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"Interdisziplinär arbeiten macht mir Spaß"

Quelle: e-fellows.net

Er spielt in vier Orchestern, tanzt Standard und Latein in der B-Klasse, veranstaltete Charity-Ausstellungen und mimte bei den Model United Nations den deutschen Botschafter: Artem ist ein echtes Multitalent. Was er drauf hat, stellte er auch den e-fellows schon unter Beweis – als Showmaster beim Abitreffen 2013.

"Auf dem Hunsrück liegt ein kleines Dorf namens Düsterwald, das seit einiger Zeit von hungrigen Werwölfen heimgesucht wird..." Wenn Artem diese Worte spricht, dann ist er in seinem Element: Als Spielleiter im Rollenspiel "Die Werwölfe von Düsterwald" organisiert, motiviert und moderiert er seine Mitspieler im schaurigen Treiben. So auch beim Abitreffen 2013: Auf seinen Vorschlag hin schlüpften die e-fellows spontan in die Rollen von Dorfbewohnern und Werwölfen. "Mit 20 Leuten macht’s so richtig Spaß – der Spielverlauf ist immer anders, wie im Leben auch ist nichts vorhersehbar", sagt Artem.

Vorhersehbar war dagegen seine Studienwahl: Wegen seiner Vorliebe für Naturwissenschaft und Technik entschied er sich für ein Studium an der TU München. Als Fach wählte er Ingenieurwissenschaften, weil er Einblicke in verschiedene Bereiche wie Live Science, Robotic und Medizintechnik bekommt: "Interdisziplinär arbeiten macht mir Spaß", erklärt er. Außerdem hält er sich so viele Master-Studiengänge offen.

Verbindungen schaffen

Ähnlich wie im Studium mag es Artem auch in seiner Freizeit abwechslungsreich. Neben Taekwon-do betreibt er seit einigen Jahren Latein- und Standard-Tanz und stieg mit seiner Mannschaft zuletzt in die B-Klasse auf. Viel Zeit investiert Artem auch in sein Zupforchester, das "Vivaldi Orchester Karlsfeld".  Hier spielt er Kontrabass. Das hat er sich selber beigebracht, als in seinem Schulorchester der Kontrabassist fehlte – den Anstoß dazu gab ihm sein Musiklehrer. An der Musik schätzt Artem vor allem, dass "sie noch mehr verbindet, als es Sport kann."

Anderen helfen mit Pinsel, Kreide und Spaß

Die Freude daran, unterschiedliche Menschen miteinander zu verbinden, motiviert ihn auch in der Kunst. Artem zeichnet nicht nur, sondern hat schon eine Ausstellung in einem Malstudio mitorganisiert. Unter dem Ausstellungsthema "Mal so, mal so" wurden verschiedene Werke der Zeichenschüler zur Schau gestellt und  verkauft. Ein schöner Nebeneffekt: Der Erlös der Ausstellung ging an eine Schule in Tansania.

Einmal Botschafter sein!

Auch eine Nummer größer funktioniert das Vernetzen gut. Bei der letzten Model-United-Nations-Konferenz in München übernahm Artem die Rolle des deutschen Botschafters. Er diskutierte in simulierten Gremien und Versammlungen weltpolitische Themen, handelte Kompromisse und Resolutionen aus – natürlich alles in Übereinstimmung mit dem Protokoll der Vereinten Nationen. Der Höhepunkt für Artem war aber nicht der Einblick in die Weltpolitik, sondern das Aufeinandertreffen der europäischen Schülergruppen: "Als Russe den deutschen Botschafter zu mimen und dabei mit Spaniern, Franzosen oder Portugiesen auf Englisch zu debattieren – das war schon toll."

e-fellow Artem über sich

Ich bin e-fellow, weil ...

ich der Zweitbeste meines Jahrgangs war und deshalb das Stipendium verliehen bekommen habe.

Ich studiere Ingenieurwissenschaften, weil ...

mir Technik und Naturwissenschaften schon immer sehr nahe lagen, ich mich aber nicht für eine feste Ingenieurrichtung entscheiden wollte. Außerdem reizte mich die Zweisprachigkeit des Studiums, die interdisziplinäre Ausrichtung und die wirklich große Auswahl von Masterstudiengängen im Anschluss.

Experte bin ich ...

bislang in keinem Fach. Ich finde allgemein, dass man als Experte neben fundiertem Wissen auch einiges an (Lebens-)Erfahrung braucht. Die besitze ich sicherlich noch nicht im nötigen Maß.Außer vielleicht im Gesellschaftsspiel "Die Werwölfe von Düsterwald", denn da hat sich schon etwas (Spiel-)Erfahrung angesammelt.

Gar nicht geeignet bin ich für ...

angetrunkene, sinnlose und feierwütige Menschenmengen, da ich weder Tabak noch Alkohol konsumiere.

Meine Buchempfehlung für die e-fellows...

"Never Let Me Go" von Kazuo Ishiguro und der "Wächter"-Zyklus von Sergej Lukjanenko. Beide haben eine phantastische Erzählweise und setzten sich auch mit philosophischen Themen auseinander wie der Zerbrechlichkeit des Lebens und der Relativität von Gut und Böse.

Eine weitere Gemeinsamkeit sind die grausamen Verfilmungen der Bücher. Seht diese auf keinen Fall an.

Mein größter Traum ist es ,...

etwas Außergewöhnliches zu erreichen oder etwas Besonderes für meine Mitmenschen zu leisten, damit sich alle auch in ferner Zukunft mit Dankbarkeit an mich erinnern.

In zehn Jahren ...

sollen alle mir wichtigen Menschen munter und vor allem gesund sein, damit wir gemeinsam aus vergangenen Fehlern lernen und uns auf die weiteren Errungenschaften der nächsten zehn Jahre freuen können.

Bei e-fellows.net gefällt mir besonders ...

dass sich die Community nicht nur auf exzellente Forumsbeiträge beschränkt, sondern auch stark im echten Leben miteinander in Kontakt tritt. Mein Rat an alle sich "zurückhaltenden" e-fellows: Nehmt aktiv an Treffen und anderen Veranstaltungen teil, es macht wirklich Spaß und erweitert eure Erfahrung ungemein! Denn wer kann schon wissen, wie sich neue Kontakte auf die Zukunft auswirken können?

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