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Humboldt European Law School (HELS)
Drei europäische Jura-Abschlüsse
Drei Jura-Abschlüsse in nur fünf Jahren Studium: Im Studiengang "Europäischer Jurist" der Humboldt European Law School erwirbst du das deutsche Staatsexamen, die französische Maîtrise und einen britischen LL.M.
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Kontakt
Prof. Dr. Dr. Stefan Grundmann
Humboldt European Law School
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: +49 (0)30 2093 3495
Fax: +49 (0)30 2093 3497
Homepage:
www.european-law-school.eu |
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Wer als Jurist in einer internationalen Großkanzlei, der Rechtsabteilung eines weltweit agierenden Unternehmens oder einer europäischen oder internationalen Institution arbeiten will, für den führt kein Weg an einer internationalen Ausbildung vorbei. Gleiches gilt zunehmend für die höhere Gerichtsbarkeit. Doch ein LL.M. nach dem klassischen Jura-Studium kostet viel Zeit.
In fünf Jahren zum "Europäischen Juristen"
Eine Alternative bietet jetzt die Humboldt European Law School mit der integrierten europäischen Juristenausbildung "Europäischer Jurist". Drei renommierte Hochschulen haben sich zusammengetan, um für ambitionierte Juristen dieses trinationale Studienangebot zu schaffen: die Humboldt-Universität zu Berlin, das King's College in London und die Université Panthéon-Assas in Paris. Ziel des Programms: Juristen für die komplexen Herausforderungen auszubilden, die die europäisch geprägte Rechtswirklichkeit an sie stellt.
Drei In-, zwei Auslandsjahre
Drei Jahre lang lernst du an deiner Heimatuniversität den traditionellen Stoff des deutschen Jurastudiums. Daneben besuchst du aber schon Kurse zu Europäischem Vertrags- und Verfassungsrecht und übst in Kleingruppen Fähigkeiten wie Verhandeln, Mediation und Rechtsgestaltung. Diese Kurse werden in Kooperation mit Praktikern aus führenden Wirtschaftskanzleien und renommierten Unternehmen angeboten.
Spezialisierung im Ausland
Das vierte und fünfte Studienjahr verbringst du in Paris und London. Hier absolvierst du auch dein Schwerpunktfach: wahlweise Privatrecht, Wirtschaftsrecht, Öffentliches Recht oder Strafrecht. Lehrinhalte sind der gemeinschaftliche europäische Bestand und - soweit Harmonisierung fehlt - die großen Lösungen in den drei Hauptrechtsordnungen Europas. Zugleich baust du in dieser Zeit deine Fremdsprachenkenntnisse bis zu einem wissenschaftlichen Niveau aus und schaffst dir wichtige Netzwerke für die Zukunft.
Sommerakademien
Wichtiger Bestandteil des Studiums sind die Sommerakademien, in denen Studierende und Alumni aller drei Länder gemeinsam über Fragen nachdenken - zum Beispiel, welche Aufgaben das Recht in der Gesellschaft hat und auf welchen geistigen Grundlagen Recht in Europa beruht. Ganz nebenbei festigst du hier dein europäisches Netzwerk.
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Besonderheiten des Studiums
- In fünf Jahren Studium erreichst du drei berufsqualifizierende Abschlüsse: das deutsche Staatsexamen, einen französischen Master und einen britischen LL.M..
- Nachdem du eine Praxisphase, etwa das Referendariat, absolviert hast, hast du in allen drei Ländern Zugang zum Rechtsanwaltsberuf – entsprechend der Regularien der dortigen Anwaltsschulen.
- Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf europäischem und ausländischem Privatrecht, Wirtschaftsrecht, Öffentlichem Recht oder Strafrecht.
- Du erlernst wichtige Schlüsselqualifikationen, insbesondere Gestaltungsfähigkeiten und interdisziplinäre Theorie sowie die englische und französische Rechtssprache.
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Ablauf
Die Teilnehmer des Programms studieren zunächst drei Jahre im Heimatland, danach für die Spezialisierung je ein Jahr in jedem der Partnerländer. Mehr zum Studienverlauf auf der Homepage der HELS.
Voraussetzungen
Bewerben können sich überdurchschnittlich begabte und ambitionierte Studierende aller juristischen Fakultäten in Deutschland. Auswahlkriterien sind zu je einem Drittel Abitur, bisherige Studienleistungen und ein Auswahlgespräch in Berlin. Primär ist der Zugang möglich nach dem 2. Semester. Mit Studierenden von außerhalb der HU wird, wenn sie im
Auswahlgespräch erfolgreich waren, individuell der beste Übergang vereinbart.
Eine der beiden Sprachen muss bereits sehr gut beherrscht werden (Studierniveau), an der zweiten kann während des zweiten und dritten Studienjahres gearbeitet werden (gute Angebote an der HU).
