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Willkommen an der Elfenbeinküste

Kachile, Initiative, Ulf, Elfenbeinküste, Armutsbekämpfung, Onlineshop, Versandhandel (Quelle: e-fellows.net)

Kachile, Initiative, Ulf, Elfenbeinküste, Armutsbekämpfung, Onlineshop, Versandhandel (Quelle: e-fellows.net)

Weit mehr als ein Online-Shop

Kachile.com ist ein Internetversand für traditionelle und zeitgenössische westafrikanische Kunst und Kunsthandwerk, vorwiegend von der Elfenbeinküste. Mit Hilfe der Erlöse fördert Kachile lokale Künstler und finanziert Schulungen zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, um junge Unternehmer zu unterstützen. In den Kursen erlernen sie den Umgang mit Computer und Internet sowie Grundkenntnisse im Management von Kleinunternehmen.

Zugang zu Mikrokrediten

In der Zukunft soll das Projekt der lokalen Bevölkerung den Zugang zu Mikrokrediten erleichtern, damit Künstlern und anderen Projektpartnern Gelder für eigene Projekte zur Verfügung stehen. In einem weiteren Schritt will Ulf mit seiner Initiative das Bewusstsein für nachhaltige, ökologisch verträgliche Entwicklung in Westafrika stärken. Der Projektname "Kachile" selbst stammt aus der Sprache der Baoulé, einer westafrikanischen Ethnie, und bedeutet "Wandel".

Regional engagiert - international vernetzt

Ulf gründete Kachile im Januar 2009 zusammen mit der Politikwissenschaftlerin Victoria Alice Ferris. Zurzeit konzentriert sich das Unternehmen vorwiegend auf die Elfenbeinküste. Ein internationales Netzwerk mit Mitgliedern aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Australien, Brasilien, Kamerun, der Elfenbeinküste und Indonesien hilft bei der Umsetzung der Website, im Marketing und Fundraising, bei der Datenbankerstellung sowie der Strategie und IT. Gleichzeitig kann Kachile vor Ort auf ein junges und dynamisches Team zurückgreifen, das sich bestens mit der Kunsthandwerksszene rund um Grand Bassam auskennt.

Die Touristen bleiben aus

Viele der Künstler und Antiquitätenhändler sind im historischen Stadtteil Quartier France anzutreffen. Die Halbinsel an der Lagune und dem Atlantik war einst die Kolonialresidenz der französischen Besatzer und hat heute beste Voraussetzungen UNESCO-Weltkulturerbe zu werden, dank ihrer einzigartigen Architektur und Landschaft. Ein Großteil der Künstler ist jedoch aufgrund der Krisensituation an der Elfenbeinküste verarmt, da kaum noch Touristen nach Grand Bassam reisen.

Ein Land im Aufbruch

Noch immer herrscht offiziell Bürgerkrieg an der Elfenbeinküste. Die Lage hat sich aber weitestgehend beruhigt, aufgrund des Eingreifens der Vereinten Nationen und der Anwesenheit anderer internationaler Organisationen. Allerdings wird man den Eindruck nicht los, dass das Land wie gelähmt auf die ersten demokratischen Wahlen wartet. Trotz allem - die Aufbruchsstimmung ist greifbar. So auch in dem von der Regierung errichteten Hightech-Park VITIB, der ersten Freihandelszone der Elfenbeinküste. Sie soll Unternehmen mit ihrer guten Infrastruktur neue Investitionen erleichtern. Kachile konnte das VITIB bereits als Partner gewinnen. Künftig werden die Kurse zu Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Unternehmertum dort stattfinden. So kann Kachile der Bevölkerung den Gebrauch moderner Technologien näherbringen, die für zukünftige Arbeitsfelder entscheidend sein werden.

Es gibt noch viel zu tun

Das Kachile-Team hofft natürlich auf eine positive Resonanz von Afrika- und Kunstliebhabern aus aller Welt, die mit ihren Einkäufen zur Entwicklung der Elfenbeinküste beitragen. Um die verschiedenen Projekte realisieren zu können, kann Kachile sich bereits auf ein Netzwerk von Helfern verlassen. Doch es heißt auch weiterhin: "Freiwillige und Mutige vor", denn die Erfahrungen, die man hier vor Ort sammelt, sind einzigartig. In diesem Sommer begrüßte Kachile bereits den ersten Praktikanten in Grand Bassam mit "Akwaba" - "Herzlich Willkommen".

 

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