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Eine e-fellows-Liebesgeschichte

Als sich Raphaela am 1. Juli 2004 zu einem Bewerbungstraining von e-fellows.net und Staufenbiel aufmachte, erwartete sie alles Mögliche - den Mann fürs Leben aber eher nicht. Sie studierte damals in Regensburg Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie und hatte gerade ihr Vordiplom hinter sich. Am Bahnhof fiel ihr ein junger Mann auf, der in denselben Bus stieg. Er war ihr auf den ersten Blick sympathisch. Aus dem Bus ausgestiegen, lief er allerdings zielstrebig in eine andere Richtung als Raphaela - direkt in eine Baustelle, die ihm die Abkürzung versperrte. Kurz darauf sah sie ihn beim Bewerbungstraining wieder.
 

Verliebtheit auf den ersten Blick

 "Raphaela habe ich erst bemerkt, als sie mir gegenüber am Tisch saß", erzählt Florian. "Im Bus war ich - typisch e-fellow - zu sehr in meine Unterlagen vertieft. Ich lernte gerade für eine Klausur." Er studierte damals Mathematik und Theologie auf Lehramt für Gymnasium, überlegte aber, als Mathematiker in die Wirtschaft zu gehen - deshalb auch das Bewerbungstraining. In der Pause stellte eine gemeinsame Bekannte die beiden einander vor. "Es war Liebe auf den ersten Blick", meint Florian. "Naja, Verliebtheit auf den ersten Blick", widerspricht seine Frau. "Liebe kommt erst später. Aber wir haben gleich gespürt, dass uns etwas verbindet, dass wir gemeinsame Werte und Ziele haben."
 

E-Mail für dich

 Auf der gemeinsamen Heimfahrt im Bus kamen beide schnell ins Gespräch. Trotzdem stand Florian plötzlich ohne Handynummer oder E-Mail-Adresse da, als Raphaela ausgestiegen war. "Die E-Mail-Adresse habe ich aber durch den Verteiler für das Bewerbungsseminar herausgefunden", erzählt der Mathematiker. Auf gut Glück schickte er der einzigen Raphaela auf der Liste eine Mail. Wenig später trafen sich die beiden zum ersten Date in einer Cocktailbar. "Uns war schon damals klar, dass wir zusammengehören", erzählt Florian. Zu dumm nur, dass er wenige Tage später für zwei Monate ins tschechische Brünn zu einem Sprachkurs reiste. "Viele E-Mails gingen hin und her", erinnert sich Raphaela. "Andererseits lernten wir auf diese Weise rasch Seiten voneinander kennen, die man im persönlichen Kontakt nicht so schnell bemerkt."
 

Die Hochzeitsbewerbung

 Zurück aus Tschechien sah Florian Raphaela wieder regelmäßig - schließlich studierten beide in Regensburg. Dann zog Florian für sein Referendariat nach München - eine Erfahrung, die ihn davon überzeugte, dass er doch lieber Lehrer sein will, als in die Wirtschaft zu gehen. Das Bewerbungstraining war trotzdem nicht umsonst: Seine Bewerbung um die Stelle als Ehemann in der Silvesternacht 2006 nahm Raphaela gerne an. Damit begann der Stress mit den Hochzeitsvorbereitungen. Außerdem beendete Raphaela kurz darauf ihr Studium und fand - dank Bewerbungstraining - eine Stelle in "Talent and Organisation Performance" bei Accenture. Zusammenziehen mit Florian, Einarbeitungsphase - "nebenbei die Hochzeit zu organisieren war schon stressig", erinnert sich die Beraterin. "Aber die Vorbereitungen zeigten, dass wir gut zusammen funktionieren. Und auch unsere Familien haben uns unterstützt."
 

Hochzeit auf Bayerisch

 Zu Pfingsten 2008 war es endlich soweit. "Wir haben den Termin lehrertauglich in die Ferien gelegt", erzählt Florian, der inzwischen am Starnberger Gymnasium unterrichtete. Die
 Trauung fand in einer Regensburger Kirche statt, die gebaut worden war, als die beiden dort studierten. Während sich das Brautpaar von einer Fotografin ablichten ließ, wetteiferten die Gäste am Schießstand um eine "Hochzeitsscheibe", eine Holzscheibe mit dem Bild des Brautpaars. Zurück bei der Hochzeitsgesellschaft tanzten Raphaela und Florian den Brautwalzer - eine leichte Übung, denn beide sind begeisterte Tänzer. Familie und Freunde lockerten das Abendprogramm mit Rätseln und Oberpfälzer Brauchtum auf. Im Juni trudelte bei e-fellows.net eine Mail ein, in der die beiden sich für das Bewerbertraining mit dem außergewöhnlichen Ergebnis bedankten.
 

Ein idealer Ehemann

 Was gefällt den e-fellows denn nun besonders an der Ehe? "Gerade in meinem Beruf ist es wichtig, privat Stabilität zu haben", meint Raphaela. "Es ist einfach schön, wenn jemand da ist, wenn man heimkommt", ergänzt ihr Mann. Das ist wegen der vielen auswärtigen Projekte, an denen Raphaela arbeitet, allerdings nicht immer der Fall. Florian unterstützt sie deshalb beruflich und privat. Unter der Woche erledigt er einen guten Teil der Hausarbeit - nicht ungern: "Als Lehrer kommt man leicht in eine eigene Welt, alles dreht sich um die Schule. Da ist es ganz gut, zur Abwechslung etwas im Haushalt zu erledigen." Florian gefällt auch, dass Raphaelas Beruf immer neuen Gesprächsstoff liefert. "Wir reden gerne und viel miteinander, können aber auch zusammen schweigen", erzählt die Beraterin und fügt schmunzelnd hinzu: "In der Oberpfalz wird ja recht viel geschwiegen."

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