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Laufsteg für Fashion-Blogger

Dresscode Männer (© bizoo_n - Fotolia.com)

© bizoo_n - Fotolia.com

Vor ein paar Tagen ist [blog ’S‚] gestartet. Hier tauschen sich Fashion-Blogger und junge Modeschöpfer aus und präsentieren ihre Ideen einem modebegeisterten Publikum. Unter den Gründern: die e-fellows Stefan, Dominik, Marie-Sophie und Samuel. Was sie zu dem Projekt inspirierte? Eine Casting-Show.

Der schicke neue Pulli. Man freut sich diebisch, zieht ihn stolz gleich am nächsten Tag an – um dann im Hörsaal drei Kommilitonen zu entdecken, die den gleichen tragen. H&M-Individualität 2010. Es geht auch anders. Das zeigen die vielen Fashion-Blogs im Netz. Hier werden Trends entdeckt, weiterentwickelt und um die Welt gejagt. Ein junges Mädchen erzählt ihren Followern von ihrem letzten Shopping-Trip. Anderswo dreht sich alles um Accessoires. Was in Köln oder Berlin der letzte Schrei ist, diskutieren City-Blogger. Und wer auf Fair-Trade-Mode umsteigen will, findet sogar dazu eine Anleitung im Netz.

Akzeptanz für kreative Freiräume

In Fashion-Blogs steckt eine Menge Kreativität. Dumm nur, dass sie diffus im Netz verteilt schlummert. Das wollen Stefan und sein Team mit ihrem Start-up schaulaufen.net ändern. Vor ein paar Tagen sind sie deshalb mit [blog ’S‚] an den Start gegangen, einem "Laufsteg für alle Fashion-Blogger und Platz in der ersten Reihe für alle Modeliebhaber". [blog ’S‚] bietet einen Ort, wo sich Blogger austauschen und ihre Ideen einem modebegeisterten Publikum präsentieren können.

Inspiration für Modeschöpfer

Mitmachen kann jeder Blogger, der keine rein kommerziellen Zwecke verfolgt. Praktisch: Der Blogger kann sich ganz auf sein eigenes Blog konzentrieren, Inhalte werden automatisch in seinen virtuellen Ausstellungsraum im [blog ’S‚] übertragen. "Wir wollen nicht noch eine Community sein", betont Stefan, sondern eine "Bühne für das Schaulaufen neuer Visionen", wie es auf der Website heißt. Langfristig will schaulaufen.net auch jungen Modeschöpfern eine Plattform bieten, wo sie sich inspirieren lassen und ihre eigenen Klamotten verkaufen können. "Made in Germany" war gestern, "Designed in Germany" gehört die Zukunft.

Mode-fellows ergattern Gründerpreis

An das Potenzial von schaulaufen.net glauben auch andere: Beim Gründer-Wettbewerb "Herausforderung Unternehmertum" setzte sich das Projekt gegen die Konkurrenz durch. Der Wettbewerb selbst ist einer von 365 ausgewählten Orten in der Initiative "Deutschland – Land der Ideen", Schirmherr war Bundespräsident Horst Köhler. Neben einer finanziellen Unterstützung durch die Stiftung der Deutschen Wirtschaft und die Heinz-Nixdorf-Stiftung nehmen die Gründer an einem einjährigen Seminar- und Workshop-Programm teil. Dabei lernen sie, wie man ein Team zusammenhält, Verhandlungen führt, einen Businessplan erstellt und Marketing und Öffentlichkeitsarbeit clever einsetzt. Zwei externe Berater stehen als Coaches mit Tipps zum Projektmanagement zur Seite.

Geboren in Casting-Show und City Group

Die Idee kam Stefan und Dominik übrigens vor dem Fernseher. Gerade in Casting-Shows waren die Moderatoren immer so schick und gleichzeitig extravagant gekleidet. Wo hatten die bloß ihr Outfit her? Wo kann man sich inspirieren lassen und junge Modeschöpfer treffen, die individuelle Klamotten entwerfen? In der Frankfurter City Group lernte Stefan dann e-fellow Marie-Sophie kennen. Heute mischt sie das Team von schaulaufen.net als einzige Frau auf.

[blog ’S‚] ist nur der Anfang

Wer von seiner Idee überzeugt ist, sollte Prioritäten setzen und sich früh um eine Förderung kümmern, rät Stefan anderen Gründern. Im Team ist klare und ehrliche Kommunikation entscheidend, die auch mal zwischen "Freund" und "Kollege" unterscheidet. Für die Gründer von schaulaufen.net ist [blog ’S‚] nur ein Anfang, weitere Projekte werden bald folgen. Mehr wollen die Jungunternehmer noch nicht verraten.

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Kommentare (2)

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  1. Melanie

    Von mir auch!

  2. Lukas

    Viel Erfolg damit!

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