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Elitestudiengänge

Geisteswissenschaften

Die Elitestudiengänge des Elitenetzwerks Bayern (ENB) qualifizieren bayernweit besonders leistungsfähige und leistungsbereite Studierende für die Spitzenforschung oder für Führungspositionen in der Wirtschaft. Meistens durchlaufen sie in drei bis vier Semestern ein Masterstudium oder ein Diplom-Hauptstudium. Zudem gibt es spezielle Promotions- oder studienbegleitende Zertifikatsstudiengänge.

1. Ethik der Textkulturen
2. Historische Kunst- und Bilddiskurse


Ethik der Textkulturen


"Der Studiengang Ethik der Textkulturen bietet mit einer neuen Verbindung von Ethik und Textwissenschaft eine interdisziplinäre Perspektive. Der Studiengang entwickelt aus Sicht der Kultur- und Geisteswissenschaften Fragen und Antworten zu zentralen zeitgenössischen Diskussionsfeldern wie Wissensgesellschaft, Globalisierung oder Ökologie. Damit stellt Ethik der Textkulturen für die akademische Spitzenausbildung nicht nur inhaltlich, sondern auch als Mittel der Selbstreflexion eine anspruchsvolle Zusatzqualifikation bereit."

Prof. Dr. Mathias Mayer
Leiter des Studiengangs "Ethik der Textkulturen"

Kontakt


Michael Sauter
Organisation/Koordination "Ethik der Textkulturen"
Tel.: +49 (821) 598-5767
E-Mail: michael.sauter(at)phil.uni-augsburg.de

Prof. Dr. Mathias Mayer
Tel./Fax: +49 (821) 598-2782 / -2783
E-Mail: mathias.mayer(at)phil.uni-augsburg.de

www.uni-augsburg.de/ethik-der-textkulturen

Was ist "Ethik der Textkulturen"?


"Ethik der Textkulturen" ist ein Studiengang, der Literatur- und Sprachwissenschaften, Kulturgeschichte, Theologie und Philosophie vereint. Er reflektiert die vielfältigen Verschränkungen von Ethik, Textualität und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart, Theorie und Lebenswelt.

"Ethik der Textkulturen" fragt nach der ethischen Dimension von Texten aus unterschiedlichsten Bereichen und Gattungen. Aber auch nach der sprachlichen Dimension der Ethik, nach der Sprachgestalt und Rhetorik historischer wie aktueller ethischer Überzeugungen und Urteilsfindungen. (Konzeption des Studiengangs als PDF-Version.)

An wen richtet sich "Ethik der Textkulturen"?


Der Studiengang richtet sich an engagierte Studierende mit Interesse an ethischen Fragestellungen und Neugier darauf, eingespielte Fächergrenzen zu überschreiten. Er bietet eine anspruchsvolle Qualifikation für alle, die wissenschaftlich mit der Auslegung und Vermittlung von Texten oder mit ethischen Fragestellungen umgehen wollen, die sich im öffentlichen Leben mit Fragen der Ethik befassen und in unserer Gesellschaft Verantwortung übernehmen möchten.

Der Studiengang "Ethik der Textkulturen" will in einer Zeit, in der ethische Herausforderungen innerhalb und zwischen den Kulturen besonders drängend sind, grundlegende Kompetenzen für den differenzierten Umgang mit ethischen Problemstellungen vermitteln.

Wie ist das Studium aufgebaut?


"Ethik der Textkulturen" ist ein modularisierter Studiengang, der in vier Semestern zum Magister- oder Masterabschluss führt. Schwerpunkte sind unter anderem: "Geschichte und Theorie der Ethik", "Normativität und Narrativität" und "Sprach-, kommunikations- und medienwissenschaftliche Aspekte der Normbildung". Studierende entscheiden sich für einen der beiden Studienstandorte, die durch Workshops und Dozentenaustausch vernetzt sind.

Studiendauer


vier Semester

Unterrichtssprache


Deutsch

Studienabschluss


Master of Arts, Magister Artium

Studienort


Universität Augsburg und Universität Erlangen - an beiden Hochschulen kann man (verschiedene) Vorlesungen des Studiengangs besuchen und an einer von beiden schließlich den Abschluss machen.

