2003 wurde im Rahmen der Asienstiftung das Anke-Reese-Stipendium ins Leben gerufen. Das Stipendium will Begegnung und Austausch zwischen Deutschland und Asien fördern und das Bewusstsein für weltweite Gerechtigkeit und die ‚Eine Welt’ zu schärfen. Es will gesellschaftliche Initiativen fördern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Völkerverständigung, Basisdemokratie und soziale Gerechtigkeit in Asien und Deutschland voranzubringen.
Politische Arbeit wird von Menschen gemacht – vor allem von Menschen, die sich ehrenamtlich oder für wenig Geld gesellschaftlich engagieren.
Das Stipendium will das Engagement von Freiwilligen in der Solidaritätsarbeit durch Reise- und Praktikumstipendien ermöglichen – und so auch den Austausch politisch aktiver Menschen aus Deutschland mit Asien fördern.
Oft haben diejenigen, die Motivation und Zeit besitzen, Initiativenarbeit zu machen, kein Geld, um ihr Engagement auch umsetzen zu können. Hier soll das Anke-Reese-Stipendium Ideen und Vorhaben möglich machen.
Gerade junge Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, persönlich die gesellschaftlichen Wirklichkeiten in Asien und Deutschland kennen zu lernen und auf diese Weise zum gesellschaftlichen Engagement für eine gerechte und solidarische Welt ermutigt werden.
Die Beihilfen können in Form von Flugtickets, Taschengeld u.ä. gewährt werden. Die Höhe der Unterstützung beträgt zur Zeit maximal 1.000 Euro.
Das Stipendium ist für Personen bis 35 gedacht, die Organisationen in Asien in Form von Praktika und Hospitationen dabei unterstützen wollen, gesellschaftliche Veränderungen für eine gerechte und zukunftsfähige Welt von morgen voranzubringen und diese Erfahrungen in Deutschland fruchtbar machen wollen.
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