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Stipendiat des Monats Robin

Stipendiat des Monats Robin

Andere Länder und internationale Beziehungen faszinierten Robin schon früh. Das ging los mit seiner Zivi-Stelle beim Goethe-Institut, wo er ausländische Studenten betreute. Auf der Suche nach einer internationalen Aufgabe zog es ihn dann während seines Studiums mehrfach in andere Länder: nach Kanada, Österreich, Mexiko und in die USA.
 

Auf und davon - erster Stopp: Toronto
 Seinen Traumstudiengang entdeckte Robin an der Uni Passau: Bachelor-Kulturwirtschaft - eine ideale Kombination aus Wirtschaft, Sprachen und Auslandserfahrung. Schon nach dem zweiten Semester packte Robin seine Koffer und reiste mit dem "Young Workers Exchange Program" nach Toronto in Kanada, um vier Monate im Accounting eines deutsch-kanadischen Unternehmens zu arbeiten. Während dieser Zeit besuchte er Freunde in New York und erfuhr mehr über das amerikanische Hochschulsystem. Ihm gefiel, dass die Professoren an den amerikanischen Unis sich viel intensiver um ihre Studenten kümmern und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen: "Ich habe mir damals vorgenommen, meinen Master in den USA zu machen."
 

Im Kampf gegen "Drugs and Crime" bei der UN in Wien
 Ein Besuch beim UN-Gebäude in New York inspirierte Robin: "Ich wollte Erfahrungen in einer internationalen Organisation sammeln, um herauszufinden, ob ich dort später einmal arbeiten möchte." Über eine Kommilitonin erfuhr er von einer interessanten Stelle im UNODC in Wien (United Nations Office on Drugs and Crime), auf die er sich kurzerhand bewarb - mit Erfolg. Dort beschäftigte er sich mit Entwicklungsprojekten in Birma, wo lokale Bauern seit vielen Jahren Opium anbauen, um sich über Wasser zu halten. Ziel der Projekte ist es, den Menschen durch bessere Ausbildung und Ausstattung mehr Alternativen zu verschaffen.
 

¡Viva México!
 Für sein Auslandssemester zog es Robin an die ITESM Tec de Monterrey nach Mexiko. "Mein Schwerpunkt an der Uni Passau war Lateinamerika. Neben lateinamerikanischen Regionalstudien standen daher er auch Spanischkurse auf meinem Studienplan." In Mexiko hatte Robin nicht nur die Möglichkeit, seine Sprachkenntnisse aufzubessern, er konnte auch mehr über den Grenzkonflikt zwischen Mexiko und den USA erfahren: "Mexiko war eine spannende Erfahrung, zumal ich in der Nähe des Landes war, in dem ich später meinen Master machen wollte: den USA."
 

Nach Herzenslust forschen
 Nach seinem Bachelor-Abschluss zog es Robin nach Washington - für den Master in "International Economic Relations" an der American University - School of International Service. "Zum Glück bot mir die Universität ein Vollstipendium an - eine große Hilfe bei den hohen Studiengebühren". Robin packte in den USA die Lust zu forschen, also machte er kurzerhand ein Teilzeit-Praktikum als "Research Assistant" in der Lateinamerika-Abteilung des Institute of International Finance (IIF). Während dieses Praktikums veröffentlichte er Publikationen zu Themen wie "The Demise of the Dollar and the Rise of Regionalism" und "Forecasting Growth in Emerging Markets Using Asset Prices". Auch an der Uni schrieb Robin fleißig Papers, für die er gleich drei akademische "Awards" verliehen bekam.
 

Das Fernweh überwiegt
 Robins Einsatz als Praktikant am IIF hat sich gelohnt: Dem Institut gefielen seine Forschungsarbeiten so gut, dass sie ihm nach Abschluss seines Masters eine Festanstellung in "Global Macroeconomic Analysis" anboten. Robin ist glücklich: "Ich liebe es, angewandte, quantitative Forschung zu betreiben und mit meinem Job am IIF habe ich nun endlich eine Nische gefunden, die all meine Interessen vereint." Obwohl Robin Freunde und Familie in Deutschland vermisst, möchte er noch eine Weile in den USA bleiben und vielleicht sogar dort promovieren. Am liebsten würde er seinen Doktor aus der Ferne an einer deutschen Uni machen, "da eine Promotion in Deutschland stärker auf die Dissertation ausgerichtet ist." Dieses Projekt wird er jedoch frühestens nächstes Jahr in Angriff nehmen, da er sich erst einmal voll und ganz auf seinen neuen Job beim IIF konzentrieren möchte.

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