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"Ich berate Unternehmen, die Gutes tun"

Liebe (Quelle: freeimages.com, leovdworp)

Quelle: freeimages.com, leovdworp

Gero absolviert ein Doppelstudium an der WHU und der Fernuniversität Hagen, nebenbei ist er Projektleiter einer studentischen Pro-Bono-Unternehmensberatung. In seiner Freizeit trainiert er für den Iron Man und macht Karate. Der e-fellow schafft es, viele Interessen unter einen Hut zu bekommen.

Saidia heißt "Hilfe" auf Suaheli und ist der Name der Pro-Bono-Unternehmensberatung der WHU Otto Beisheim School of Management. Die Studenten von Saidia beraten unentgeltlich (pro bono) vor allem sozial engagierte Unternehmen, etwa ehrenamtliche Einrichtungen, Bildungsstätten oder soziale Start-Ups. Gero führt bei Saidia als Projektleiter ein etwa zehnköpfiges Team. "Momentan entwickeln wir ein neues Marketingkonzept für einen Verein, der Frauen unterstützt, die ungeplant schwanger geworden sind. Dazu bauen wir für sie eine neue Website, erarbeiten Strategien zur besseren Zielgruppen-Ansprache und Spenden-Akquise. Außerdem erstellen wir ihnen eine Facebook-Präsenz."

Eine ganze Menge bewegen 

Die Idee zu der sozialen studentischen Unternehmensberatung gab es schon, bevor Gero an die WHU kam, doch jetzt hat er das Projekt zusammen mit einigen engagierten Kommilitonen neu aufgezogen. Seit der Neugründung kann Saidia viele interessante Projekte und Kontakte verzeichnen und eine ganze Menge bewegen: Unter anderem unterstützen die Studenten mehrere Jugendprojekte in Hamburg mit Marketing-Strategien und Suchmaschinen-Optimierungen. Ob er später Unternehmensberater werden will, weiß Gero noch nicht: "Auch wenn es manchmal heißt, WHU-Absolventen gehen gerne entweder ins Investment Banking oder in die Unternehmensberatung - ich möchte mich lieber nicht so früh auf eine Branche festlegen und noch verschiedene Dinge ausprobieren."

Von der Straße auf die Schiene

Wirtschaftliches Denken hat Gero bereits früh verinnerlicht. Nach dem Abitur machte er ein Praktikum bei einem Frankfurter Chemie-Unternehmen. Dort optimierte er die Supply Chain der Firma, indem er den Container-Antransport von LKW auf Schienenbasis umstellte. Dafür konnte er für das Unternehmen Einsparungen in Höhe von mehr als 30.000 Euro pro Jahr erzielen. "Das war schon ein toller Erfolg. Jetzt traue ich mir auch zu, schon selbst mit Saidia Unternehmen zu beraten. Und nun weiß ich sicher, dass BWL das richtige Studium für mich ist", sagt Gero.

Ein Doppelstudium meistern

Zur Zeit absolviert Gero ein Bachelor-Studium an der WHU Otto Beisheim School of Management in BWL und studiert gleichzeitig noch Geschichte und Philosophie an der Fernuniversität Hagen. Es ist ihm wichtig, sein wirtschaftliches Wissen in einen größeren Zusammenhang zu bringen, das große Ganze zu sehen: "Ich betrachte die Dinge gerne aus verschiedenen Blickwinkeln. In der Betriebswirtschaftslehre wird in erster Linie die Gewinnmaximierung verfolgt. Mit Geschichte und Philosophie aber lernt man wirtschaftliches Handeln in einen geistigen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen und darüber hinaus noch andere Fragen zu stellen, um Menschen und Kulturen besser verstehen zu können."

Weltenbummler und Motorrad-Fahrer

Aber auch das Reisen kommt bei ihm nicht zu kurz, denn Gero ist ein leidenschaftlicher Weltenbummler. Schon während der Schulzeit lebte er für ein Jahr mit seiner Familie in Vietnam. Vor dem Studium machte er eine Backpacking-Tour durch Indien und unterrichtete dort Waisenhaus-Kinder in Englisch und Mathematik. Danach unternahm er noch eine Motorrad-Tour durch Vietnam.

Eine große Portion Neugier

Eine weitere Leidenschaft von Gero ist die Kampfkunst Karate. Seit seiner Zeit in Vietnam begeistert er sich sehr für die asiatische Kultur. "Durch das Karate-Training habe ich Selbstdisziplin und Motivation gelernt". Die braucht er ganz sicher auch für sein nächstes Ziel: den Iron-Man-Triathlon. Gero erklärt: "Ich tausche mich gern mit anderen aus und hinterfrage dabei meine eigenen Auffassungen. Mir ist wichtig, unterschiedlichen Perspektiven und Denkweisen zusammenzuführen und dabei stetig dazuzulernen."

e-fellow Gero über sich

Ich bin e-fellow, weil...

... ich die Idee klasse finde, Studenten schon früh mit Unternehmen in Kontakt zu bringen und ihnen dadurch Orientierung in der Wirtschaftswelt zu geben. Darüber hinaus kann ich mich hier über verschiedene Berufswege und Studiengänge informieren.

Experte bin ich....

... nicht. Ich versuche, mich immer in verschiedene Dinge zu vertiefen und am Ende alles irgendwie zusammenzubringen.

Gar nicht geeignet bin ich dafür,...

... ewig an einem Ort zu sein. Dafür gibt es viel zu viel zu entdecken!

Meine Buchempfehlung für die e-fellows...

... "Mondfeuer" von Donna Gillespie: Eine germanische Stammesfürstin gerät in die Hände der Römer und muss im Kolosseum um ihr Leben kämpfen. Der antike Kultur-Clash und die unterschiedlichen Sitten und Gebräuche werden hier toll geschildert. Das Buch ist ein tolles Beispiel dafür, wie vergangene Lebenswelten literarisch wieder zum Leben erweckt werden können.

Mein größter Traum ist es,...

... mich immer offen und fair auf meine Mitmenschen einzulassen und dadurch täglich dazuzulernen.

In zehn Jahren...

... möchte ich um viele Erfahrungen reicher sein und werde hoffentlich endlich kochen können.

Bei e-fellows.net gefällt mir besonders,...

... dass die Unternehmen aktiv auf Studenten zu gehen und sie fördern. Ich bin überzeugt, dass diese Mentalität der Kooperation und des Respekts am Ende beiden Seiten zugute kommt.

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