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WU Executive Academy, Palais Gartenseite (Quelle: WU Wien)
von Julia Büttner

EMBA an der WU Executive Academy in Wien

International und anspruchsvoll

Mit über 20.000 Studierenden ist die WU Wien nicht nur die größte Wirtschaftsuniversität Europas. Sie zählt laut Financial Times auch zu den 15 besten Business Schools in Europa. Mit der Executive Academy bietet die WU insbesondere Führungskräften ein breites Weiterbildungsangebot. Ob MBA-, LL.M.- oder MBL-Studium – die Studiengänge sind international ausgerichtet und können berufsbegleitend absolviert werden.

Kontakt


WU Executive Academy
Regine Eitelbös
Nordbergstraße 15
1090 Wien
Austria
Tel. +43 1 31336 4327
Fax +43 1 31336 790
E-mail: emba(at)wu.ac.at
www.executiveacacemy.at
Jedes Jahr bildet die Executive Academy der WU 3.500 junge Berufstätige und Führungskräfte aus über 53 Ländern aus und weiter. Die Studierenden profitieren dabei von der engen Zusammenarbeit der WU mit der Wirtschaft und renommierten Hochschulen. Die Dozenten sind in der Regel international bekannte Professoren und Top-Manager, außerdem bietet die WU Studienreisen und Lehrgänge in insgesamt 16 Ländern und auf drei Kontinenten.

Executive MBA– Dreifache Akkreditierung


Das berufsbegleitende, englischsprachige Executive-MBA-Programm der WU Executive Academy der Wirtschaftuniversität Wien wird gemeinsam mit der Carlson School of Management, University of Minnesota angeboten. Durch diese Kooperation erhalten die Teilnehmer zwei Abschlüsse, einen amerikanischen und europäischen. Das Programm ist dreifach akkreditiert (EQUIS, FIBAA und AACSB) und rangiert in internationalen Rankings.

Module finden auf drei Kontinenten statt


Die Teilnehmer durchlaufen in 14 Monaten (40 Präsenz-Tage) ein intensives General-Management-Programm mit den Schwerpunkten Change Management, Globalization Strategy und Financial Management. Besonderer Höhepunkt neben den Modulen im Wiener Palais Liechtenstein sind drei Studienreisen nach Amerika, Asien und CEE. Dabei analysieren die Teilnehmer in Diskussionsrunden mit Top-Führungskräften aus dort ansässigen Unternehmen Möglichkeiten und Problemstellungen des dortigen Wirtschaftslebens. Ein "Virtual Team Project", bei dem Executive-MBA-Teilnehmer aus Amerika, China, Polen und Wien gemeinsam an einer Markt-Eintritts-Strategie arbeiten, bildet den Abschluss des Programms.

Teilnehmer kommen aus über 37 Ländern


Die Executive-MBA-Teilnehmer verfügen über durchschnittlich 14 Jahre Berufserfahrung bei einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. "Der von uns hochgehaltene Qualitätsanspruch an das Programm überzeugt Führungskräfte aus nationalen und internationalen Unternehmen gleichermaßen und so konnten wir den internationalen Teilnehmeranteil jährlich steigern. Bisher haben wir Teilnehmer aus über 37 Ländern", erklärt Bodo B. Schlegelmilch, Dean der WU Executive Academy. "Insbesondere die Vielfalt an international renommierten Professoren als Vortragende unterstreicht die Qualität des didaktischen Designs", so Schlegelmilch weiter. Laut einer FAZ-Umfrage unter den Executive-MBA- Alumni konnten 79 Prozenten ihr Einkommen nach dem Abschluss steigern und 43 Prozenten wurden zum Geschäftsführer, Partner oder Vorstandsmitglied befördert.

Von Marketing bis Globalisierung: Studiumsinhalte


Inhalte des Studiums sind Wirtschaftsthemen wie Finanzbuchführung, strategisches Marketing Management, Daten-Analyse oder operatives Controlling. Weitere Kurse behandeln unter der Überschrift "Global Leadership" zum Beispiel die Beziehungen zwischen Privatwirtschaft, Volkswirtschaft und Regierungen. Ein besonderer Fokus liegt auf Wirtschaftssystemen von Schwellenländern wie Rumänien und Russland. Das Thema Globalisierung wird am Beispiel Chinas, das Thema IT-Management am Beispiel Indiens behandelt. Führungsseminare zu Verhandlungen und Konfliktmanagement stehen ebenfalls auf dem Programm.

