Gehaltstabellen Beratung

Welche Gehälter sind üblich?

Egal, ob direkt nach dem Studium oder nach ein paar Jahren Berufserfahrung: Die Frage des marktgerechten Gehalts ist auch im Consulting immer wieder heikel. Hier kannst du herausfinden, was in der Unternehmensberatung und was in der IT-Beratung üblich ist.

Die meisten Beratungen versuchen, ihre Einstiegsgehälter streng geheimzuhalten. Laut Recherche der Zeitschrift "karriere" zahlen die großen Unternehmensberatungen Hochschulabsolventen inklusive aller Boni 70.000 bis 80.000 Euro. Laut den Erfahrungen der e-fellows liegen die Einstiegsgehälter allerdings in der Regel etwas unter dem von der "karriere" behaupteten Wert, also zwischen 60 und 70.000 (allerdings ohne Zusatzleistungen). Laut "karriere" wiederum sollen manche Beratungen aus dem Mittelfeld sogar etwas mehr als die Top-Beratungen bezahlen, um dadurch einen weniger zugkräftigen Namen auszugleichen. Generell sind die Einstiegsgehälter nur nach Qualifikation, nicht nach Studienfachrichtungen gestaffelt. So können Bewerber, die eine Promotion oder einem MBA haben, mit einem deutlich höheren Einstiegsgehalt von 90.000 Euro oder mehr rechnen. 

Wie viel zahlt welche Top-Beratung?

In der Community verraten die e-fellows, welches Einstiegsgehalt sie bei welcher Top-Beratung angeboten bekommen haben. Ergänzungen erwünscht!

Gehälter können stark vom Durchschnitt abweichen

Die folgenden Verdiensttabellen enthalten nur Durchschnittswerte, die irreführend sein können, wenn man sich bei einer Top-Beratung bewirbt, wo man zum Beispiel deutlich mehr als 53.000 Euro fordern darf. Auch bei kleinen Beratungs-Boutiquen können die Werte sogar stark nach oben abweichen. Bei weniger renommierten Beratungen geht es aber durchaus auch stark nach unten. Sie sind also nicht als Empfehlung für eine Bewerbung gedacht, sondern als grober Marktüberblick. Die vergleichsweise hohen 70.000 im oberen Quartil bei den Naturwissenschaftlern gehen darauf zurück, dass Naturwissenschaftler erstens in der Regel nur in Top-Beratungen zu finden sind und zweitens meist promovieren, bevor sie die Uni verlassen.

Einstieg IT-Berater [Quelle: www.personalmarkt.de, Stand Juli 2011]

Quelle: www.personalmarkt.de, Stand Juli 2011

Einstieg Unternehmensberatung [Quelle: www.personalmarkt.de]
Quelle: www.personalmarkt.de, Stand Juli 2011

In unserer Fokus-Reportage "Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen" findest du ebenfalls mehr Infos zum Thema Gehalt.

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Kommentare
@HR

Hallo,

Die Tabellen spiegeln die DURCHSCHNITTSgehälter aller Beratungen in Deutschland wider. Da ist die Hinz-und-Kunz-Beratung genauso drin wie McKinsey oder BCG. Die Tabellenwerte würde ich also keinesfalls als empfehlenswert für Gehaltsforderungen bei Beratungen ansehen.

Der Text im ersten Absatz des Artikels bezieht sich nicht auf die Tabellen, sondern auf Einstiegsgehälter bei Top-Beratungen - eben um diese im Zweifel irreführenden Durchschnittswerte der Tabelle zu kontrastieren.

Die Zahlen stützen sich auf das, was die "karriere" recherchiert hat und enthält alle Leistungen inklusive Boni und Zusatzleistungen. Da sind 70-80.000 (wenn man Firmenwagen, Blackberry etc. hinzunimmt) nicht soo unrealistisch, wenn auch für einen Durchschnittswert evt. in der Tat etwas hoch.

Ich habe das nun aber auf deinen Hinweis kontrastiert mit den Erfahrungen der e-fellows (siehe https://www.community.e-fellows.net/qanda/question/view/id/7247 (nur für Stipendiaten einsehbar)), die leicht unter den genannten Werten liegen.

Zu 2. Ein Bekannter von mir ist mit Promotion neulich sogar mit über 100.000 eingestiegen bei einer Top-20-Strategie-Beratung. 90.000+ sind aber den Erfahrungen der e-fellows nach durchaus nicht unüblich.

Viele Grüße
Lukas

Achtung Stolperfalle

Was ist das für ein Artikel? Welches Ziel wird hier verfolgt?

1. Wenn man sich die Tabellen anschaut, liegt keines der EINSTIEGSGEHÄLTER bei 80 TEUR! Sondern nur bei berufserfahrenen Bewerbern.
2. Sollten überhaupt Einstiegsgehälter von 90 TEUR für MBA-Absolvent, siehe Text, gezahlt werden (ich bezweifle das stark), handelt es sich hier um Einzelfälle, was die Tabelle auch wiedergibt.
3. Die Hochschulabsolventen werden dazu verleitet, zu hohe Gehaltsangaben zu machen und fallen damit im Bewerbungsprozess raus.

Die Redaktion sollte sich überlegen, ob das ein verantwortungsvoller Artikel ist und den Absolventen hilft.

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