Goethe-Universität Frankfurt am Main

BWL und VWL vereint

"Bachelor welcome" ist das Motto der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Als einer der ersten großen deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche hat sie ihre Diplomstudiengänge zum Wintersemester 2005/2006 auf die internationalen Abschlüsse umgestellt. Dabei war klar, dass die Umstellung mehr sein sollte als ein reiner Namenswechsel. Im Dezember 2008 wurde der erste Bachelorjahrgang verabschiedet.

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"Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist für mich eine gute Wahl, weil er sich um seine Studierenden bemüht – ob nun von Seiten der Studierenden selbst oder auch von Seiten der Lehrkräfte."

(Torsten-Alexander Thebes, Absolvent des ersten Bachelor-Jahrgangs des Fachbereichs für Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Kontakt

Barbara Kleiner
Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Dekanat/Schüler- und Studierendenmarketing
Campus Westend - Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt
Telefon: +49 (0) 69-798-34617
Telefax: +49 (0) 69-798-35000

www.wiwi.uni-frankfurt.de

www.gowiwi.de

Newsletter

Newsletter Goethe Uni Frankfurt 77x100

Das Neueste von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften im Newsletter des Fachbereichs.

Von der Betreuung der Studierenden bis zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit in Kleingruppen - der Fachbereich für Wirtschaftswissenschaften zeigt, dass die Umstellung auf Bachelor und Master viele Vorteile für die Studierenden bringen kann.

Moderne Studienbedingungen

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist im Oktober 2008 in neue Gebäude auf den Campus Westend umgezogen. Alle Einrichtungen und Hörsäle sind modern ausgestattet, gut zu erreichen und durch die räumliche Nähe eng vernetzt. Auch das House of Finance hat im Frühjahr 2008 seine Pforten geöffnet und vereint Einheiten der Universität, die interdisziplinär über Themen wie Finanzen, Geld und Währung sowie Recht der Unternehmen und Finanzen arbeiten.

Besonderheiten des Studiums

  • Intensive Betreuung in Kleingruppen unter Anleitung erfahrener Mentoren.
  • Kleine Zahl von Studierenden durch ein eigenes Auswahlverfahren und dadurch ein optimales Betreuungsverhältnis.
  • Unterstützung beim Studieneinstieg und bei der weiteren Organisation des Studiums durch das "SSIX-Info-Center" und ehrenamtliche Studierende.
  • Förderung motivierter Studierender nach amerikanischem Vorbild durch eine "Dean's List", in die Studierende mit hervorragenden Leistungen aufgenommen werden und besondere Fördermaßnahmen (qualifizierende Praktika, Seminare, Stipendien) in Anspruch nehmen können.
  • Internationales Gütesiegel
    Der wirtschaftswissenschaftliche Fachbereich der Goethe-Universität Frankfurt am Main erhielt als einer von nur drei wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen in Deutschland das international anerkannte Gütesiegel der AACSB. Im Februar 2010 erhielt der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften für die kommenden fünf Jahre die sogenannte "Maintenance of Accreditation" der Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB International) und unterzog sich erfolgreich einer externen Evaluation durch ein international besetztes "Peer Review Team".
  • Rankings
    In mehreren wichtigen Unirankings und Wettbewerben konnte sich der Fachbereich Wirtschafts­wissenschaften hervorragend positionieren: Rang 2 für VWL und Platz 8 für BWL im Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche (2011), Platz 6 im VWL-Ranking des Handelsblatts (2011), Tilburg Economics Ranking 2011auf Platz 4 (Deutschland). Weitere Ranking-Ergebnisse auf der Homepage der Goethe-Universität.
  • Strukturierter und modularisierter Studiengang, der ein zügiges Studium ermöglicht.
  • Integration von BWL und VWL
    Eine Besonderheit des Frankfurter "Bachelor in Wirtschaftswissenschaften" ist, dass er BWL und VWL integriert. Damit bietet das Studium eine breite wirtschaftswissenschaftliche Grundlage als wissenschaftliche Erstausbildung.
  • Individuelle Spezialisierungsmöglichkeiten
    Während deines Bachelor-Studiums kannst du dich in einem der drei Schwerpunkte Finance & Accounting, Economics und Management spezialisieren.
  • Engagierte Professoren
    Ob Stanford, Harvard, Yale oder Princeton, die Professorinnen und Professoren am Fachbereich Wirtwissenschaften bringen internationale Lehr- und Forschungserfahrung mit und gehören zu den führenden Experten auf ihren Gebieten in Deutschland und in der Welt. Sie sind an nationalen und internationalen Forschungsexzellenz-Netzwerken beteiligt.
  • Enger Praxisbezug
    Hochkarätige Gastdozenten aus der Wirtschaft sorgen für einen engen Praxisbezug des Studiums. Veranstaltungen wie die studentische Initiative Bachelor meets Business geben Studierenden die Möglichkeit, Kontakte zu namhaften Wirtschaftsunternehmen zu knüpfen und zeigen Perspektiven für die Zeit nach dem Studium.
  • Internationale Partneruniversitäten
    Studierende, die interkulturell interessiert sind, können durch das Austauschprogramm mit 70 attraktiven Partneruniversitäten weltweit Erfahrungen im Ausland sammeln. Ein weiterer Vorteil: Viele Lehrveranstaltungen werden in englischer Sprache angeboten. Ein breitgefächertes Angebot an Wirtschaftssprachen in Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch und Chinesisch vermittelt fachliche und interkulturelle Kompetenzen. Besonders Chinesisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Bachelor-Studiengänge

