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Ein "ausgewählter Ort"

Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur

Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur


Eine Idee mit Praxisbezug
Selbstständig und eigenverantwortlich eine Veranstaltung organisieren - das kann kein universitäres Seminar lehren. Oft fehlt der Praxisbezug. Diesen Gedanken hatte 1988 auch Peter Rippen, Mitbegründer und heutiger Kurator des Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur (HCWK). "Die Vision war, einen interdisziplinären Austausch zwischen Wirtschaft und Praxis zu ermöglichen, initiiert von Studenten", so Rippen in einem Interview im März 2007. Seitdem findet auf dem Heidelberger Universitätsplatz jährlich das Heidelberger Symposium statt. Das Organisatorenteam, das die Veranstaltung plant und ausrichtet, wechselt dabei jedes Jahr. Die Gestaltung liegt in den Händen der Studenten: Sie wählen das Thema, planen die Veranstaltung inhaltlich, laden Referenten ein und sammeln Spenden. Unterstützung erhalten sie dabei vom Vorstand und Beirat des Heidelberger Clubs. Diese bestehen aus ehemaligen Organisatoren und gewährleisten mit ihrer Erfahrung die nötige Kontinuität. Nach dem Symposium werden die Organisatoren Mitglieder des HCWK.

Ehrenamtliches Engagement
Der Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Geld- und Sachspenden ermöglichen seine Tätigkeit, außerdem verzichten die Referenten auf ihre Honorare. Finanzielle und ideelle Unterstützung erhält der Heidelberger Club auch aus dem Kreis der Förderer aus Wirtschaft und Stiftungswesen. Getragen aber wird er durch den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder. Für dieses Engagement wurde der Club kürzlich als "Ausgewählter Ort 2008" ausgezeichnet und wird in der Publikation "365 Ideen aus Deutschland, die in die Zukunft tragen" vorgestellt. Er ist damit Teil einer Veranstaltungsreihe, die gemeinsam von der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" und der Deutschen Bank durchgeführt wird.

Ein interdisziplinäres Forum
Die Heidelberger Symposien finden jedes Jahr zu Beginn des Sommersemesters statt. Vorträge, Kolloquienrunden und Podiumsdiskussionen beleuchten Themen von gesellschaftlicher Relevanz interdisziplinär. Das 20. Symposium wird vom 15. bis 17. Mai 2008 unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, stattfinden. Das Thema "Wissen und Gesellschaft" setzt sich kritisch mit den gegenwärtig stattfindenden strukturellen Umbrüchen der Verteilung, Vermittlung und Nutzung von Wissen auseinander: Wissen ist ein Produkt. Wissen ist Fortschritt. Wissen ist Macht. Wissen ist Verantwortung. Diese und andere Aspekte werden durch Vorträge, Kolloquienrunden und Podiumsdiskussionen in einen interdisziplinären Zusammenhang gestellt.

 

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