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Warum Sandra Schildkröteneier zählt

Wenn die 30.000. Stipendiatin von e-fellows.net in Costa Rica am Strand liegt, dann nicht um sich zu sonnen, sondern um Schildkröten zu beobachten. Im Interview erzählt sie, wie sie auf ihre Studiengänge Bioinformatik und Mathematik kam, wie ein Unternehmen sein sollte, in dem sie später einmal arbeiten möchte und was ihr an e-fellows.net gefällt.

Sandra, wie bist du auf e-fellows.net aufmerksam geworden?

Sandra K. 30.000. Stipendiatin

Ich war schon 2007 auf der Startschuss-Abi-Messe, aber danach habe ich die Bewerbung für ein e-fellows-Stipendium durch den ganzen Unitrubel aus den Augen verloren. Vor ein paar Wochen wurde ich durch einen Kommilitonen wieder darauf aufmerksam gemacht und habe mich dann endlich beworben.

Was waren die Gründe dafür?
Bei den zahlreichen angebotenen Events kann man neue Leute treffen und Kontakte knüpfen, Unternehmen besser als über Internetauftritte und Messen kennen lernen. Mir gefallen natürlich auch die Zeitschriften-Abos und das Mentorenprogramm: Ich habe selbst schon mehrfach an Mentoringprojekten teilgenommen und halte das für ein gutes und hilfreiches Konzept, besonders für Studenten in höheren Semestern.

Wie gefällt dir die e-fellows.net Community?
Im Vergleich zu anderen sozialen Netzwerken finde ich sie besser strukturiert. Man wird gezielt eingeladen, deswegen trifft man dort eigentlich nur auf seriöse Leute. Außerdem wird man nicht mit Werbung bombardiert. Man kann sich auch von Unternehmen kontaktieren lassen, aber hat selbst Kontrolle darüber, wer das darf. Auch noch praktisch finde ich die Expertenforen, wo man zu allen möglichen Themen Fachkundige befragen kann.

Was machst du zurzeit?
Seit Kurzem promoviere ich in Theoretischer Informatik in Aachen. Davor habe ich in Frankfurt einen Bachelor in Bioinformatik sowie einen Bachelor und einen Master in Mathematik gemacht. Mathematik hat mich schon immer interessiert, auf Bioinformatik war ich bei der "Night auf Science" gekommen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine konkreten Vorstellungen über meinen Wunschberuf und habe mich dann recht kurzfristig für diesen Studiengang entschieden. Mir gefiel daran, dass Bioinformatik so interdisziplinär ist und meine Lieblingsfächer aus der Schule vereint.

Was für besondere Erfahrungen konntest du neben deinem Studium sammeln?

Sandra in Costa Rica [Quelle: e-fellows.net]

Ich habe einen Freiwilligendienst in Costa Rica absolviert. Im Rahmen des Projekts habe ich das Eilegeverhalten von Schildkröten analysiert und welche Tiere Schildkröteneier klauen. Da ich mich bis dahin fast ausschließlich für theoretische Themen interessiert hatte, wollte ich Praxiserfahrung sammeln und herausfinden, was mir tatsächlich mehr liegt. Mir war aber schon immer klar, dass ich langfristig gern in der Forschung bleiben würde – ob an einer Hochschule oder in einem Unternehmen.

Was findest du an einem Unternehmen wichtig?
Es sollte international sein und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten für seine Angestellten bieten. Mir sind flexible Arbeitszeiten wichtig und dass der Arbeitgeber seinen Angestellten Freiraum gibt, ihre Aufgaben so zu erledigen, dass das Ergebnis am besten ist. Ich möchte intellektuell gefordert werden. Außerdem arbeite ich gerne im Team und finde auch im Betrieb einen offenen und fairen Umgang miteinander sehr wichtig.

Was hast du neben deiner Arbeit noch für Interessen?
Eine Leidenschaft von mir ist das Reisen. Ich interessiere mich sehr für Sprachen. Durch meinen Erasmus-Aufenthalt 2011/2012 konnte ich meine Spanischkenntnisse ausbauen. Inzwischen habe ich viele spanischsprachige Freunde, die mir dabei helfen, es nicht zu verlernen. Ich treffe mich oft zu Spieleabenden, gehe gern tanzen und schwimmen und fahre viel Rad.

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