Bachelor in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.)

Das sechssemestrige Bachelor-Studium an der Uni Frankfurt bietet den Studierenden eine gute Basis für ein anschließendes Master-Studium oder den direkten Berufseinstieg. Im ersten Studienjahr werden methodische Grundlagen der BWL und VWL gelehrt. Das zweite Studienjahr vertieft das zuvor erlernte Grundwissen und vermittelt die Inhalte des international üblichen Pflichtcurriculums eines Wirtschaftswissenschaftlers. Im dritten Jahr schließlich wählen die Studenten Studienschwerpunkte in "Economics", "Finance and Accounting" sowie "Management" und passen das Studium so ihren persönlichen Interessen an.

Der Studiengang verzeichnet hoheZuwachsraten: Im Wintersemester 2011/12 gab es über 7000 Bewerbungen auf die490 Studienplätze.Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife. 20 Prozent der Studienplätze werden nach Wartezeit und 80 Prozent nach dem hochschuleigenen Auswahlverfahren vergeben. Das hochschuleigene Auswahlverfahren wird nach der Note der Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel Abitur) durchgeführt. Weitere Informationen findest du auf der Website des Studiengangs oder auf den zentralen Bewerberseiten der Goethe-Universität Frankfurt unter www.uni-frankfurt.de.
Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftspädagogik startete zum ersten Mal im Wintersemester 2008/2009. Mehr Infos findest du auf der Website des Studiengangs.

Studiengebühren

Die Studiengebühren in Hessen wurden zum Wintersemester 08/09 abgeschafft.

Bewerbungsfrist

Bewerbungsschluss für das Bachelor-Studium ist der 15. Januar für das Sommersemester und der 15. Juli für das Wintersemester.

Master-Studiengänge

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften bietet sechs konsekutive Masterstudiengänge sowie einen quantitativ-orientierten Masterstudiengang an. Im Folgenden werden die Studiengänge kurz vorgestellt:

Master of Science in International Economics and Economic Policy (IEEP)

Dieser englischsprachige Studiengang konzentriert sich auf volkswirtschaftliche Strukturen wirtschaftspolitischer Prozesse im Rahmen der internationalen Integration der Märkte. Er bereitet Studierende auf anspruchsvolle Karrieren in Verwaltung und Politik sowie in nationalen und internationalen Organisationen vor. Neben angewandter Ökonometrie sowie Mikro- und Makroökonomie liegen die Studienschwerpunkte auf internationaler Wirtschaftspolitik und der Globalisierung. Informationen zu den Aufnahmekriterien findest du auf der Website des IEEP.

Master of Science in Management (MSM)

Der bilinguale Studiengang (Deutsch und Englisch) gliedert sich in drei betriebswirtschaftliche Kernbereiche:

  • Finance & Accounting
  • Finance & Information Management
  • Accounting & Information Management

Er bereitet Studierende auf anspruchsvolle Karrieren in Führungspositionen vor. Durch das Studium zweier Kernfächer innerhalb eines Schwerpunkts werden betriebswirtschaftliche Schnittstellen verbunden.

