Partner von:

MBA: Inhalte, Bewerbung, Finanzierung

Vollzeit-MBA-Programme

Asien

Asien boomt - und mit ihm die asiatischen Business Schools. Zwei, die in Rankings ganz vorne mitspielen, sind die China Europe International Business School in Schanghai und die HKUST Business School in Hongkong.

In ihren MBA-Programmen lernst du, wie die Geschäftswelt in Fernost tickt und knüpfst Kontakte. Ideal für alle, die in China arbeiten wollen oder in einer internationalen Firma für den chinesischen Markt verantwortlich sind.

Teilzeit-MBA-Programme

Executive-MBA-Programme

MBA: Das steckt hinter dem Master of Business Administration

Der MBA (Kurzform für "Master of Business Administration") hat seinen Ursprung in den USA. Vorläufer gab es bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; eine standardisierte Form bildete sich aber erst ab den 1950er Jahren heraus. Zur selben Zeit wurden auch außerhalb der Vereinigten Staaten erste MBA-Programme ins Leben gerufen. Vorreiter waren hier das Institute of Business Administration Karachi in Pakistan (1955) und die INSEAD in Frankreich (1957).

MBA-Studium in Vollzeit

Wer einen MBA in Vollzeit absolvieren möchte, muss dafür ein bis zwei Jahre aufwenden. Zweijährige Programme werden vor allem in den USA angeboten, zum Beispiel an der Harvard Business School, der Kellog School of Management oder der Columbia Business School. Bekannte Anbieter in Europa sind die London Business School und die IESE Business School.

Ein Vorteil der zweijährigen Variante: Es bleibt viel Zeit für intensiven Wissensaustausch. Außerdem absolvieren die Teilnehmer üblicherweise zwischen dem ersten und zweiten Jahr ein mehrmonatiges Praktikum, das ihnen als Sprungbrett für die Zeit nach dem MBA dienen kann. Auch ein Auslandssemester ist möglich.

Hierzulande dauern MBA-Programme meist ein bis eineinhalb Jahre. Dadurch sind die Kosten niedriger und du kannst schneller ins Berufsleben zurückkehren. Auf eine solide Ausbildung müssen die Teilnehmer natürlich nicht verzichten, sie sollten sich aber auf stärker komprimierte Lerninhalte einstellen.

MBA berufsbegleitend absolvieren

Wer einen MBA machen will, ohne dafür einen Verdienstausfall in Kauf zu nehmen, kann sich für ein Teilzeit-Programm bewerben. Die Kurse finden  dann abends, am Wochenende oder in Blockform statt. Bis zum Abschluss vergehen zwei bis vier Jahre. Inhaltlich unterscheiden sich die Teilzeit-Programme nur wenig oder gar nicht von den Vollzeit-Angeboten.

Eine Sonderform des Teilzeit-MBA sind sogenannte Executive MBAs. Sie eignen sich für Teilnehmer, die schon länger im Berufsleben stehen, Führungserfahrung mitbringen und sich auf hohem Niveau mit Gleichgesinnten austauschen möchten. Der Global Executive MBA (GEMBA) gleicht dem EMBA, wird aber in der Regel von zwei oder mehr Business Schools gemeinsam angeboten und beinhaltet Studienphasen im Ausland.

MBA im Fernstudium

Noch flexibler sind Programme, die mit Begriffen wie  "Online MBA", "Distance Learning" oder "Blended Learning" beschrieben werden. Gemeint ist damit nichts anderes als ein Fernstudium – manchmal in Kombination mit Präsenzphasen. Die Inhalte werden durch Online-Seminare, Videos, Livechats oder Studienbriefen vermittelt. Als bester Online-MBA der Welt gilt laut Financial Times der Global MBA+ Blended der IE Business School in Madrid.

Wer kann einen MBA machen?

Der MBA ist ein postgraduales Studium und erfordert mindestens einen Bachelor-Abschluss. Da der MBA deutlich praxisorientierter ist als ein Master of Science, müssen MBA-Bewerber Berufserfahrung mitbringen. Darüber hinaus werden Englischkenntnisse und analytische Fähigkeiten erwartet – erstere belegst du durch den TOEFL- oder IELTS-Test, letztere durch den GMAT.

Akkreditierungen

Der MBA gehört längst zum Repertoire vieler FHs und Unis. Ob ein Programm gewisse Qualitätsstandards erfüllt, kannst du an seinen Akkreditierungen ablesen. Zu den wichtigsten Akkreditierungsagenturen für MBAs gehören EQUIS, AMBA und AACSB. Kann eine Business School alle drei Akkreditierungen vorweisen, spricht man von der "Triple Crown". Nur ein Prozent der Business Schools weltweit kann sich damit schmücken, in Deutschland nur die Mannheim Business School.

Den MBA finanzieren

MBA-Programme sind teuer – keine Frage. Wer einen MBA macht, darf aber auch mit einer Gehaltssteigerung rechnen. Laut Financial Times verdienen Absolventen der 100 besten MBA-Programme der Welt nach dem Abschluss durchschnittlich 90 Prozent mehr als vor dem MBA-Studium. Ganz so viel springt bei den deutschen MBA-Programmen nicht heraus. Absolventen des Teilzeit-MBA der HHL schaffen es aber immerhin auf 60 Prozent mehr Gehalt.

Zur Finanzierung bieten die meisten Business Schools Stipendien und Studienkredite an. Da ein MBA in Deutschland als Weiterbildungsmaßnahme gilt, kannst du ihn außerdem von der Steuer absetzen.

Du kannst dich nicht entscheiden?

Beim e-fellows.net MBA Day triffst du die besten MBA Schools aus aller Welt. So kannst du viele Programme an einem Tag vergleichen. Der MBA Day findet jedes Jahr zweimal statt - im Frühjahr in München, im Herbst in Frankfurt.