Partner von:

Stipendiat des Monats Februar


Nach dem Abi war ich als "Missionar auf Zeit" in Bangladesh. Dort leistete ich bei einer Hilfsorganisation Ersatzdienst. Das
Leid der Menschen dort hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich möchte unbedingt wieder mal in so einem Job arbeiten, um den Menschen wenigstens etwas zu helfen. Danach war ich fünf Monate in Indien. Dort fand ich durch einen Kurs den Zugang zur buddhistischen Lehre und Meditation. Im vergangenen Herbst war ich wieder drei Monate in Lateinamerika, diesmal auf einer Pilgerreise: Ich wollte die Menschen dort, deren Glauben und mein eigenes Verhältnis zu Gott besser kennen lernen. Während dieser Zeit war ich auch einen Monat ohne Geld unterwegs, um das mal zu erleben. Dabei muss man natürlich vorsichtig sein, dass man den Menschen nicht auf der Tasche liegt. Ich bin wahnsinnig dankbar für all die Erlebnisse und kann sie jedem nur empfehlen!

Experte bin ich... in der Suche nach abwechselnd dem Sinn meines Lebens, dem Zugang zur großen Liebe und Möglichkeiten, mehr für die Menschen um mich herum da zu sein.

Gar nicht geeignet bin ich für... Angelegenheiten, deren Sinn ich nicht einsehe. Dann blockiert sich in mir was und ich bin wie vernagelt.

Wenn ich nicht studiere, dann... suche ich das Abenteuer Leben in mir selber, den Menschen um mich, meinem alltäglichen Tagesablauf oder fremden Ländern und Menschen. Ich bin immer wieder überrascht, wofür alles in so einem kleinen Leben Platz ist: Bewegung, 1.000 Erlebnisse, Erfahrungen aber immer wieder auch Routinen und scheinbare Langweiligkeiten.

Wenn ich etwas Grundlegendes ändern könnte in Deutschland, dann... dass die Leute fröhlicher, lockerer und sich mehr bewusst wären, wie gut es ihnen eigentlich hier geht. Ich denke, sie würden sich dann mehr um die vielen Benachteiligten in der Welt kümmern. Eine gute Idee wäre sicher, alle mal für eine gewisse Zeit in ein armes Land zu schicken; ich glaube, das könnte einiges verändern im
Denken der Leute...

Mein größter Traum ist es,... die Harmonie mit mir, mit der Welt und den Zugang zur großen Liebe mehr und mehr zu finden und dadurch wie ein Licht in die Welt zu strahlen. Tja, hört sich abstrakt an, ist aber mein Traum. Am Ende würde ich gern dadurch das Leid wenigstens einiger Menschen der Erde lindern.

In zehn Jahren... hab ich irgendwo in einem armen Land etwas begonnen, um den Leuten zu helfen - das ist zurzeit mein vielleicht wichtigster Wunsch. Die Frau meines Lebens zu finden wär natürlich auch was.

 

 

nach oben

Du möchtest uns einen e-fellow für ein Porträt vorschlagen? Dann schreib eine E-Mail mit einer kurzer Begründung an das Redaktionsteam.

Verwandte Artikel

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.