Diskussion:Formatierung wissenschaftlicher Arbeiten

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Der Hinweis, dass es bei Word "hunderprozentig" zu Problemen ab der 100. Seite kommt, ist schlicht falsch. Ich habe meine Dissertation mit Word 2003 geschrieben (150 Seiten) und kein einziges Problem gehabt - weder mit der Formatierung, noch mit sonstigen Features. Ich finde dieses ständige Word-Bashing daher ziemlich nervig und denke nicht, dass die gemalten Horrorszenarien in dieser Form zutreffen.

Für mich wäre es im Gegenteil ein viel größerer Aufwand, mich umständlich in eine neues Programm wie etwa LaTeX einzuarbeiten. Es erfordert weit weniger Mühe, evtl. auftretende Probleme bei Word - sofern es sie überhaupt gibt - zu beseitigen, als sich in neue Programme einzuarbeiten.

Ich bestreite nicht, dass andere Nutzer sicher Probleme mit Word gehabt haben werden, finde aber eine Aussage wie in diesem Artikel, nach der es ausnahmslos und in 100 Prozent der Fälle zu Problemen kommt, einfach viel zu pauschalisierend und hysterisch.


Sind diese Hinweise tradierte Vorurteile, oder auch mit Office 2007 noch aktuell? Ich bin selbst LaTeX-Benutzer, habe aber gesehen, dass Word offenbar eine Menge hinzugelernt hat mit seiner letzten Version. Eine differenziertere Behandlung der Konkurrenz wäre toll, zumindest sinnvoller als das gleiche, was man schon zehnmal gelesen hat, nochmal aufzuschreiben --80.237.193.120 11:33, 9. Feb. 2010 (UTC)


Als jemand, der selbst in LaTeX schreibt: So schlecht ist Word nun wirklich nicht. Beides hat seine Vorteile und auch Nachteile. Wenn Word nicht läuft, dann liegt es doch meist am Benutzer. Auch mit den Formatvorlagen muss man umgehen können. Office unterstützt zumindest in 2010 sogar LaTeX-Code für die Formeln. Und Literaturverzeichnisse kann Word auch (zB gut mit RefWorks oder so).

Und Writer ist auch nicht "besser" als Word.

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