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Der mit den Wolken spielt

e-fellow des Monats David

e-fellow des Monats David

David ist nicht nur Dauergast in der Hall of F&Ame, er ist auch passionierter Wiki-Schreiber und Cloud-Computing-Experte. Zum Wiki-Schreiben kam David, weil er die Gelegenheit nutzte, sein gerade gelerntes Uni-Wissen vor Klausuren zusammenzufassen. Sein Weg in die Wirtschaftsingenieur-Wolken-Welt aber ist etwas komplizierter.

Smarter Römer-Fan

Denn bei David ist vieles ein bisschen anders. Sein Satz: "Ich hasse Mathe" ist eher ungewöhnlich für einen Ingenieur. Oder seine erste Fremdsprache: Latein. Eine glückliche Fügung, denn so konnte er seine frühe Römer-Begeisterung in Ruhe ausleben. Aber auch während seines Praktikums bei Daimler in den USA stach David etwas heraus aus der Masse. Auf den Straßen nahm er es mit den großen amerikanischen SUVs auf – und zwar im Smart.

Kleiner Ton-Terrorist...

Klein fing David auch bei anderen Sachen an: dem Komponieren zum Beispiel. Denn eigentlich ist der Ingenieur Musiker mit Saxophon-Begeisterung. Mit vier Jahren klimperte er das erste Mal auf dem Klavier der Oma, bis ihm eine Melodie gefiel. Er merkte sich den Klang und terrorisierte nach eigenen Angaben die Familie bei allen folgenden Besuchen mit der immergleichen Tonfolge. Zum Glück durfte David bald in die musikalische Früherziehung und lernte dort, Noten zu schreiben. Mit zehn bekam der Jung-Komponist dann ein Computerprogramm zum Arrangieren in die Hände und entwarf seine ersten kompletten Stücke.

Saxophon-Solo

In der zehnten Klasse machte David ernst. Er begann, Stücke fürs Schulorchester zu arrangieren, dann zu schreiben und komponierte auch für eine benachbarte Bigband. Für sein Konzert auf der Abi-Feier schrieb er sich ein Saxophon-Solokonzert und wurde sogar verlegt. Inzwischen setzt er seine Karriere in der Uni-Bigband fort, die regelmäßig seine Stücke aufführt. Hier zwei davon:

Brot für Mannigfaltigkeit?

Wieso aber entscheidet sich ein so enthusiastischer Musiker für Wirtschaftsingenieurwesen? Ganz einfach, David ist ein echter Pragmatiker. "Musik ist völlig brotlos", sagt er. Dazu käme noch, dass Musik dann plötzlich Beruf und nicht mehr geliebtes Hobby wäre. Womit sollte sich David dann vom stressigen Job erholen? "Ich wollte mir die Musik nicht verderben." Also wurde er Wirtschaftsingenieur. Aber auch das hatte seine Tücken. So richtig konnte sich David mit den Fächern nicht anfreunden: alles viel zu theoretisch. "Stell dir mal eine n-fache Mannigfaltig-
keit vor" ist eben kein Satz, mit dem man ihn glücklich machen kann.

Den Kopf in den Wolken

Dementsprechend unmotiviert schlug sich David durch das Vordiplom, das er - so seine Worte - nur durch Sturheit bestand. Doch dann ein Lichtblick: Programmieren. Endlich etwas, das Resultate liefert, was zum Anfassen. David konzentrierte sich auf die Informatik. Weil es zu wenige Vorlesungen gab, sprach er einen neuen Professor persönlich an und dieser begeisterte ihn so sehr, dass David alle seiner Veranstaltungen besuchte, Hiwi wurde, Tutor, Übungsleiter. Und dieser Prof brachte ihn zum Cloud Computing.

Der mit der Software redet

Jetzt beschäftigt David sich damit, wie Software-Komponenten miteinander reden, steht kurz vor seinem Diplom und will sogar promovieren am  Karlsruhe Service Research Institute, das eine Public-Private-Partnership mit IBM ist. Hoffentlich findet er dazu überhaupt Zeit, denn schließlich muss er auch noch Saxophon üben, und eigentlich wollte er längst mal eine neue CD auf-
nehmen. Wäre da nicht die Community, die er ganz dringend wieder besuchen müsste. Die e-fellows freuen sich und warten gespannt auf seinen neuesten Wissens-Test.

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