwartungen an die Bewerber sehr hoch; die Deutsche Telekom Stiftung versteht ihr Stipendiatenprogramm ausdrücklich als Spitzenförderung. Die meisten Stipendiaten wurden bereits während ihres Studiums durch andere Stipendien (wie etwa der Studienstiftung des deutschen Volkes) gefördert oder haben an Wettbewerben wie Jugend Forscht erfolgreich teilgenommen. Neben exzellenten Leistungen während des (naturwissenschaftlichen) Studiums wird auch die Bereitschaft erwartet, die eigene Forschung einer breiten Öffentlichkeit verständlich darzulegen.