Zielgruppe und Bewerbung


Zielgruppe des Studiengangs "Ethik der Textkulturen" sind engagierte und experimentierfreudige Interessenten vornehmlich der Kultur- und Geisteswissenschaften. Vorausgesetzt wird ein Bachelor of Arts - oder die Zwischenprüfung und ein abgeschlossenes Hauptseminar.

Bewerbungsschluss


  • für das Wintersemester: 30. Juni
  • für das Sommersemester: 15. Januar

    Hier geht es direkt zur Bewerbung.


    Historische Kunst- und Bilddiskurse


    "Der Studiengang Historische Kunst- und Bilddiskurse qualifiziert auf herausragendem Niveau für die Forschung in den kunsthistorischen Fächern (Kunstgeschichte, klassische Archäologie), aber auch in den neuen Disziplinen zur Bild- und Medienwissenschaft (Foto- und Filmgeschichte, Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Text-Bild-Verhältnis und Mediengeschichte) sowie im Bereich der philosophischen Ästhetik und der Medienphilosophie."

    Prof. Dr. Michael Zimmermann (Sprecher des Studiengangs)

    Kontakt


    Prof. Dr. Michael Zimmermann
    E-Mail: michael.zimmermann(at)ku-eichstaett.de

    Dr. Michael Bastian Weiß
    E-Mail: michael.weiss(at)ku-eichstaett.de

    www.kunst-bilddiskurse.de
    Ziel des internationalen, interdisziplinären Masterstudiengangs ist die Vermittlung von Kompetenzen in den grundlegenden Kunst- und Bilddiskursen von der klassischen Kunsttheorie bis zur Mediendebatte um den iconic turn. Der Studiengang qualifiziert in den kunsthistorischen Fächern (Kunstgeschichte, klassische Archäologie), in Foto- und Filmgeschichte, Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Text-Bild-Verhältnis und Mediengeschichte sowie in philosophischer Ästhetik und Medienphilosophie. Die Studierenden schreiben die Masterarbeit in ihrem jeweiligen Fach, erwerben aber Kenntnisse in den anderen Bereichen und werden auf die interdisziplinäre Arbeit hervorragend vorbereitet. Jede Lehrveranstaltung wird von mehreren Lehrenden aus unterschiedlichen Fächern abgehalten.

    Vermittelt werden neben anwendungsbezogenen methodischen Schlüsselqualifikationen historisch-kritische Kenntnisse der Kunst- und Bilddiskurse (Kunsttheorie, Kunstkritik, Kunsthistorik mit den Fachgeschichten der Kunstgeschichte und der Archäologie, philosophische Ästhetik, Bild- und Medientheorie). Ausgehend von einem historisierten Kunstbegriff führt der Elitestudiengang auch in die Herausdifferenzierung eines gesellschaftlichen Bereiches der Kunst sowie in die Geschichte ihrer Institutionen ein.

    In einem seit 2002 erfolgreich arbeitenden internationalen Netzwerks absolvieren die Studierenden ein gut vorbereitetes und betreutes Auslandssemester oder -jahr. Dabei erwerben sie vertiefte Kenntnisse der methodologischen und institutionellen Traditionen des Gastlandes. Sie werden dabei unterstützt, bereits im Masterstudium professionelle Kontakte für die internationale Zusammenarbeit zu knüpfen.

    Studiendauer


    4 Semester

    Studienabschluss


    Master oder Magister

    Studienorte


    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Sprecheruniversität), Universität Augsburg, LMU München; in Kooperation mit: Internationales Netzwerk für Kunstgeschichte (proartibus.net), Bayerische Akademie der Wissenschaften, Münchner Stadtmuseum, Fotomuseum und Filmmuseum

    Zugangsvoraussetzungen:


    Studienabschluss oder mindestens 6 Fachsemester in relevanten Fächern

    Unterrichtssprache


    überwiegend Deutsch, Diskussion auch auf Englisch

    Bewerbungsschluss


    15. Juli

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