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Bewusst und weniger arbeiten - für mehr Erfolg

Buch Stift [Quelle: sxc.hu, Autor: ywel]

Stress, Leistungsdruck, Versagensängste - viele Studenten fühlen sich überfordert. Immer häufiger nehmen sie sogar Medikamente in der Hoffnung, beim Lernen länger durchzuhalten. Das muss nicht sein. In ihrem Buch 'Studieren kann man lernen' zeigt die Professorin Kira Klenke, wie man mit weniger Zeitaufwand mehr Erfolg hat - und plädiert dafür, auszumisten.

Die Optimierungsindustrie boomt: Es gibt Kurse in Selbstmanagement, Zeitmanagement, Rhetorik, Lerntechniken oder Persönlichkeitsentwicklung. Sie helfen uns, den sich verändernden Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden - und sind gleichwohl Ausdruck einer getriebenen Gesellschaft. Mehr nämlich als Fachwissen, Soft Skills und Fleiß entscheidet die Einstellung darüber, wie erfolgreich wir sind.

Das Selbstverständnis als Treiber für mehr Erfolg 

Keine ganz neue Erkenntnis, denn schon Auto-Pionier Henry Ford (1863-1947) hatte einst auf die Bedeutung des Selbstbildes hingewiesen als er sagte, "Ob du glaubst, du kannst es oder ob du glaubst, du kannst es nicht: Du hast immer recht". Kira Klenke befasst sich seit Jahrzehnten mit Hochschuldidaktik und rät Studenten, vor allem mit Freude und Neugier zu lernen. "Alles, was sie dafür brauchen, bringen sie heute schon mit. Sie müssen keine weiteren Arbeitstechniken erlernen", sagt die Autorin. "Es ist eher notwendig auszumisten; mit alten Glaubenssätzen und Denkmustern aufzuräumen, um den Kopf frei zu bekommen für Kreativität und die ganz natürliche Neugierde zu forschen."

Kira Klenkes Buch ermutigt zur Auseinandersetzung mit der eigenen Person. Was treibt mich an? Was möchte ich erreichen? Wo liegen meine Stärken, was kann ich überhaupt nicht - diese und weitere Fragen helfen, ein realistisches Selbstbild zu bekommen, das auch das Lernen verändern wird. Denn wer weiß, was ihn wirklich antreibt, wird mehr erreichen.

Finde heraus, was dich in Hochform bringt

Neben Fähigkeiten und Fertigkeiten entscheidet vor allem die mentale Verfassung darüber, ob wir das Maximale aus uns herausholen können. Sich selbst in den optimalen Prüfungszustand zu versetzen, ist entscheidend. Wie das geht? Indem man seine ganz persönlichen Trigger kennt. Der Gewichtheber Matthias Steiner beispielsweise lief zur Hochform auf, wenn er in entscheidenden Phasen an seine verstorbene Frau dachte. Der Wimbledon-Sieger Goran Ivanisevic trat zwischen Ballwechseln nie auf die Linie und ließ sich vor jedem Aufschlag mindestens vier Bälle geben. Vor jedem Match gab es das gleiche Essen, zur gleichen Uhrzeit, im gleichen Restaurant, mit denselben Leuten.

Diese Beispiele zeigen: Es ist nicht die Leistung alleine, die zum Erfolg führt. Fleiß und die Bereitschaft sich zu engagieren, sind grundlegend. Wie weit man es damit bringt, hängt auch davon ab, ob es gelingt, das Lernen den eigenen Bedürfnissen anzupassen und die beste persönliche Erfolgsstrategie zu finden. Durch bewusstes Selbst-Coaching kannst du außerdem (Prüfungs-)ängste abbauen, Rückschläge leichter wegstecken und Erfolge als Kraftquelle nutzen. Damit ist Kira Klenkes Ratgeber mehr als eine Anleitung zu mehr Studienerfolg. Das Buch kann helfen, Herausforderungen aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen - und althergebrachte Handlungsweisen über Bord zu werfen.

 

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