Bewerbungszeitraum
Etwa 15. Juli bis 10. September eines jeden Jahres. Bei einem Wechsel an die HU Berlin ist daneben bis zum 15.7. eines jeden Jahres ein Antrag auf Hochschulwechsel zu stellen.
Bewerbungsverfahren
Fülle den Zulassungsantrag aus und sende ihn mitsamt den geforderten Leistungsnachweisen in einfacher Kopie an die untenstehende Adresse. Die qualifizierstesten Bewerber werden zu einem Auswahlgespräch an die Humboldt-Universität eingeladen.
Wenn du noch nicht an der Humboldt-Universität immatrikuliert bist, musst du der Form halber bis 15. Juli zusätzlich einen Antrag auf Hochschulwechsel stellen. Diesen kannst du bei Nichtaufnahme natürlich zurückziehen.
Studiengebühren
In Berlin und Paris fallen nur Verwaltungsgebühren in Höhe von jeweils 250 Euro pro Semester an. Die Gebühren für den LL.M. von 7900 Pfund sind für die Studenten der European Law School um 20 Prozent reduziert worden. Daher zahlst du nur 6320 Pfund (umgerechnet 6702,61 Euro). Es gibt dafür spezielle Förderprogramme im Rahmen der ELS.
Im Porträt: Programmteilnehmer
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Volker Wackwitz (25) studiert seit 2004 an der Humboldt-Universität und ist 2007 als einer der ersten in das neue Studienprogramm "Europäischer Jurist" eingestiegen. Das Staatsexamen und die Maîtrise hat er schon geschafft - jetzt geht es für den LL.M. nach London.
Wieso hast du dich für die HELS entschieden?
Neben dem Offensichtlichen – den drei Abschlüssen – gefällt mir an dem Programm, dass man die vier bis fünf Monate zwischen der schriftlichen und der mündlichen Prüfung sinnvoll nutzt. Denn in dieser Zwischenzeit ist man schon in Paris und studiert im Master-Studiengang. Die Auslandssemester werden gleich als Schwerpunktfach angerechnet, so verliert man keine Zeit.
Wie lief die Bewerbung ab?
Es gab eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Motivationsschreiben, in der man auch seinen Bezug zum Programm darstellen musste. Anschließend folgte ein Auswahlgespräch vor einer Kommission mit zwei Professoren und zwei weiteren Fakultätsmitgliedern. Ich musste einen Vortrag halten zu der Frage, ob eine Vorgabe für den CO2-Flottenverbrauch ein gutes Mittel ist, um die Umwelt zu schützen. Also ein nicht unbedingt juristisches Thema.
Was ist für dich das Besondere an dem Programm?
Was das Programm einzigartig macht, ist die Tatsache, dass in drei Städten gleichzeitig zehn Studenten starten, die alle die gleiche Ausbildung absolvieren. Einmal im Jahr treffen sich diese Studenten bei der Sommerakademie. Thema ist dieses Jahr zum Beispiel "Europa und Energie". Da kommt ein Austausch zustande, den es sonst so nirgends gibt. Es ist sehr interessant zu sehen, dass Leute mit gleichem wissenschaftlichen Hintergrund sehr verschiedene Herangehensweisen haben. Außerdem findet man hier gleich Ansprechpartner, die einem im Auslandsstudium helfen können, beispielsweise, wenn man sich an der neuen Uni zurecht finden muss.
Welche Vorteile bringt dir das Studium im Lebenslauf?
Es ist ein Pluspunkt im Lebenslauf. Allein die Tatsache, dass man in drei Ländern studiert. Eines der großen Kriterien neben der Examensnote ist ja, dass man den Schritt ins Ausland gemacht hat. Daran sind Kanzleien und andere Arbeitgeber sehr interessiert. Ein weiterer akademischer Abschluss ist immer ein großer Vorteil. Außerdem bekommen wir gute Kontakte zur Wirtschaft: Wir haben in Berlin zum Beispiel Linklaters besucht, wo ich später in Paris auch ein Praktikum gemacht habe. Pöllath und Partner haben mit uns einen Private Equity Workshop veranstaltet.
Gibt es etwas, das dir nicht gefallen hat?
Eigentlich nicht. Der Übergang vom deutschen Examen zum französischen Studium ist natürlich hart, aber das war mir klar. Es ist ein straffes Programm, und man muss voll bei der Sache sein. Aber es ist machbar.
Welchen Tipp kannst du Bewerbern mit auf den Weg geben?
Wichtig sind auf jeden Fall die Sprachkenntnisse. Ich hatte zwar Französisch in der Schule, doch das Jura-Studium auf Französisch fiel mir erstmal sehr schwer. Deswegen sollte man sich schon im Studium in Berlin vorbereiten, dann fällt der Übergang leichter. |
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