Weitere MBA-Programme der WU Executive Academy



Professional MBA (Spezialisierungen)


Banking
Controlling & Finance
Energy Management
Entrepreneurship & Innovation
Health Care Management
Marketing & Sales
Project & Process Management (Bukarest)
Project & Process Management (Wien)
Public Auditing
Sozialmanagement
Tourism Management

Master of Law-Programme


LLM: International Tax Law
MBL: Corporate Law

Im Profil: Executive MBA an der WU
Titel: Executive MBA

Programmtyp


Teilzeit-Programm

Akkreditierung


AACSB, EQUIS, FIBAA

Ranking-Platzierungen


  • Financial Times Executive MBA Ranking 2009: WU EMBA auf Platz 41
  • Financial Times Business School Ranking 2008: WU EMBA auf Platz 19
  • Handelsblatt 2006: WU EMBA unter die weltweit besten 50 MBA Programme
  • FAZ 2005: Platz 1 der berufsbegleitenden Executive MBA Programme in den deutschsprachigen Ländern in Hinsicht auf die Zufriedenheit der Alumni

Unterrichtssprache


Englisch

Dauer


14 Monate

Studienbeginn


jährlich im März

Ablauf


  • März bis Juni: Die Teilnehmer belegen Kurse in Managing People and Organizations, Financial Accounting und Data Analysis and Decision Making an der Wirtschaftsuniversität Wien.
  • Juli: Thema des Moduls sind Economies in Transition. Die Teilnehmer besuchen Unternehmen in Bukarest und St. Petersburg.
  • August bis November: Das Modul vermittelt Kenntnisse in Managerial Accounting, Operations Management, Financial Management, Business, Government and
    Macroeconomics. Start des Capstone-Projekts.
  • Januar: Unternehmensbesuche in Guangzhou, China, lassen das Thema Managing Globalization lebendig werden.
  • Februar bis April: Seminare zu Strategic Marketing Management, Advanced Financial Management for
    Global Markets, Negotiations and Conflict Management stehen auf dem Programm.
  • Mai bis Juni: Das Modul Strategies for a Global Company wird abgerundet durch Unternehmensbesuche in den USA. Die Präsentation des Capstone Projects findet an der University of Minnesota statt.

Teilnehmer


Die Executive-MBA-Teilnehmer verfügen im Schnitt über 14 Jahre Berufserfahrung bei einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. Teilnehmer aus 37 Ländern absolvierten bisher das Programm. Laut einer FAZ-Umfrage unter den Executive-MBA-Alumni konnten 79 Prozent ihr Einkommen nach dem Abschluss steigern und 43 Prozent wurden zum Geschäftsführer, Partner oder Vorstandsmitglied befördert. Die Klassengröße liegt bei 30 bis 40 Teilnehmern.

Career Service


Über einhundert Partnerunternehmen kooperieren mit dem "Career Planning Center".

Top-Recruiter


Accenture, Austrian Airlines, BMW, Coca-Cola, Danone, Deloitte, Egon Zehnder, IBM, KPMG, McKinsey, Microsoft, Nike, Procter & Gamble, Siemens, Telefonica, Unilever, Western Union und viele andere.

Alumni-Netzwerk


Nach dem Abschluss des Programms werden die Absolventen Teil eines Netzwerks von 75.000 Alumni beider Universitäten, die in Unternehmen und Institutionen auf der ganzen Welt arbeiten. Regelmäßige Alumni-Treffen, Einladungen zu Vorträgen, Diskussionsrunden und Konferenzen ermöglichen es, in kurzer Zeit ein dichtes Karriere-Netzwerk aufzubauen.

Studiengebühren


Die Gebühren betragen 37.000 Euro. Hinzu kommen Reise- und Aufenthaltskosten.

Finanzierung


Die WU Executive Academy vergibt mehrere Stipendien für herausragende Studenten. Über Vergabe und Höhe der Förderung wird im Einzelfall entschieden. Informationen zu den Stipendien und weiteren Finanzierungsmöglichkeiten sind während der Ausschreibungszeit auf derProgrammseite abrufbar.

Stipendien für Bewerber aus Osteuropa


An förderwürdige Bewerber Zentral- und Osteuropas vergibt die WU Wien eigene CEE-Stipendien. Vergabekriterien:
  • CEE-Stipendiaten sind Staatsbürger eines der folgenden Länder: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, Weißrussland
  • Universitätsabschluss sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
  • Weitere Kriterien sind Karriereentwicklung, persönliche Motivation sowie der finanzielle Hintergrund.

Interessenten richten ihre Bewerbung inklusive Motivationsschreiben an das Professional MBA Büro der WU Executive Academy. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist beruft die WU Executive Academy ein Vergabekommittee ein, das unter allen Bewerbungen die Stipendiaten für beschließt. Es werden Voll- und Teilstipendien vergeben.

Weitere Informationen:
Professional MBA
Tel. +43 1 31336-4816
E-Mail: scholarship(at)wu.ac.at
www.executiveacademy.at/pmba

Anforderungen


  • Bachelor-Abschluss oder Äquivalent
  • Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse

Bewerbungsverfahren



Bewerbungsfrist für das Studium


1. März


Im Porträt: Programmteilnehmer


Dr. Alexandra Carina Gruber (37) studierte Pharmazie an der Universität Wien. Da sie in der pharmazeutischen Industrie, vorzugsweise international arbeiten wollte, entschloss sie sich, den Executive MBA an der WU Wien zu absolvieren. Heute arbeitet sie als Global Marketing Managerin bei Baxter.

"Die Hälfte von dem, was man in einem solchen Masterprogramm lernt, lernt man aus dem Wissen und den Erfahrungen der Kollegen."