Informationen zu den Aufnahmekriterien findest du auf der Website des MSM.

Master of Science in Money and Finance (MMF)

Der englischsprachige Studiengang ist eine innovative Kombination aus den Schwerpunkten Money and Macroeconomics und Finanzen und stellt somit eine Schnittstelle zwischen Geldpolitik und Finanzsektor dar. Er bereitet auf anspruchsvolle Karrieren im Banken- und Versicherungssektor sowie bei Finanzdienstleistern vor. Die Lokalisierung im "House of Finance" sowie die einzigartige Lage am Finanzstandort Frankfurt gewährleisten einen optimalen Praxisbezug.

Informationen zu den Aufnahmekriterien findest du auf der Website des MMF.

Master of Science in Wirtschaftspädagogik

Der deutschsprachige Studiengang umfasst zentrale Inhalte der Wirtschaftspädagogik, der Wirtschaftswissenschaften und dem gewählten allgemeinen Fach. Die Studierenden werden auf Tätigkeiten in der schulischen und außerschulischen beruflichen Bildung in Wirtschaft und Verwaltung vorbereitet. Gleichzeitig sollen die Studierenden in Forschungsprozesse eingebunden werden und weitgehend selbstständig begrenzte Forschungsprojekte durchführen lernen.

Der Fokus des Masters in Wirtschaftspädagogik liegt auf der Analyse sowie in der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle ökonomiebasierter Bildungs- und Qualifizierungsprozesse vor allem im Bereich kaufmännisch-beruflicher Schulen auf allen Stufen. Doch auch außerschulische Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Forschungsinstituten, die öffentliche Verwaltung, Verbände sowie internationale Organisationen werden im Studium thematisiert.
Der Master of Science in Wirtschaftspädagogik ist Voraussetzung für den Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen und damit für eine Tätigkeit als Lehrer.

Informationen zu den Aufnahmekriterien findest du auf der Website des Masters in Wirtschaftspädagogik.

MSQE Program

Die GSEFM (Graduate School of Economics, Finance and Management) besteht aus einer Allianz zwischen der Goethe-Universität Frankfurt, der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Technischen Universität Darmstadt. Ziel ist durch die Bündelung der Stärken der drei teilnehmenden Hochschulen die Etablierung eines Europäischen Zentrums für hohe quantitativ-analytische Forschung und eine einzigartige angloamerikanische Bildungsstruktur auf Graduate-Education Ebene.

Der englischsprachige Masterstudiengang bietet eine analytisch und quantitativ orientierte Ausbildung auf hohem Niveau an. Studierende haben die Auswahl zwischen den Schwerpunkten:

  • Economics
  • Finance
  • Marketing
  • Management
  • Law and Economics of Money and Finance

In jedem der Schwerpunkte lernen die Studierenden, mit Hilfe der ihnen vermittelten Konzepte und Methoden wirtschaftswissenschaftliche Fragen zu untersuchen und wissenschaftlich fundierte Ergebnisse zu erzielen. Studierende mit sehr guten Leistungen haben die Möglichkeit, nach dem ersten Studienjahr in ein Ph.D. Programm zu wechseln.

Informationen zum Bewerbungsverfahren findest du auf der Website des MSQE.

 Im Porträt: Programmteilnehmer

 

People Nik Frodermann Goethe Uni 77x100

Nik Frodermann studiert im vierten Semester im Studiengang Master of Science in Management Kernbereich Finance & Accounting.

In Frankfurt herrscht Aufbruchsstimmung. Studierende treffen auf hochmotivierte, jederzeit ansprechbare und äußerst hilfsbreite Professoren, die auch bei persönlichen Fragen zur Lebensplanung behilflich sind. Neben der Vermittlung von wissenschaftlich fundierten Kenntnissen werden auch praxisnahe Themen in den Veranstaltungen diskutiert. Die Zusammenarbeit in Teams bei Case Studies oder in Seminaren helfen mir, meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und bereiten mich auf eine erfolgreiche internationale Karriere vor.

