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Auf der Kaffeefahrt zum Dr. jur.

e-fellow Christine promoviert über Kaffeefahrten und arbeitet als Staatsanwältin in Regensburg, Quelle: e-fellows.net.

e-fellow Christine promoviert über Kaffeefahrten und arbeitet als Staatsanwältin in Regensburg, Quelle: e-fellows.net.

Wer hätte gedacht, dass es auf dem Oktoberfest neben Bier und Brezn auch noch spannende Jobs gibt? Ziemlich genau drei Jahre ist es her, dass Christine als Mitglied der City Group München zur Wiesn hin und als Leiterin wieder nach Hause ging. Seitdem organisiert sie zusammen mit e-fellow Christina für die Münchner Stipendiaten Unternehmenspräsentationen, Opern- oder Museumsbesuche und alle fünf Wochen den Stipendiatenstammtisch "Jour Fixe". Was ihr daran gefällt? "Ich liebe es einfach, mit anderen Leuten Veranstaltungen zu organisieren. Als City Group-Leiterin kann ich mich da richtig ausleben."
 

Kaffee-Falle international
 Ist Christine nicht gerade für die e-fellows im Einsatz, arbeitet sie an ihrer Promotion. "Wenn ich vom Thema meiner Doktorarbeit erzähle, lachen immer alle", schmunzelt die 27-Jährige. Und zugegeben: Ein bisschen absurd klingt es schon, denn es geht um Kaffeefahrten. "Das ist ein absolut spannendes Thema, da sich solche Touren in einer rechtlichen Grauzone bewegen. Heute finden sie immer häufiger im Ausland statt, und dadurch ändert sich die rechtliche Lage noch einmal."
 
 Für die nächsten zwei Jahre sollte die begeisterte Juristin schon mal ihre Kräfte sammeln. Denn so lange wird sie neben ihrer Promotion halbtags als Staatsanwältin beim Amts- und Landgericht Regensburg arbeiten.
 

Traum-Abitur zu verschenken
 Jura war allerdings nicht immer ihre große Leidenschaft. "Wie die meisten Abiturienten hatte ich keine Ahnung, was ich eigentlich machen will." Von ihrer Abiturnote können viele nur träumen, doch Christine hätte einen schlechten Durchschnitt gerne in Kauf genommen. "Damit wäre die Auswahl der möglichen Studiengänge nicht so groß gewesen", lacht sie heute. So musste das Ausschlussprinzip herhalten, und am Ende blieben BWL und Jura über.
 

Japan musikalisch
 Neben dem Rechts- hat Christine auch ein kleines Helfersyndrom und arbeitete jahrelang bei der DLRG. Im Freibad ihrer Heimatstadt Tübingen und an der Nordseeküste verbrachte sie viele Sommer und passte auf die Urlauber auf. Den Rest ihrer Freizeit gestaltete sie musikalisch. Genauer gesagt mit ihrer Geige als Konzertmeisterin des Schulorchesters und als 1. Violine im Tübinger Jugendsinfonieorchester. "Besonders toll waren unsere Konzertreisen", schwärmt die e-fellows.net-Stipendiatin. "Wir waren beispielsweise in Japan, haben mit japanischen Musikschülern zusammen gespielt und in Gastfamilien gewohnt. Das war eine super Erfahrung und die ideale Gelegenheit, die Kultur kennen zu lernen."
 

Christine übt - die Nachbarn leiden?
 Während des Studiums blieb dann oft keine Zeit zum Geigeüben, doch mittlerweile hat die 27-Jährige ihr heiß geliebtes Instrument wieder hervorgeholt. Auch wenn die Nachbarn manchmal darunter leiden müssen. "Ich hoffe, dass ich in zwei Jahren als Staatsanwältin nach München wechseln und dann im Münchner Justizorchester spielen kann. Mit meinen eingerosteten Fähigkeiten würde ich mich da derzeit nicht hintrauen", lacht sie.

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