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In der Praxis vergisst man leicht die Theorie

Eine Konferenz organisieren (Quelle: freeimages.com, mzacha)

Quelle: freeimages.com, mzacha

Seit einem halben Jahr akquiriert Niclas Unternehmen als Unterstützer für den größten Marketing-Kongress, der von deutschen Studenten organisiert wird. Außerdem reist er gerne und war schon in fast allen europäischen Ländern. Uns erzählt Niclas, was ihn bei der Organisation des Kongresses am meisten überrascht hat und mit welcher Strategie er seine Karriere plant.

Niclas ist überzeugter Europäer, auch wenn er sich nicht in einer Partei engagiert. Das Zusammentreffen von Menschen verschiedener Kulturen fasziniert ihn, seit er während des Abis für ein Schuljahr in England und für ein Praktikum in Paris war. Das ist auch einer der Gründe, warum er viel reist - bisher in fast alle europäischen Länder. Außerhalb Europas war er ebenfalls viel unterwegs und hat nach dem Abi für eineinhalb Monate mit seinem Vater Kuba erkundet. 

Studenten und Unternehmen zusammenbringen

Die Freude daran, wenn unterschiedliche Menschen zusammentreffen, motiviert ihn auch in seinem Engagement. Für den Kongress "Marketing Horizonte 2013" leitet Niclas das Ressort Unternehmenskontakte. Er versucht, Unternehmen als Unterstützer für die Veranstaltung zu gewinnen. 

Massenprodukte individuell gestalten

Bei der Organisation hat Niclas viel darüber gelernt, wie Unternehmen Massenware produzieren, und sie dennoch auf die individuellen Verbraucher zuschneiden können. "Eine spannende und breit gefächerte Frage," sagt er. Ein bisschen fühlt sich Niclas sogar an eins seiner Hobbys erinnert: Früher hat er jahrelang im Verein Fußball gespielt, doch jetzt bleibt ihm nur noch gelegentlich Zeit, eine Runde mit Kommilitonen zu kicken. Für Sportartikel-Hersteller ist Mass Customization jedoch äußerst relevant: beispielsweise, wenn sich Fußball-Spieler Namen und Nummern in die Sportschuhe sticken.

"In der Praxis vergisst man viel von der BWL-Theorie"

Am meisten überrascht hat Niclas hingegen eine ganz andere Erkenntnis. Bei der Arbeit haben er und die zehn Organisatoren vor allem eines gemerkt: "In der Praxis vergisst man viel von der BWL-Theorie." Dagegen hilft nur: Man muss innehalten, reflektieren, und sich das Wissen aus dem Studium erstmal wieder bewusstmachen. Dann kann man es auch sinnvoll in der Praxis anwenden.

"Möglichst breit aufgestellt sein"

Neben den Vorlesungen versucht Niclas, viel über andere Themen zu lernen. "Ich möchte mich während des Studiums so breit aufstellen wie möglich," lautet seine Strategie. Deshalb nahm er mit seiner e-fellows.net City Group an einem Trading Workshop teil, ist Mitglied des Münsteraner Börsenparketts und unterstützt als studentische Hilfskraft wissenschaftliche Mitarbeiter an seiner Uni bei der Forschung.

Die nächste Reise kommt bestimmt

Für die Zeit nach dem Bachelor hat Niclas schon einen ungefähren Plan: Er will für sechs Monate in der Automobilindustrie arbeiten und einen Master machen. Darauf bereitet er sich bereits jetzt vor. Im März hat Niclas den e-fellows.net Master Day in Frankfurt besucht, um sich dort im Gespräch über die Hochschulen zu informieren. Nach dem Bachelor möchte er jedoch erst einmal wieder für ein bis zwei Monate reisen, so wie er es nach dem Abitur getan hat - aber diesmal ohne seinen Vater.  

e-fellow Niclas über sich

Ich bin e-fellow, weil...

... ich die Idee einer nationalen Austauschplattform für Studenten mit den gleichen Zielen aber von verschiedenen Studiengängen extrem reizvoll finde.

Ich studiere mein Fach, weil...

... mich schon immer für Unternehmen und die betriebswirtschaftlichen Abläufe interessiert haben.

Experte bin ich...

... noch gar nicht. Aber mittlerweile sollte ich mich ganz gut mit Unternehmen auskennen, die sich mit dem Thema "Mass Customization" beschäftigen.

Gar nicht geeignet bin ich dafür...

... Projekte unorganisiert anzugehen.

Meine Buchempfehlung für die e-fellows...

... "Die Ökonomie von Gut und Böse" von Tomas Sedlacek. Führt die ganze BWL mal wieder zurück zu den Wurzeln.

Mein größter Traum...

... sind die Vereinigten Staaten von Europa.

In zehn Jahren...

... bin ich hoffentlich weiter als heute.

Bei e-fellows.net gefallen mir besonders...

... die Veranstaltungen. Was ich bisher erlebt habe war höchst professionell organisiert und hat mir viel gebracht. 

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