Wieso haben Sie sich, obwohl Sie mitten im Berufsleben standen, entschlossen, noch mal an die Uni zurück zu gehen?
Ich bin Pharmazeutin und habe nach Studium und Doktortitel die klassische Karriere eingeschlagen: Ich habe im Außendienst zu arbeiten begonnen, bin danach ins Produktmanagement bei Janssen-Cilag eingestiegen, und wurde später zur Abteilungsleiterin befördert. Der Wunsch einen MBA zu machen, entstand schon sehr früh in meiner Arbeitslaufbahn. Einerseits wollte ich mein naturwissenschaftliches Studium mit einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung vervollständigen, andererseits auch stärker international arbeiten. Die betriebswirtschaftliche Grundlage ist für meine heutige Position als Global Marketing Managerin bei Baxter sehr wichtig.

Warum haben Sie sich für die WU entschieden?
Ich habe mir die Angebote, die es gab, sehr genau angeschaut. An der WU Wien hat mich die Vielseitigkeit fasziniert: nicht nur internationales Marketing, sondern es wurden auch Finance, Statistik, Logistik und Personalwesen unterrichtet. Ich bekam einen breiten Überblick über die verschiedensten Fächer. Dann war es mir wichtig, dass die Teilnehmer aus vielen Branchen und Ländern kommen. Die Hälfte von dem, was man in so einem Programm lernt, lernt man aus dem Wissen und den Erfahrungen der Kollegen. Die internationale Ausrichtung mit Topreferenten, zwei Abschlüsse und der gute Ruf waren natürlich auch gewichtige Argumente. Und dass es vom Zeitaufwand überschaubar war: einmal im Monat von Donnerstag bis Sonntag, dann wieder Vor- und Nachbereitung, das war optimal.

Wie haben Sie Arbeitsalltag und Uni unter einen Hut bekommen?
Das Privatleben ist natürlich eingeschränkt, das ist klar. Studium und Beruf zu kombinieren, ist eine permanente Herausforderung. Rückblickend kann ich sagen: Es gibt nie den optimalen Zeitpunkt. Erst sah es relativ ruhig aus, dann kamen auch in der Firma viele neue Dinge auf mich zu. Da musste ich dann durch - aber gerade das war auch eine gute Erfahrung, den "Sprung ins kalte Wasser" zu wagen und während des Studiums auch gleichzeitig schwierige berufliche Situationen zu meistern.

Was hat Ihnen am Programm gefallen?
Sehr gerne denke ich an unsere Auslandsmodule zurück. Wir waren damals in Warschau, da ging es um die Emerging Markets des Ostens. Die Reise hat mir den Blick für diese Märkte geöffnet, was mir später im Beruf sehr genützt hat. Sicher sehr bereichernd waren die Finanz-Module, die auch dazu geführt haben, dass ich mich nach dem MBA mit einem weiteren Finanzkurs zu diesemThema fit gemacht habe. Wie man die Investitionen, die man tätigt, evaluiert - das war für mich eine ganz wichtige Erfahrung mit der Finanzwirtschaft.

Hat Ihnen der MBA bei Ihrer Karriere geholfen?
Man darf sich nicht in der Sicherheit wiegen, dass man nach dem MBA sofort einen neuen Job und ein besseres Gehalt angeboten bekommt. Es zahlt sich auf jeden Fall aus, aber nicht von heute auf morgen. Personaler sehen es gerne, wenn man neben dem Beruf noch einen MBA absolviert, denn das zeugt von starkem Engagementund einem hohen Maß an Entschlossenheit. Allerdings gibt es heute eine ziemliche Flut an Programmen. Man sollte darauf achten, dass das Programm einen guten Ruf hat, und dass der Abschluss wirklich auch international anerkannt ist. Da gibt es aus meiner Sicht große Qualitätsunterschiede. Personalberater werden sich das in Zukunft sicher noch genauer als bisher ansehen.

Wem würden Sie den EMBA an der WU empfehlen?
Sicher empfehlen kann man es den Kollegen, die aus der Naturwissenschaft oder Technik kommen. Aber es gab auch Kollegen, die BWL, sogar an der WU, studiert haben und das Programm absolviert haben, um ihr Wissen aufzufrischen und um neue Perspektiven zu bekommen. Es kommt sehr darauf an, was man selber draus macht. Zwischen den Teilnehmern entwickeln sich oft, manchmal auch erst einige Zeit später geschäftliche Beziehungen. Auch ich bin heute noch mit einem Teil der Kollegen in Kontakt, da ist nicht ausgeschlossen, dass man sich für ein Projekt zusammentut. Damit bietet ein solches Masterprogramm einen nicht zu unterschätzenden Wert, der über eine reine Lehrstoffvermittlung weit hinausgeht. Letztendlich bleibt es allerdings jedem selbst überlassen, wie man die Erfahrung eines solchen Studiums und dem daraus entstandenden Netzwerk für sich nutzen möchte.
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Im Interview:
Alexandra Gruber berichtet, was ihr das EMBA-Studium an der WU Wien gebracht hat.
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Gesellschafter: Deutsche Telekom AG, McKinsey & Company Inc, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH
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