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Früh übt sich

Männchen läuft Treppe hoch mit Aktentasche (© fotomek - fotolia.com)

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Schon vor fünf Jahren öffnete Mentor Wessel Heukamp seiner Mentee Denise Bauer erste Türen in die Großkanzlei und half ihr, ihre beruflichen Ziele zu festigen. Denise knüpfte durch ihren Mentor hilfreiche Kontakte und absolviert nun auch ihre Anwaltstation im Referendariat bei Freshfields.

 

In drei Stichworten: Was gefällt Ihnen daran, Mentor für e-fellows.net-Stipendiaten zu sein?

  • ich bekomme aus erster Hand mit, was Studenten und Referendare aktuell bewegt
  • der Enthusiasmus, die Begeisterungsfähigkeit und die Klasse der Mentees beeindrucken und beflügeln mich
  • es macht mir Freude, einen Teil meiner eigenen Erfahrungen weitergeben zu können

Sie haben sicher jede Menge Arbeit. Wieso wollten Sie trotzdem Mentor werden?

Ja, es ist auch nicht immer leicht, den damit verbundenen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichwohl erfahre ich den Austausch immer wieder als sehr erfrischend und vergesse nicht selten die Zeit, wenn ich mit den Mentees zusammensitze.

Viele e-fellows fragen sich, wie eine Mentor-Mentee-Beziehung überhaupt aussieht. Wie oft und wo treffen Sie sich? Über welche Themen sprechen Sie? Und gibt es einen "Mentoring-Knigge"?

Der Austausch verläuft mit jedem meiner Mentees anders und je nach Ausbildungsabschnitt unterschiedlich intensiv. Bei Mentees vor Ort finden regelmäßige Treffen statt. Wir sprechen über aktuelle Themen aus Studium und Referendariat, nicht selten auch über Auslands- und Promotionspläne. Mit vielen komme ich auch zu privaten Themen ins Gespräch. Bei anderen Mentees beschränkt sich der Austausch eher auf punktuelle Telefonate zu Einzelthemen und dem Treffen auf dem jährlichen Mentoren-Mentee-Treffen unserer Sozietät. Einen Knigge gibt es nicht. Ich dränge nichts auf, sondern biete nur die Möglichkeit eines Austausches an.

Welche Ihrer Erfahrungen können für Ihre Mentees besonders hilfreich sein?

Zum einen kann ich natürlich etwas zu praktischen Fragen des Studiums und Referendariats beitragen. Darüber hinaus sind viele Mentees daran interessiert, von mir etwas über die Welt der internationalen Kanzleien zu erfahren.

Haben Sie von Ihren Mentees auch etwas gelernt?

Ja, jeder bringt seine Erfahrungen und Themen ein und da ist nicht selten etwas dabei, das einen selbst ebenfalls weiterbringt.

In drei Stichworten: Was hast du davon, e-fellows.net-Mentee von Wessel Heukamp zu sein?

  • Durch meinen Mentor erhalte ich vertiefte Einblicke in ein interessantes Unternehmen
  • Das Mentoring ermöglicht bei sich überschneidenden Interessengebieten einen intensiven fachlichen Austausch
  • Mein Mentor fördert mich gezielt, wobei seine Förderung über bloße Informationslieferung deutlich hinausgeht und mir beruflich und auch persönlich großen Nutzen bringt

Was hast du beruflich, aber auch privat von deinem Mentor gelernt?

"Früh übt sich!" Der Weg meines Mentors führte schon im zweiten Semester zum ersten Mal in eine Großkanzlei. Mit gefestigtem Berufswunsch und konzentrierter Arbeit an der Verwirklichung beruflicher Ziele ist eine Karriere auch in einer Großkanzlei kein unvorhersehbares "Glücksspiel".
Privat bewundere ich seinen Einsatz für seine Familie. Mein Mentor zeigt, dass Work-Life-Balance eine Frage des Organisationstalents und des Willens ist.

Inwiefern konnte dir dein Mentor konkret bei einem Praktikum oder gar beim Berufseinstieg weiterhelfen?

Der Umstand, dass ich nun meine Anwaltstation im Referendariat bei Freshfields Bruckhaus Deringer absolviere, ist eindeutig das Resultat meiner fünfjährigen Mentoring-Beziehung zu Dr. Wessel Heukamp. Wenn sich ein Jurist für eine Station in einer Großkanzlei interessiert, dann ist die Entscheidung für eine bestimmte Kanzlei manchmal nicht rational erklärbar.
Neben den fachlichen Aspekten habe ich mich daher vor allem von den Menschen überzeugen lassen, die bei Freshfields arbeiten und die ich über meinen Mentor kennengelernt habe.

Welcher Ratschlag deines Mentors hat dir am meisten geholfen?

Mein Mentor erteilt keine Ratschläge im klassischen Sinn. Er zeigt Wege auf, macht Mut und übt Kritik. Dies ermöglicht fundierte, überlegte aber auch stets eigenständige Entscheidungen.

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