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ILF Institut for Law and Finance Goethe Uni Frankfurt [Quelle: ILF, Pressebild]

von Julia Büttner

Goethe-Universität Frankfurt

Institute for Law and Finance

Rasante Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten haben die Anforderungen an Juristen verändert. Das Institute for Law and Finance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bereitet dich mit einer postgradualen Ausbildung an der Schnittstelle von Recht und Finanzwirtschaft darauf vor.

"Mit dem Institute for Law and Finance und dem Center for Financial Studies hat Frankfurt am Main ein Kompetenzzentrum für Finanzen geschaffen, das von nationaler Bedeutung ist."

Hans Eichel, ehemaliger Bundesminister der Finanzen, Mitglied des Board of Trustees des ILF

Kontakt
Frau Tahniat Saulat
Admissions Manager
Tel: +49(0)69-798 33627
Fax: +49(0)69-798 33921
E-Mail: LLM@ilf.uni-frankfurt.de
Website: www.ilf-frankfurt.de
Das ILF ist ein internationales Kompetenzzentrum im Bereich Recht und Finanzen. In der Lehre besteht sein Ziel in der interdisziplinären Ausbildung von Führungskräften aus dem In- und Ausland. Als wissenschaftliche Einrichtung begleitet das ILF die deutsche und europäische finanzmarktbezogene Gesetzgebung. Neben seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit bietet das ILF ein Forum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und übernimmt Aufgaben der Politikberatung.

Renommierte Kooperations-Partner


Das "Institute for Law and Finance" ist eine gemeinnützige Stiftung, die im Jahr 2002 von der Goethe-Universität Frankfurt am Main gegründet wurde. Führende Banken und internationale Anwaltskanzleien, die Frankfurter Industrie- und Handelskammer, die Stadt Frankfurt und das Land Hessen kooperieren ebenso wie die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank mit dem Institute for Law and Finance.

Master of Laws in Finance


Das ILF bietet eine postgraduale Ausbildung zum Master of Laws in Finance (LL.M. Finance). Das einjährige Master-Programm richtet sich an Studierende, die sich theoretisches Wissen und praktische Erfahrung in Recht und internationaler Finanzwirtschaft aneignen wollen.

Vorbild USA und Großbritannien


Der Studiengang ist nach dem Vorbild der angelsächsischen wirtschaftlichen und juristischen Ausbildung konzipiert. Um wissenschaftliche Exzellenz herzustellen, sowie einen direkten und persönlichen Kontakt, ist die Teilnehmerzahl auf 50 pro Jahr beschränkt.


Besonderheiten des Programms

  • Interdisziplinär
    Das Programm überwindet die Trennung zwischen den akademischen Disziplinen Recht und Wirtschaft. Es steht Absolventen der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften gleichermaßen offen.
  • Renommierte Dozenten
    Die Fakultät besteht aus renommierten Wissenschaftlern und Praktikern.
  • Praxisbezug
    Zweimonatiges Praktikum in führenden internationalen Institutionen.
  • Intensive Betreuung
    Kleine Gruppen gewährleisten eine intensive Lernerfahrung.
  • Internationalität
    Internationale Lehrpläne, Dozenten und Studenten.
  • Hochmoderner Campus
    Das neue House of Finance ist auf modernstem technischem Niveau und bietet so Möglichkeiten der interdisziplinären Vernetzung.
  • Finanzplatz Frankfurt
    Lernen Sie von Experten unmittelbar am Finanzplatz Frankfurt


Im Profil:

Titel
Master of Laws in Finance (LL.M. Finance)

Programmtyp


Vollzeit-Programm / Teilzeit-Programm

Dauer


Ein Jahr, zweijähriges Teilzeit-Programm nach individueller Absprache möglich

Unterrichtssprache


Englisch

Inhalte


Kapitalmarkt-, Bank- und Währungsrecht, Corporate Finance, Corporate Law, Capital Market and Securities Law, Investment Banking und Law of Central Banks sind nur einige der angebotenen Kurse.

Studienbeginn


Oktober

Ablauf


Wintersemester: Oktober bis Februar
Sommersemester: April bis Juli. Die Master-Arbeit ist im Oktober einzureichen. Das Programm beinhaltet ein zweimonatiges Praktikum nach dem Winter- oder dem Sommersemester.

Teilnehmer


Auf folgenden Ländern / Kontinenten kommen die Teilnehmer:
  • Deutschland: 11 Prozent
  • Osteuropa: 32 Prozent
  • Westeuropa: 20 Prozent
  • Amerika: 10 Prozent
  • Afrika: 4 Prozent
  • Asien: 23 Prozent

28 Prozent bringen einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund mit, 68 Prozent einen juristischen, 4 Prozent beides.

Career Service


Das ILF kooperiert mit renommierten Wirtschaftskanzleien und Finanzinstituten, darunter etwa die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Clifford Chance, die Deutsche Bundesbank, die Europäische Zentralbank, Freshfields Bruckhaus Deringer, Hengeler Mueller und KPMG, die Praktikumsplätze für die Studenten anbieten.

