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2:0 für Xing & Co.

Web 2.0[Quelle: sxc.hu User svilen001]

Web 2.0[Quelle: sxc.hu User svilen001]

Heute schon ein Jobangebot bekommen? Nicht? Dann wird es höchste Zeit, in Sachen Networking oder Bloggen aktiv zu werden. Egal, ob man sich kreativ mit eigenem Video bewirbt oder über sein Profil in einem Social Network finden lässt. Das Internet zum Mitmachen bietet für jeden Bewerbertyp etwas und ist noch dazu der Stellenmarkt der Zukunft, behauptet Svenja Hofert in 'Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0'.

Mal ehrlich: Gibt es nicht immer einen attraktiveren Job als den eigenen? Mehr Gehalt, spannendere Projekte, eine höhere Position. "Im Grunde sind wir permanent auf Jobsuche", behauptet Karriereberaterin Svenja Hofert in ihrem Buch. Doch nicht immer habe man Zeit, sich auf dem Stellenmarkt nach dem attraktivsten Angebot umzusehen. Web 2.0 sei Dank könne man sich inzwischen auch einfach finden lassen. Präsentieren statt Bewerben lautet das Motto.
 

Einmischen erwünscht

 Das Schlagwort "Web 2.0" kursiert zurzeit überall. Was es eigentlich bedeutet, erklärt Svenja Hofert gleich zu Beginn ihres Ratgebers: "Web 2.0 fordert […] die Interaktion, es ist Internet zum Mitmachen. Das Internet hat sich hin zu einem komplett interaktiven Medium entwickelt, in dem jeder mitmischen und sich jeder einbringen kann – als Mitdiskutierender, Autor, Videoregisseur oder Moderator. Im Web 2.0 ist alles mit einem Klick veröffentlicht: die eigene Meinung, die eigene Stimme, das eigene Foto oder der Videofilm."
 

Networking mit Xing & Co.

 Dabei spielen soziale Online-Netzwerke eine immer größere Rolle. Deshalb widmet Hofert dem bekanntesten im deutschsprachigen Raum - Xing - gleich ein ganzes Kapitel. Ausführlich erklärt sie, wie man sich auf der Networking-Plattform am besten präsentiert - angefangen vom professionellen Foto bis hin zu Tipps, welche Begriffe man in seinen Lebenslauf einbauen sollte, um von Personalern gefunden zu werden.
 

Web-2.0-User: aktiv und engagiert

 Denjenigen, die auch in internationalen Firmen arbeiten möchten, rät sie, sich gleich ein zweisprachiges Profil anzulegen - ein guter Hinweis. Besonders anschaulich sind die Profile verschiedener Xing-Nutzer, deren Vor- und Nachteile Hofert erläutert. Mit diesen Tipps lässt sich auch das eigene Profil aufpolieren. Und dank einer Liste mit Web-2.0-Stellenmärkten kann man sich mit dem neu gewonnenen Wissen gleich in der virtuellen Welt austoben. Weiterer Pluspunkt: Personaler vermuten hinter den Web-2.0-Usern besonders aktive und engagierte Menschen.
 

Bloggen für Einsteiger

 Für alle Anfänger unter den Web-2.0-Enthusiasten eignet sich das Kapitel zum Thema "Blogs". Hier erklärt die Autorin kurz und präzise einschlägige Blogger-Ausrücke: Was ist ein Blogroll? Wozu dient ein RSS-Feed? Oder wann benutze ich einen Trackback?

Zum Job gebloggt

 Dass man durch Bloggen durchaus zu einem Job kommen kann, zeigt Svenja Hofert anhand der Lebensläufe von Andrew Sullivan und Katharina Borchert, die sich bis in die Redaktionen der Times und die Online-Redaktion der Westfälischen Allgemeinen Zeitung gebloggt haben und dort mittlerweile als Journalisten tätig sind. Für die meisten dürfte Bloggen jedoch ein wenig geeignetes Bewerbungsinstrument sein. Denn schließlich setzt es eine gewisse Portion Schreibtalent - und Zeit - voraus, um Arbeitgeber auf diese Weise auf sich aufmerksam zu machen. Trotzdem: Wem die treffenden Formulierungen leicht über die Tastatur gehen, für den gibt die Karriereberaterin allerhand Tipps.
 

Auch die Firmen profitieren

 Doch nicht nur Bewerber können Web 2.0 zu ihrem Vorteil nutzen. Immer mehr Firmen präsentieren sich im Netz mit Blogs, Videos oder Podcasts. Da gibt es den Trainee-Blog, in dem Berufsanfänger hautnah aus dem Unternehmensalltag berichten und so potentiellen Nachwuchs anlocken sollen. Oder ein Video, in dem der Marketing-Chef das Unternehmen vorstellt. Für den Bewerber hat das durchaus Vorteile, findet Svenja Hofert: Er bekommt einen ersten Eindruck von seinen möglichen Kollegen und dem Arbeitsumfeld. Ein Vorteil für die Unternehmen: In branchenspezifischen Internetforen treffen sie nicht auf die breite Bewerbermasse, sondern gleich auf die Fachleute, die sie suchen.
 

Der Test: Kannst Du networken?

 Svenja Hofert hat mit "Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0" einen aktuellen Ratgeber geschrieben, der sich an den Bedürfnissen von Bewerbern orientiert und diesen manchmal sogar voraus ist: Die Videobewerbung gehört wohl noch in die Zukunft und wird momentan eher von Künstlern oder Designern eingesetzt. Besonders hilfreich sind die übersichtlichen Tabellen und Checklisten, die in vielen Kapiteln wichtige Tipps zusammenfassen. So kann man beispielsweise seine virtuelle Networking- und Empfehlungskompetenz testen oder erfahren, wie präsent man im Web 2.0 ist.
 

Virtueller Karrierekick

 Praktisch sind auch die vielen Links zu Karriereseiten und sozialen Netzwerken, die weit über die einschlägig bekannten hinausgehen. Das umfangreiche Kapitel zu Xing nutzt die Autorin auch zum Selbstmarketing, indem sie auf ihr eigenes Forum aufmerksam macht. Angesichts der vielen hilfreichen Tipps zur Verbesserung des eigenen Profils verzeiht man ihr das jedoch gerne. Kurzum: Ein Ratgeber, der sowohl für Anfänger als auch für Profis den virtuellen Karrierekick bereithält.

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