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Studentin, studieren, lesen (Quelle: sxc.hu, User: lusi)

Studentin, studieren, lesen (Quelle: sxc.hu, User: lusi)

Studieren ist nichts für Träumer und Trödelliesen, schreibt Madlen Ottenschläger sinngemäß in ihrem Buch 'Das Uni-Einmaleins'. Mit etwas Mut, Eigeninitiative und diesem Ratgeber gelingt aber auch Verzagten der Start ins Abenteuer Unileben.

Auf eine der wichtigsten Entscheidungen des Lebens bereitet die Schule meist nur unzulänglich vor. Es ist die Frage: Soll ich studieren? Und wenn ja, was? Und wo überhaupt? Hier bietet der Ratgeber "Das Uni-Einmaleins" sachkundig seine Hilfe an. Ausführlich schildert die Autorin Madlen Ottenschläger die vielen kleinen Überlegungen und Einzelschritte, die für ein erfolgreiches Studium notwendig sind: von der Suche nach dem passenden Fach über den Studienalltag bis hin zum beherzten Sprung ins Berufsleben.
 

Studium - das ist mehr als nur Lernen

 Statt in endlosen Tabellen das Fächerangebot aufzulisten und den Leser mit Arbeitsmarktstatistiken zu erschlagen, konzentriert sich die Autorin darauf, was Studieren bedeutet: Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, Erziehung zum Denken und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Am Beispiel fiktiver Charaktere schildert die ehemalige Redakteurin des ZEIT-Studienführers typische Situationen der Verunsicherung und Überforderung. Hilflosigkeit angesichts von bürokratischem Chaos, selbst zu organisierenden Stundenplänen, überfüllten Hörsäle nund fehlenden Ansprechpartnern - manchmal geht schief, was schief gehen kann. Tipps und Anregungen von Studierenden, Dozenten, Hochschul- und Arbeitsmarktexperten lichten den Begriffsdschungel und ermutigen dazu, sich durchzukämpfen.
 

Karriere trotz Nischenfach

Die Interviews lassen auch konkrete Einblicke in den Unialltag zu. "Biografien, die Mut machen" schildern den Lebenslauf von Wissenschaftlern, denen es gelungen ist, auch in Nischen- fächern – und auf oft ungewöhnlichen Wegen – Karriere zu machen. Ein weiteres Verdienst des Buchs ist, dass es ausführlich erklärt, was zu viele Studierende erst im Hörsaal erfahren: Womit beschäftigt sich mein Fach eigentlich? Im Schnelldurchlauf stellt die Autorin die wichtigsten Studien- richtungen vor: Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Lehramtsstudiengänge. Wie viele Studierende brechen enttäuscht ihr Studium der Medien- wissenschaft ab, weil sie hier eben nicht lernen, wie man eine Radiobeitrag baut, wie viele kehren enttäuscht der Biologie den Rücken, weil im ersten Semester vor allem ungeliebte Fächer wie Physik, Chemie und Mathe auf dem Plan stehen? Exemplarische Stundenpläne, wie sie das Buch bietet, können hier Fehlentscheidungen verhindern.
 

Statt trial and error

Anders als der Titel suggeriert, ist "Das Uni-Einmaleins" kein flottes Stichwortverzeichnis von "A wie Abitur" bis "Z wie ZSV". Wer wissen möchte, wo er sein deutsch-französisches Doppeldiplom als Bauingenieur machen kann oder ein Stipendium für Osteuropa-Wissenschaften herbekommt, ist mit anderen Ratgebern oder einer der zahlreichen im Buch genannten Internetadressen besser beraten. Wer sich aber grundsätzliche Fragen zu Sinn, Ziel, Inhalt und Ablauf eines Studiums stellt, bekommt hier Informationen, die man als Erstsemestler braucht, wenn man sich nicht nach dem Prinzip "trial and error" ins Unileben stürzen möchte.

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