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09.04.2009 von e-fellow Kai Alumni-Event "e-fellows.net working"Grüne Technik mit Bosch und McKinsey
Titel und Thema der Veranstaltunge-fellows.net working: Grüne Technik mit Bosch und McKinsey & Company Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung7. März, 11–16 Uhr, Stuttgart Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter35 Alumni, 11 Unternehmensvertreter Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habeIch wollte gerne andere e-fellows.net-Alumni kennenlernen. Außerdem interessiert mich, wie der Trend in Richtung grüne Technologien geht. Die Entwicklung von Produkten zur Emissionsreduktion ist ein wichtiger Bestandteil der aktuellen und künftigen Industriepolitik. Unternehmen werden sich mehr und mehr um ihren CO2-Fingerprint kümmern müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es ist spannend, welche Themen in den nächsten Jahren Schwerpunkte in der industrienahen Forschung sein werden. Solche Vorträge hat man an der Uni regelmäßig gehört. Im Job hat man kaum noch Gelegenheit, kostenlos Veranstaltungen dieser Art zu besuchen. Die Kombination aus Networking und Vorlesung ist einfach ideal. Zurück an die UniDie Veranstaltung begann nicht allzu früh am Samstagmorgen und zog sich bis in den Nachmittag hinein. Nach einem informellen Get-Together vor dem Hörsaal im Tiefgeschoss der edlen Location begann die Vortragsreihe. Jeder Vortrag dauerte ungefähr 30 Minuten. Grüne Forschung: komplex, aber wichtigZu Beginn hielt Dr. Holger Fink, Abteilungsleiter Plattformentwicklung bei der SBLiMotive GmbH, einen Vortrag zum Thema Lithium-Ionen-Batterie für Kraftfahrzeuge. SBLiMotive ist ein Joint Venture zwischen Bosch und Samsung zur Herstellung von Litihium-Ionen-Batterien für Kraftfahrzeuge. Dr. Fink erklärte die Hintergründe der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen. Die Forschungsarbeiten sind komplex, aber notwendig. Stiefkind BrennstoffzelleIm Anschluss hielt Achim Wach aus dem Marketing und Businessdevelopment von Bosch einen Vortrag über die verschiedenen Typen und Einsatzgebiete von Brennstoffzellen. Besonders interessant für mich war, dass die bestehende Prozessindustrie in Deutschland bereits eine enorme Menge an Wasserstoff als Nebenprodukt produziert. Wasserstoff ist an kalifornischen und japanischen Tankstellen häufig zu finden. In Europa ist das wesentlich seltener der Fall. Das Einsatzgebiet von Brennstoffzellen ist dabei nicht auf Autos beschränkt: Sie finden auch in Häusern Anwendung. Umweltsünder ITDer dritte Vortrag von Dr. Markus Löffler, Partner bei McKinsey, beschäftigte sich mit den Ergebnissen einer Studie über den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß durch Informationstechnik. Auffallend war, dass im Jahre 2025 die IT mehr Kohlenstoffdioxid produzieren wird als der Luftverkehr. Dabei wurden nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch die Kohlenstoffdioxid-Emissionen durch die Herstellung und Entsorgung der Geräte berücksichtigt. Erst die Fragen, dann das EssenZum Schluss konnten wir Fragen stellen. Es gab viele Wortmeldungen, sodass sich dieser Teil einige Zeit hinzog. Es waren einige Vertreter aus der Automobilindustrie anwesend. Sie hatten insbesondere Fragen an den ersten Vortragenden, obwohl auch Brennstoffzellen und Green IT nicht zu kurz kamen. Schließlich gab es ein ausgiebiges Brunch im Hotel, das zugleich Gelegenheit bot, neue Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung endete gegen 16 Uhr. FazitDie erste e-fellows.net-Alumni-Veranstaltung war hochinteressant und gut organisiert. Sowohl das Networking als auch die Vorträge haben wirklich Spaß gemacht, und ich freue mich bereits auf das nächste Mal. Ich kann eine Teilnahme nur empfehlen. |
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