DAAD RISE weltweit
Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) vergibt das sogenannte RISE weltweit-Stipendium (Research Internships in Science and Engineering) um Studierenden der Natur- und Ingenieurswissenschaften schon früh im Studium Forschungsaufenthalte von ein bis drei Monaten (also durchaus auch in den Ferien zu schaffen) zu ermöglichen. Dabei bekommen die Geförderten nicht nur finanzielle Unterstützung sondern werden auch direkt an Forschungsgruppen, die Praktika dieser Art anbieten, vermittelt.
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Voraussetzungen
- Einschreibung an deutscher Hochschule, kein Masterstudiengang
- bester Zeitpunkt für Bewerbung:
- bei dreijährigem Bachelorstudiengang zwischen erstem und fünftem Fachsemester
- bei vierjährigem Bachelorstudiengang zwischen erstem und siebtem Fachsemester
- bei Diplom- oder Medizinstudium zwischen erstem und siebtem Fachsemester
- mögliche Fächer: Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Medizin, Pharmazie und verwandte Disziplinen
- kein abgeschlossenes berufsqualifizierendes Studium
- ausreichende Kenntnisse der Laborsprache
Leistungen
- monatliches Stipendium, siehe Übersicht über DAAD-Stipendienraten für Deutsche
- Reisekostenpauschale
- Kranken- Unfall- und Haftpflichtversicherung
- Alumni-Treffen
Bewerbung
Zur Bewerbung meldet man sich online in der RISE weltweit-Bewerberdatenbank an. In ihr findet man eine Übersicht über alle angebotenen Forschungsprojekte, sortiert nach Fächern. Für drei dieser Projekte bewirbt man sich dann mit folgenden Unterlagen, alles auf Englisch:
- tabellarischer Lebenslauf
- Motivationsschreiben
- Transcript of Records
- Sprachnachweis, beispielsweise DAAD-Sprachzeugnis (kann man im Sprachenzentrum der Heimatuni erhalten)
- Kopie des Abiturzeugnis
- Gutachten eines Hochschullehrers
Die Institutionen, bei denen man sich beworben hat, erhalten dann diese Dokumente und können ihrerseits Präferenzen angeben. Das endgültige Matching übernimmt der DAAD, woran man als Bewerber dann auch nichts mehr ändern kann. Für das Jahr 2011 haben sich 400 Studenten auf 650 Projekte beworben. 250 davon wurden ausgewählt und an ein Forschungsprojekt vermittelt.
Sonstiges
Für die Organisation eines Visums (falls erforderlich) sind die Geförderten selbst verantwortlich. So bietet sich beispielsweise für einen Aufenthalt in den USA das J1-Visum an.