Alumni-Netzwerk


Über den Alumni-Verein bleiben die Absolventen mit dem ILF und untereinander in Kontakt. Die "ILF Alumni Association" dient dem Austausch von Ideen und Informationen, sowie der Vernetzung. Bei Veranstaltungen wie den ILF Guest Lectures, der jährlichen Graduierungsfeier, sowie Homecoming Events und Diskussionsrunden treffen sich die Alumni regelmäßig.

Studiengebühren


15.000 Euro

Finanzierung


Es steht eine begrenzte Anzahl von Teil-Stipendien zur Verfügung.

Anforderungen


  • Erster Abschluss in Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften
  • TOEFL-Ergebnis von mindestens 600 Punkten, computer-based test (CBT) 250, internet-based test (IBT) 100, Cambridge CAE (C oder besser), IELTS 6.5 (außer Muttersprachler)

Bewerbungs-Unterlagen


  • Antragsformular
  • Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • Hochschulzugangsberechtigung auf Deutsch oder Englisch oder beglaubigte Übersetzungen in einer dieser Sprachen.
  • Hochschulzeugnisse auf Deutsch oder Englisch oder beglaubigte Übersetzungen in einer dieser Sprachen.
  • Nachweis ausreichender Englisch-Kenntnisse
  • Mindestens zwei verschlossene und vertrauliche Empfehlungsschreiben, vorzugsweise von Hochschulprofessoren oder Arbeitgebern
  • Eine schriftliche Bestätigung der betreffenden Hochschule über den Rang innerhalb deines Jahrgangs
  • Zwei Passbilder
  • Optional: Antrag auf finanzielle Beihilfen


Im Porträt: Programmteilnehmer


Institute for Law and Finance (ILF), Teilnehmerin Karen
Karen Cellarius (31) hat am ILF den LL.M. Finance absolviert. Einer ihrer Dozenten ist Managing Partner bei Allen & Overy LLP - nach dem Studium stieg sie dort ein.

Warum haben Sie sich für einen LL.M. Finance am ILF entschieden?
Der Grenzbereich zwischen Jura und BWL hat mich immer schon interessiert. Darum habe ich mir bereits für meine Wahlstation eine Investmentbank ausgesucht. Nach dem Jura-Studium habe ich in einer Kanzlei gearbeitet und mich dann entschieden, meine Wirtschaftskenntnisse auszubauen. Ein MBA passte nicht, denn da bearbeitet man meist Themen mit Management-Bezug. Mit dem LL.M. Finance konnte ich mich dagegen auf das Gebiet Recht und Finanzen spezialisieren. Auch die sehr gute Reputation war mir wichtig.

Was hat Ihnen an Ihrem Studium gefallen?
Am ILF unterrichten Leute mit jahrelanger praktischer Erfahrung: Banker, Anwälte aus Großkanzleien oder Wirtschaftprüfer. Das gibt den Studenten die Gelegenheit, künftige Arbeitgeber kennenzulernen. Inhaltlich ist es die Mischung aus BWL, VWL, Wirtschaftsmathematik und Jura. Man kann sich aus sehr vielen Kursen ein ganz individuelles Programm zusammenstellen. Ich habe mir auch LL.M.-Programme im Ausland angesehen, die aber oft nur vier Kurse im Jahr anbieten. Am ILF muss man mindestens zehn Kurse belegen, kann aber auch mehr machen. So gewinnt man einen Gesamtüberblick über das Gebiet.

Reicht für so einen Überblick ein Jahr?
Die Frage müsste lauten: Reicht dafür ein Leben? Das Studium ist ein sehr guter Anfang und hilft mir noch heute bei meiner Arbeit als Anwältin. Außerdem erleichtert es einem die Entscheidung, welche fachliche Richtung man einschlägt.

Wem würden Sie das Studium weiterempfehlen?
Jedem Juristen, der gerne den Wirtschaftsteil der Zeitung liest und der im Wirtschaftsrecht tätig sein will, sei es in einer Bank oder in einer Kanzlei.

Der Studiengang ist nach Vorbild angelsächsischer Programme konzipiert – wie zeigt sich das?
Es wird nicht nur die deutsche Sichtweise, sondern auch das Recht in den USA und England behandelt. Alle Kurse sind auf Englisch und die Teilnehmer sind international. Wir waren bei 40 Teilnehmern nur zwei Deutsche.

Wie gut ist der Kontakt zwischen den Studenten und den Dozenten?
Die ILF bietet derzeit über 30 Kurse bei 50 Studierenden im Jahr an. Durch die kleine Teilnehmerzahl kam ein guter Austausch zwischen den Praktikern und den Studenten zustande. Relativ viele der Studenten bekommen noch im Studium Job-Angebote.

Haben Sie einen guten Tipp für die Bewerbung?
Man sollte sich mindestens ein Jahr vorher bewerben, denn dann hat man gute Chancen, noch ein Stipendium zu bekommen.

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"Das Studium hilft mir noch heute bei meiner Arbeit als Anwältin", meint Karen Cellarius. Sie hat den LL.M. Finance absolviert.
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