Stefan Bachmann Uni Frankfurt 77x100

e-fellow Stefan (24) hat an der Goethe-Universität Frankfurt seinen "Bachelor of Science in Wirtschaftswissenschaften" mit Schwerpunkt Finance and Accounting gemacht. Frankfurt ist für ihn "optimal, um sich zu vernetzen" - und Stefan bringt auch außerhalb der Uni gerne Menschen zusammen: In der e-fellows.net community ist er Leiter der City Group Frankfurt.

Warum hast du dich für die Goethe-Uni entschieden?

Die Uni Frankfurt hat als eine der ersten auf Bachelor und Master umgestellt. Ich wollte den neuen Weg gehen, denn mich hat die Möglichkeit gereizt, nach einem ersten Abschluss den Master woanders machen zu können, zum Beispiel im Ausland. Dabei hilft vor allem die AACSB Akkreditierung, die neben uns nur Mannheim und die HHL Leipzig besitzen. Was ebenfalls für Frankfurt sprach, ist das besondere Modell in den Wirtschaftswissenschaften: Man macht im ersten Jahr sowohl VWL als auch BWL und kann sich dann im zweiten Jahr entscheiden. Ein weiterer großer Vorteil: Studenten können unkompliziert ein Urlaubssemester nehmen, wenn sie ein gutes Praktikumsangebot haben, da alle Kurse im Winter- und Sommersemester starten. Mannheim hätte mir das nicht bieten können! Ich hatte zum Beispiel ein sehr gutes Angebot der Deutschen Bank/(DWS), da konnte ich sechs Monate Praktikum machen und dann wieder normal ins Studium einstiegen.

Was hat dir an deinem Studium gefallen?

In Frankfurt hat man einfach alles vor Ort: Banken, Wirtschaftprüfer, Industrie und die Börse. Das ist optimal, um sich zu vernetzen. Wir können zum Beispiel schnell mal jemanden von der Deutschen Bank einladen. Auch der neue Campus der Goethe-Uni ist ein echtes Highlight. Das House of Finance, die Vorlesungssäle, das ist alles sehr professionell, und die Ausstattung ist unglaublich. Ich selbst habe mehrere Top-Unis in den USA und Großbritannien gesehen und kann nur sagen, dass wir in allen Bereichen auf dem neustem Stand der Technik sind.

Wie ist das Betreuungsverhältnis an der Uni?

Vor allem in den ersten Semestern ist es sehr gut. Hier starten zwar 300 bis 350 Bachelor pro Semester. Doch werden theoretisch so viele Übungen angeboten, dass man höchstens 20-40 Leute darin finden sollte. Das ist ein Betreuungsverhältnis wie an einer Privatschule. Zusätzlich gibt es in höheren Semestern sogenannte Mentorien, die von Doktoranden gehalten werden. Da geht man noch mal über den Stoff der Vorlesung hinaus. Dafür muss man sich sehr gut einarbeiten.

Und wie sieht es mit dem Praxisbezug aus?

Wir haben als Studenten eine Veranstaltungsreihe organisiert, die heißt "Bachelor meets Business". Sie gibt Studierenden die Möglichkeit, bereits innerhalb der Universität Kontakte zu namhaften Wirtschaftsunternehmen zu knüpfen. Es gibt mehrere Career Services, die uns – je nach Studienschwerpunkt - einen Newsletter mit sehr vielen Angeboten zuchicken; von Workshops über Fallstudien bis hin zu Praktika. Es ist ein gutes Zeichen, wenn sich die Unternehmen derart um uns bemühen. Auch in der Forschung ist die Uni stark. Im House of Finance werden oft studentische Hilfskräfte für Projekte gesucht, sodass man schon als Student mitforschen kann.

Gibt es etwas, das die Uni noch besser machen könnte?

Ich hätte mir noch mehr Vorlesungen auf Englisch gewünscht. Damit könnte man auch noch mehr ausländische Studenten gewinnen. Mit der Wharton Business School in Amerika haben wir schon eine herausragende Partneruniversität, um die uns die Privatunis nur beneiden können. Aber es wäre super, wenn das Angebot noch breiter gestreut wäre. Alles, was mit dem Verhältnis zwischen Professoren und Studenten zu tun hat, ist einfach perfekt, lediglich beim Prüfungsamt dauert es manchmal länger.

 


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